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Sa, 09:29 Uhr
07.04.2012

Hexen wurde verfolgt

Harzer Hexen – Aushängeschild für Touristen, Nachfolgerinnen des Wilden Mannes, Kräuterfrauen, selbstbewusste/denunzierte Frauen? Pünktlich zu Walpurgis, dem ehemals neuntägigen Fest der Heiligen Walpurga, erscheint in UNSER HARZ ein fundierter Bericht über Hexenverfolgungen im Harz, auch im Zusammenhang mit Walpurgis und Brocken.


Er verdeutlicht, wie behutsam wir mit unseren
Walpurgisfeiern umgehen sollten, damit hier nicht solche unverzeihlichen Geschmacklosigkeiten wie Hexenverbrennungen als Touristen-„Attraktion“ stattfinden.

Grenzstein (Foto: privat) Grenzstein (Foto: privat)
Bei Forstarbeiten umgefahrener Grenzstein KP / HB Nr. 556 am Kleinen Spatenborn im Naturschutzgebiet Priorteich-Sachsenstein, Foto Fritz Reinboth

Deutliche Worte von Fritz Reinboth schließen sich an – im
Naturschutzgebiet Priorteich-Sachsenstein bei Walkenried gibt es zahlreiche Fehlentwicklungen, die den Schutz des Gebietes gefährden. Dass Naturschutz in unserem Wirtschaftsparadies einen schweren Stand hat, ist nichts Neues. Die meisten Versuche, im Südharz Einzigartiges vor dem rücksichtslosen Zugriff der Gipsindustrie zu retten, wurden mit dem Hinweis auf Arbeitsplätze zu Fall gebracht. Dass aber für die Landesforsten wirtschaftliche Gesichtspunkte auch in Naturschutzgebieten Vorrang haben, ist leider eine schlimme neue Entwicklung.

Priorteich (Foto: privat) Priorteich (Foto: privat)
Mit standortfremdem Kalkschotter anlegte Forststraße direkt hinter dem Priorteich im Naturschutzgebiet Priorteich-Sachsenstein. Sie diente eigentlich der Freilegung einer ehemaligen Wiese, für die schweres Gerät anrücken musste. Um später gut Holz abfahren zu können, wurde sie zweckmäßigerweise gleich bis in Höhe des Teichs verlängert, Foto Michael Reinboth.

Ihr Umgang mit dem Naturschutzgebiet Priorteich-Sachsenstein ist auch deswegen sehr bedenklich, weil es nach der Aufhebung des Naturschutzes am benachbarten Röseberg neben dem Himmelreich das letzte intakte Waldgebiet rund um das Kloster Walkenried – immerhin Bestandteil des UNESCO-Weltkulturerbes – geblieben ist. Ein Rundweg um die von den Mönchen angelegten Klosterteiche lässt derzeit erschaudern und macht die kulturellen „Errungenschaften“ unserer Epoche besonders deutlich.

Der Öffentliche Personennahverkehr im Harz ist besser als sein Ruf, dennoch gibt es vieles, was hier verbesserungswürdig ist, damit er endlich wirklich eine Alternative zum Autoverkehr darstellen kann für Gäste ebenso wie für Anwohner – so das Fazit eines Beitrages von Michael Reinboth.

Im vierten Teil der Erinnerungen an eine Nachkriegs-Kinder- und Jugendzeit in Altenau wird über das Geld- und Postwesen und die Radiosendungen jener Zeit erzählt. AKTUELLES und BÜCHER, u. a. mit der Vorstellung der Festschrift der Harzer Schmalspurbahnen, erscheinen ebenso wie der 7. und vorletzte Teil des Bergbauglossars vor der Nationalparkseite, in der die Moosarten und das neue, ihnen gewidmete Heft 8 aus der Schriftenreihe des Nationalparks Harz vorgestellt werden.
Autor: nnz

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