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Mo, 14:51 Uhr
09.04.2012

nnz-Forum: Einfach eingesperrt?

Es kommt sicherlich nicht all zu oft vor, dass man ein ganzes Stadtgebiet nur über eine einzige Straße wieder verlassen kann. So etwas vermutet man vielleicht in Venedig oder im Spreewald? Weit gefehlt, man braucht gar nicht in die Ferne zu reisen um einem solchen Abenteuer zu begegnen...


In unserer Stadt gibt es ein nicht kleines Stadtgebiet, welches man über drei Straßen zwar erreichen darf, es aber nur über eine einzige Straße wieder verlassen kann. Das Verlassen endet zur guten Hälfte immer im Stau.

Kurz erklärt, das ganze Gebiet zum Rathaus, zur Post, zum Dom oder zum Waisenhaus, kann man mit dem Auto über den Neuen Weg, über die Kranichstraße in Richtung Dom und über die Engelsburg erreichen. Dasselbe Gebiet kann man allerdings nur über die Kreuzung Engelsburg/Kranichstraße verlassen. Will man dann auch noch mit der tollkühnen Absicht in Richtung Rautenstraße oder Töpferstraße, ist man schon im Stau gelandet. Von der kleinen Sondereinlage, der rückwärts ausparkenden Autos vor den Geschäften mal ganz abgesehen, ist ein fröhliches Warten vor einem Kreisel mit Ampel gut organisiert.

Einfacher wäre es doch, die Waisenstraße und den Neuen Weg als Einbahnstraße in Richtung Grimmel auszuweisen und schon würde die Verkehrssituation in Richtung „ehemaliger Polizei“ entschärft oder besser entlastet. Eine zweite Variante wäre eine Einbahnstraße hinter dem Ratskeller lang, in Richtung Rautenstraße mit einem Rechtsabbieger auf die Rautenstraße. Den ersten Kreisel mit seiner roten Ampel und der folgenden Haltestelle, hätte man dann schon mal umgangen und der Verkehr in Richtung Unterstadt würde sich nun durch drei teilen.

Es wäre eine einfache pragmatische bürgerfreundliche Lösung. Schade, dass man so etwas bis jetzt noch nicht wollte.
Martin Höfer
Autor: nnz

Anmerkung der Redaktion:
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Kommentare
pumpnC
09.04.2012, 15.01 Uhr
Wenn...
ich dort nicht wohne oder einen anderen trifftigen Grund hätte, würde ich diese Bereiche erst gar nicht mit dem Auto befahren. Das Kopfsteinpflaster und der allgemeine Zustand der Straßen in der Altstadt ist ja ohnehin katastrophal, soll aber wahrscheinlich zur Autentität der altstadt beitragen, was ich bis zu einem bestimmten Grad asuch verstehen kann.

Ansonsten wie gesagt sollte man diese Bereiche einfach großräumig mit dem Auto meiden, wenn man es nicht wirklich braucht. Laufen soll ja Gesund sein hab ich mal gehört :)
Think
09.04.2012, 16.08 Uhr
Hilfe von außen
man sollte sich bezüglich der Verkehrsplanung in Nordhausen Hilfe von außen holen. Seit Jahren ist die Verkehrsführung inklusive Ampelschaltung eine einzige Katastrophe in dieser Stadt.

Von der Unterstadt zur Oberstadt und umgekehrt fährt man nur den Straßenbahnen hinterher, ständiges anhalten und anfahren: der Umwelt zuliebe. Von Sundhausen kommender Feierabendverkehr staut sich täglich.
undCO
09.04.2012, 17.59 Uhr
Über Nordhausen...
...können sie aber noch viel lernen. Wie kommt man den NDH-Ost wenn gerade eine Straßenbahn verunfallt ist???
-Insider-
09.04.2012, 20.49 Uhr
als
betroffener anwohner sage ich einfach mal: Katastrophal! ob morgens um 7, vormittags um 10, mittags um 12 oder ab 14-15 uhr....dieses quartier ist eine katstrophe für autofahrer.
Wolfi65
10.04.2012, 07.23 Uhr
Bedauerlicherweise...
liegt mitten im Verkehrschaos die Hauptfiliale der Deutschen Post AG. Viele müssen dort schon einfach wegen der schweren und sperrigen Paketsendungen mit dem PKW hin. Bloß dass in NDH einfach nicht einfach ist.

Mittlerweile stehen die PKW bis zur Kreuzung Hagen/Wallrothstrasse im Stau. Ein Zumutung nicht nur für die LKW/PKW Fahrer, sondern auch für die Anwohner. Aber man hat sich gedacht, dass es schon irgendwie gehen wird.
Das ist eben nicht der Fall.
Retupmoc
10.04.2012, 07.55 Uhr
Straßenplanung
Die Sorgen der Anwohner kann ich nachvollziehen. In dieser Stadt sind im zuständigem Amt amscheinend nur Fußgänger unterwegs. Heute morgen habe ich auch so einen Schildbürgerstreich erlebt. Die Brücke Zorgestraße ist ja gesperrt. Anstatt nun die Ampel Uferstraße in Richtiung Hallesche Straße auszuschalten (man kann nur geradeaus oder am grünen Pfeil rechts abbiegen) schaltet man weiterhin normal. Ergebnis: Der Autofahrer steht bei Rot an einer Ampel an einer Kreuzung wo keine andere Fahrtrichtung möglich ist. Ja schlafen die alle auf dem Amt?
Bodo Schwarzberg
10.04.2012, 08.59 Uhr
Bequemlichkeit der Postbesucher
Zur Verkehrssituation im Bereich Poststraße/Rathaus fällt mir u.a. die Bequemlichkeit der Postkunden ein. Dem Trend zu immer mehr Bewegungsmangel entsprechend, begeben sich viele mit ihren Autos in der Poststraße in Warteposition auf eine freie Parklücke vor der Post. Dabei sind in der angrenzenden Straße Richtung Königshof, auf dem Königshof selbst und auf dem Parkplatz gegenüber Tabakspeicher so gut wie immer Parklücken vorhanden. Die in der Poststraße Wartenden aber sorgen regelmäßig für "komplizierte Verkehrssituationen". Warum aber nicht einmaal ein paar Meter laufen, z.B. der Gesundheit zuliebe? Bekanntermaßen geht der Deutsche gerade mal noch 700 m täglich zu Fuß, beklagt sich über sein´Übergewicht und vor allem über seine Rückenschmerzen (jeder Zweite).

Ein weiterer Vorschlag geht an die Post: Ich wünschte mir eine Postdirektion an einer verkehrsmäßig besser erschlossenen Stelle. Denn der Massenverkehr in den engen Gassen um die Poststraße ist wirklich kein angenehmer und zukunftsträchtiger Zustand.

Mich wundert ja, dass Herr Höfer nicht noch eine neue Tief- oder Hochgarage unmittelbar an oder über der Post gefordert hat, oder aber eine vierspurige Umgehungsstraße von Bäckerstraße und Engelsburg. Erfreulich indes ist, dass er seinen Namen genannt hat.
Harzer_Wolf
10.04.2012, 09.37 Uhr
An ältere Menschen gedacht
haben Sie aber jetzt nicht @ Herr Schwarzberg. Mal sehen, ob Sie mit 75 und zwei Paketen für die Enkel in der Hand mit dem Auto vorfahren, oder rechts den Gehstock und links die Pakete in der Hand tragend zur Post humpeln. Die Verkehrssituation in dieser Stadt - und vor allem da oben - ist unerträglich.

Ich gebe Ihnen natürlich Recht, das es auch Zeitgenossen gibt, die mal kurz 50 m mit dem PKW fahren. Das ist nicht gut für Umwelt und Geldbeutel. Glauben Sie allerdings allen Ernstes, das wir das diesen Personen noch ausreden?
Wolfi65
10.04.2012, 12.01 Uhr
Der stetige Verfall...
wird auch nicht an Ihnen vorbei gehen, Herr @Schwarzberg! Sie werden auch irgendwann keine Pakete mehr schleppen und quer durch den Harz laufen können. Ihre Sinne werden schwinden und die Gebrechen werden immer unerträglicher. Ein Mann, der mit fünfzig frühmorgens aufwacht und keine Schmerzen hat, ist ein toter Mann.

Fitness ist eine Sache, aber sie kann den biologischen Rythmus des alterns maximal verzögern. Verhindern kann sie es nicht und dann ist des deutschen liebstes Kind als Geh- und Transporthilfe gefragt.

Man könnte natürlich den Posttempel auf die grüne Wiese verlagern, ein riesen Parkplatz drumherum und schon hat es sich mit dem Verkehrsproblem.

Auch gab es mal Paketautomaten, welche dem Empfänger den Weg zur Post abgenommen hat.
Aber ich wollte mich heute gar nicht mehr so aufregen, denn das ist nicht gut für das Herz und verkürzt das Leben.
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