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Mo, 08:28 Uhr
09.04.2012

nnz/kn-Tipp: Sie sind überall

Immer wieder sind schädliche Keime auf Lebensmitteln zu finden. Zuletzt waren es wieder EHEC-Keime, die Verbraucher beim Einkauf verunsicherten. Jedes Jahr stellt man in Deutschland 200.000 durch Keime auf Nahrungsmitteln verursachte Erkrankungen fest...


Dirk Lindemann, Experte für Hygiene beim SGS Institut Fresenius, erklärt, worauf Verbraucher im Umgang mit Lebensmitteln achten müssen, um die Bildung von Keimen zu verhindern und sich vor schädlichen Keimen zu schützen.

Salmonellen, Kolibakterien oder Listerien

Grundsätzlich lassen sich Keime auf jedem natürlichen Lebensmittel wiederfinden - die meisten sind auch nicht gesundheitsschädlich. Erst durch den falschen Umgang mit Lebensmitteln können schädliche Lebensmittelkeime wie Salmonellen, Kolibakterien oder Listerien die Nahrung befallen. Sie können das Immunsystem belasten und Erkrankungen verursachen. Im Umgang mit Lebensmitteln ist es daher wichtig, dass - vom Hersteller über den Händler bis zum Endverbraucher - jeder dazu beiträgt, die Lebensmittel vor schädlichen Keimen zu schützen.
Keime, Keime, Keime (Foto: SGS INSTITUT FRESENIUS)
Keime, Keime, Keime (Foto: SGS INSTITUT FRESENIUS)
Keime, Keime, Keime (Foto: SGS INSTITUT FRESENIUS)
Dirk Lindemann erklärt, was zur Vorbeugung gegen Keime getan wird. "In unserem Labor prüfen wir die Qualität von Lebensmitteln, die wir zum Teil direkt in Betrieben vor Ort entnehmen, und testen sie unter anderem auf Keimbefall. Sollten schädliche Keime festgestellt werden, gehen wir dem nach."

Hygiene schützt

Dennoch können Qualitätskontrollen allein nicht vollkommen vor schädlichen Keimen schützen, denn die meisten Keimbildungen entstehen erst in der heimischen Küche. Hygiene ist der beste Schutz vor Keimbildung. So ist es vor und nach dem Umgang mit rohen Zutaten wie Obst, Gemüse oder Fleisch wichtig, sich die Hände gründlich mit Seife zu reinigen. Rohe Zutaten immer unter fließendem, kaltem Wasser abwaschen. Im Umgang mit Lebensmitteln, die man nicht mehr erhitzt, ist Besteck hygienischer als die Finger. Keime verbreiten sich nämlich über die Hände viel schneller. Anschließend sollte man das benutzte Besteck und die Arbeitsfläche gründlich reinigen. Weitere Informationen gibt es auf www.qualitaetssiegel.net nachzulesen.

Daten & Fakten

  • Bei Kühlprodukten unbedingt darauf achten, dass die Kühlkette nicht unterbrochen und die auf der Verpackung angegebene Kühltemperatur eingehalten wird. Aufgetaute Produkte nicht wieder einfrieren.
  • In der Küche sammeln sich viele Keime in Küchenschwämmen und Handtüchern. Daher ist es wichtig, diese regelmäßig zu wechseln oder Einwegtücher zu verwenden.
  • Grundsätzlich sollte man Schneidebretter nach Gebrauch gründlich unter heißem Wasser oder am besten in der Spülmaschine reinigen.
  • Mehr Infos sind unter www.qualitaetssiegel.net nachzulesen.
Autor: nnz

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