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Mi, 11:40 Uhr
29.10.2003

Vorläufiges Aufatmen

Nordhausen (nnz). Temporäres Aufatmen in der Nordhäuser Kreisverwaltung. Der Entwurf des Haushaltes für das kommende Jahr ist in „Sack und Tüten“. Jetzt können und müssen sich die Kreistagsmitglieder damit beschäftigen.


Doch es gibt noch eine weitere gute Nachricht aus dem Haus an der Behringstraße. Das Landesverwaltungsamt in Weimar hat den Ende September beschlossenen Nachtragshaushalt genehmigt. Darin ging es um Änderungen im Stellenplan des Landratsamtes. Die Änderung sei mit dem Ziel erfolgt, die angestrebten Kündigungen durchzusetzen. Drei Kündigungen von Angestellten seien bereits ausgesprochen worden, so der erste Beigeordnete der Kreisverwaltung, Matthias Jendricke (SPD), auf nnz-Anfrage.

Seit Montag nun haben die Mitglieder des Finanzausschusses den Haushaltsentwurf für 2004 vorliegen. Und der ist ausgeglichen. Doch das ist eigentlich nur einem Glücksfall zu verdanken, denn noch vor wenigen Wochen klaffte zwischen Einnahmen und Ausgaben ein Loch von 4,5 Millionen Euro (nnz berichtete). 2,8 Millionen Euro stellte nun der Bund als Ausgleichszahlung für die Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe für das zweite Halbjahr 2004 in Aussicht, die restlichen 1,7 Millionen Euro seien in den einzelnen Fachbereichen gestrichen worden, so Jendricke. Aber vor allem die letzte Zahl wird den Fraktionen im Kreistag genügend Stoff für Diskussionen geben.

Zeit haben die Kreistagsmitglieder erst einmal bis zum 11. November, dann soll der Haushalt in erster Lesung in den Kreistag eingebracht werden. Und wenn alles gut geht, dann könnte das Zahlenwerk einen Monat später beschlossen werden. An diesem 11.11.2003 wird es für die Spitze des Nordhäuser Landratsamtes noch einen weiteren spannenden Termin geben. Dazu noch heute in Ihrer nnz.
Autor: nnz

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