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Sa, 11:58 Uhr
14.04.2012

nnz-Polizeibericht am Wochenende (1)

Beulen in Karosserien, zerkratzte Lackflächen, zerstochene Reifen - es waren wieder Chaoten in einigen Städten im Landkreis Nordhausen unterwegs. Was sonst noch los war, das haben wir für Sie notiert...


Gestern früh um 6:00 Uhr fuhr in Nordhausen ein 73jähriger Nordhäuser mit seinem Moped vom Gehweg aus auf die Bochumer Straße auf. Anschließend wollte er nach links in Richtung Hesseröder Straße fahren. Beim Einfahren in den fließenden Verkehr achtete er nicht auf den von links kommenden Pkw einer 54jährigen Nordhäuserin. Diese versuchte noch nach rechts auszuweichen, was jedoch nicht gelang. In der Folge kam es zum Zusammenstoß zwischen den Fahrzeugen.
Bei dem Zusammenstoß kam der Mopedfahrer zu Fall und verletzte sich leicht. Insgesamt entstand ein Sachschaden von rund 4.500 Euro.


Gegen 6:40 Uhr befuhr ein 21jähriger mit seinem Pkw Ford Focus die B 81 aus Richtung Netzkater kommend in Richtung Hasselfelde. In einer scharfen Rechtskurve verlor der Fahrzeugführer vermutlich auf Grund überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug, geriet ins Schleudern und kam in der weiteren Folge nach links von der Fahrbahn ab. Dort beschädigte er einen Leitpfosten und kam anschließend auf der Gegenfahrbahn zum Stehen. Insgesamt entstand ein Schaden von rund 5.000 Euro.


Um 08:15 Uhr befuhr eine 40jährige aus Heringen mit ihrem Pkw die L 2079 aus Uthleben kommend in Richtung Sundhausen. Eine 70jährige, ebenfalls aus Heringen, befand sich mit ihrem Pkw im Nachfolgeverkehr und führte einen Überholvorgang durch. Als sie sich auf Höhe des Pkw der 40jährigen befand, setzte diese ebenfalls zum Überholen an und es kam in der weiteren Folge zum seitlichen Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Zum Glück wurde hier niemand verletzt. Der Schaden wurde hier auf rund 3.000 Euro beziffert.


Ebenfalls ein Fehler beim Überholen war die Ursache für einen Verkehrsunfall am gestrigen Tag gegen 11:35 Uhr auf der B 243. Ein 30jähriger befuhr mit seinem Lkw die B 243 aus Holbach kommend in Richtung Günzerode. Ein 55jähriger befand sich mit seinem Transporter im Nachfolgeverkehr und überholte den vor ihm fahrenden Lkw nach der Ortslage Holbach. Beim Fahrspurwechsel auf die rechte Fahrbahnhälfte nach dem Überholvorgang streifte der Transporter den überholten Lkw. Der Schaden blieb mit 150 Euro sehr gering.


Bislang unbekannte Täter beschädigten in der Nacht zum Freitag auf bislang unbekannte Art und Weise die hintere rechte Seitenscheibe eines in der Nordhäuser Bahnhofstraße abgestellten Pkw Audi; Schaden zirka 500 Euro. Ebenfalls beschädigt wurde ein Audi in dieser Nacht, der in der Nordhäuser Helmestraße abgestellt war. Hier schlugen Unbekannte die Heckscheibe ein. 500 Euro Sachschaden.


Nicht eine Scheibe, sondern eine große Delle, traten bislang unbekannte Täter in derselben Nacht in die Tür der Beifahrerseite eines in der Nordhäuser Kützingstr. abgestellten Pkw Opel. Schaden rund 700 Euro.

In Bleicherode wurden an einem Pkw Nissan, der in der Karl-Liebknecht-Straße abgestellt war, in der Nacht von Donnerstag zu Freitag alle vier Reifen zerstochen. Schaden etwa 400 Euro.


In der Nacht zum Freitag brachen bislang unbekannte Täter einen VW Golf auf. Dieser war in Nordhausen, Rautenstraße abgestellt. Aus dem Pkw wurden das Autoradio und Sonnebrillen entwendet. Es entstand Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro.
Autor: nnz

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Kommentare
Bewohner
14.04.2012, 17:17 Uhr
WAS SOLL DAS?
Als Betroffener des eingetretenen Opels melde ich mich hier einmal zu Wort. WAS SOLL DAS? Wieso kommt man auf die Idee so offensichtlich wahllos ein KFZ auf öffentlicher Straße einzutreten? Der einzige Grund, der sich mir ergibt ist der, dass ich das Fahrzeug verkaufen wollte und dies mit einem Hinweis im Fahrzeug kundtat...

Ganz klar hat dies jemandem nicht gefallen und war der Meinung, aus Neid oder Schadenfreude, den angegebenen Wert des KFZ mindern zu müssen. Damit DU (der mir das KFZ eingetreten hast) jetzt richtig Schadenfreude empfindest... Für mich bedeutet diese unverständliche Handlung meine Existenz! Das Fahrzeug hat nicht mehr im geringsten den Wert, den es zum Gutachten noch hatte und eine Reparatur kann ich (und will ich) mir gar nicht leisten... Wenn das DEIN ZIEL war - BITTE, du hast es erreicht!

Und das den lauten Tritt gegen das KFZ keiner der in unmittelbaren Nachbarschaft wohnenden gehört haben will, ist auch keine Überraschung... nicht für NDH!

Seit 1 1/2 Jahren lebe ich erst hier und werde alsbald diese Stadt wieder verlassen, denn mein Eigentum soll geschützt bleiben...

Wer etwas zum zum Hergang am 12.4-13.4. nachts/ früher Morgen im Zusammenhang mit einem schwarzen Opel sagen kann, meldet sich bitte bei der Polizei. Es sollte sich von meiner Seite lohnen!
michi
15.04.2012, 03:05 Uhr
nicht nur du
mir erging es vor mehreren monaten genauso,wobei bei meinem älteren daimler die frontscheibe eingeschlagen wurde. dies auch im bewohnten gebiet, unter kreischen meiner alarmanlage. den fall übergab ich damals glücklicher weise meiner versicherung, da ich obwohl zu alt,eine teilkasko hatte.

ich finde die polizei ist während der woche überbesetzt und am wochenende, da wo die meisten verbrechen geschehen, unterbesetzt. warum das so ist, keine ahnung. vermutlich wollen die auch ein ruhiges wochenende haben. darüber sollte man mal nachdenken.
Wolfi65
15.04.2012, 14:40 Uhr
An den Bewohner
Also bitte nicht alle Nordhäuser über einen Kamm scheren. Was Ihnen da passiert ist, kann einen auch in anderen Städten widerfahren. Das Eigentum des Anderen ist heute nichts mehr wert. Mit welchen Recht fährt der Nachbar Daimler und ich muss Fiat fahren? Wieso hat der Arbeit und ich liege auf der Strasse? Bin ich einfach zu dumm, oder hatte ich einfach nur Pech im Leben? Und dann kommt der noch mit einem schwarzen Opel daher! Das geht nicht, überhaupt nicht.
Bewohner
15.04.2012, 20:42 Uhr
@wolfi
Keine Angst, hier wird niemand über einen Kamm geschoren. Ich meine ganz genau nur DIE oder DEN der mein Auto kaputt gemacht hat.... Leider ist es auffällig in dieser Stadt. Und ich habe bereits einige Städte hinter mir!
Dreimal wurde mein KFZ beschädigt und das innerhalb von 1 1/2 Jahren, bitte. Wieviel Glück braucht man denn?
Nichtsdestotrotz - die Frage bleibt: WAS SOLL DER MIST?
egw
15.04.2012, 23:08 Uhr
und jede Woche wieder...
Ich glaube es ist von den Verantwortlichen nicht gewollt, diese Chaoten zu greifen.
Nicht der Streifenpolizist macht den Dienstplan, das entscheidet die Politik. Die Polizisten würden sicher mehr Präsenz zeigen und effektiv vorgehen, aber mit 2-3 Autos im Einsatz kann man nicht an allen Brennpunkten stehen. Da ein Unfall, hier ein Einbruch/Diebstahl, da eine Vermisstensuche, hier eine Trunkenheitsfahrt mit Blutprobe(kennst'e doch wolfi65 nach eigenen Angaben) da bleibt die Kontrolle von potentiellen Sachbeschädigern auf der Strecke. Warum dreht das Ordnungsamt nicht ein paar nächtliche Runden, immerhin sind Parkanlagen, Bänke, Müllkübel und Jugendschutzgesetz auch ihr Arbeitsfeld und ständige Kontrollen der einschlägigen Ecken würde vielen die Lust auf Randale vermiesen.

Auch hätte man dann schon die Personalien der "Experten". Ihr kennt die Ecken nicht - also dann mal auf ab 19Uhr am Freitag oder Samstag in die Promenade, Petersberg und LGS-Gelände, Stadtmauer entlang, ... da seht ihr wer eure Ruhe stört und eure Spiegel abtritt.

Also Parteien der Wahl - mal ein neues Thema was auch jeden mal anspricht:die Ordnung und Sicherheit in der Stadt durchzusetzen
Retupmoc
16.04.2012, 07:49 Uhr
Bürgerwehr
Es wird Zeit dafür.
Wolfi65
16.04.2012, 07:59 Uhr
Nicht zu viel Polizei
Übermäßige Polizeistärke kostet dem Steuerzahler nur Geld und es kommt nicht viel dabei heraus. Was nützt dem Bürger es, wie zu DDR Zeiten eine absolute Überwachung einzuführen? Auf seinem privaten Grundstück den Führerschein abgenommmen-, um dann diesen zwei Tage später in "feierlicher Athmosphäre" von den Ordnungshütern wieder zu bekommen.

Ohne Entschuldigung für die unfreiwillige Blutentnahme selbstverständlich. Auch eine nachträgliche Amtsärztliche Untersuchung wird den erwünschten Entzug der Fahrerlaubnis nicht bringen,@egw!
Eine Alkoholabhängigkeit, die zum dauerhaften Führerscheinverlust führt, Jemanden nachzuweisen ist eben schwer, denn erhöhte Leberwerte können verschiedene Ursachen haben. Auch ein Starker Trinker hat hohe Leberwerte, doch da unterscheidet der Gesetzgeber Höchstrichterlich!

So ist das eben. Einen Berufsverbrecher kommt man heute nicht so schnell auf die Schliche. Zwar kriegen die Irgendwann jeden, aber die Betonung liegt auf irgendwann. Aber wir waren ja hier bei Sachbeschädigung und nicht bei Trunkenheit am Steuer auf eigenen befriedeten Grundstücken in Tateinheit mit Widerstand gegen sogenannte Vollstreckungsbeamten.
Aber jetzt mal Vernüftig: Ich habe auch was da gegen, wenn sinnlos randaliert wird, denn die Sachen haben alle mal Geld gekostet und das Geld muss ja erst mal erarbeitet werden.
Wenn man dann noch Arbeit hat..
Wolfi65
16.04.2012, 08:40 Uhr
Personalien der Täter
Wir haben uns (Die Spinne), auch am oder im Primariusgraben mit teilweise 15 Maschinen getroffen,um unsere sozialistische Lebensweise auszuleben.
Aber wir haben keine! Papierkörbe angesteckt und waren froh, dass die erste Laterne, von der Stadtterrasse aus gezählt, immer leuchtete, damit die Vopos bei den ständigen Ausweiskontrollen nicht im Dunkeln stehen mußten.
Irgendwann haben die es dann aufgegeben und sich zu uns gesetzt.
Keine kaputten Autos, sondern nur Moped und Motorradtouren.
Es wurde geraucht und manchmal auch gesoffen(ohne KFZ), aber Lampen und Autos haben wir nicht demoliert.
Wir waren ja auch Alle! sozial abgesichert, hatten eine Perspektive.
Schule,Lehre und dann der Arbeitsplatz. So war das, im realen Sozialismus.
Aber das war damals und nicht heute.
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