nnz-Forum: Hochachtung
Als Teilnehmer der heutigen Gedenkveranstaltung anläßlich des 67. Jahrestages der Zerstörung unserer Stadt zolle ich der Oberbürgermeisterin, Frau Rinke hohen Respekt und Anerkennung. Mehr dazu mit dem bekannten Klick...
Zum Einen, weil sie auf Grund der Eindrücke der gestrigen Podiumsdiskussion eine sehr bewegende Rede hielt. Zum Anderen, weil sie nicht nur Gesicht gegen Nazis gezeigt, sondern sich auch engagiert für die Auflagen dieser "Versammlung" eingesetzt hat.
Der Angriff durch NPD-Stadtrat, NPD-Kreistagsmitglied und NPD-Kreisvorsitzenden Roy Elbert auf diese bekennende Antifaschistin ist nicht hinnehmbar. Da im Verlauf der Festsetzung dieses NPD-Funktionärs auch noch ein Polizeibeamter verletzt wurde, werden die Fraktionen im Stadtrat prüfen, wie Herr Elbert auf Grund seiner Unwürdigkeit aus dem Nordhäuser Stadtrat zu entfernen ist.
Wer in Hinsicht auf die Demokratie glaubt, die NPD sei grundgesetzkonform, wurde heute eines Besseren belehrt. Ich wünsche Frau Rinke aus eigener Erfahrung, dass sie mit Freunden und ihrer Familie aus diesem Trauma (durch körperliche Gewalt und Drohungen begründet) findet, dass zweifellos entstanden sein muss.
Mein großer Dank geht auch an die weit mehr als 150 aufrechten Teilnehmer dieses Gedenkens.
Matthias Mitteldorf
Autor: nnz
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Kommentare
NDHler
03.04.2012, 17:08 Uhr
Respekt Frau Rinke!
Für die gezeigte Zivilcourage! Respekt!
Klaus Henze
03.04.2012, 18:10 Uhr
Hochachtung für Frau Rinke
Ich bin kein Nordhäuser, doch verfolge in der nnz ganz aufmerksam das Geschehen in der Stadt. Ich finde es erfreulich, dass hier die Erinnerung und das Gedenken groß geschrieben wird. Die Reaktion von Frau Rinke finde ich mutig und wünschte mir, dass andere Poliker und Bürger auch verstärkt so handelten. Dann gäbe es Klarheit und Vertrauen!
Ich jedenfalls erwarte, dass die betreffenden Parlamente diesen Mann aus seinem Ehrenamt sofort entfernen, denn mit Ehre hat dieses nicht zu tun!
ANS_Norm
03.04.2012, 18:18 Uhr
Lachkrampf*
Die Linke als Retter des Guten. Alterschwede das ist das beste was ich heute gelesen habe. Ihr solltet mal bei euch Anfangen "Euch zu Verbieten" Demokratie nur solange es euch Gut geht.
Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Pflastersteinen schmeißen.
FKrug
03.04.2012, 18:52 Uhr
Danke an Fr. Rinke
Ich möchte Fr. Rinke meinen Dank und Respekt ausprechen für Ihren gezeigten Mut vor diesen Leuten. Wir dürfen uns nicht entmutigen lassen von diesen unwürdigen Gedankengut der Rechten. Sie gehören hier nicht her.
Rainer Zufall
03.04.2012, 19:12 Uhr
Respekt!
Auch von mir, ein riesen Respekt an Frau Rinke. Sie hat das richtige Zeichen gezeigt!!
Wolfi65
03.04.2012, 19:32 Uhr
Ja, Herr Mitteldorf!
Sie und Ihre Genossen haben alles richtig gemacht.
Herr Elbert ist ein schlimmer Verbre.. und verdient unser aller Verachtung.
Wie kann dieser Mann es wagen, Demokraten anzugreifen?
Verdianer
03.04.2012, 19:58 Uhr
Hochachtung
Ich habe Hochachtung und bin stolz auf diese Sozialdemokratin!!
Wolfi65
03.04.2012, 20:20 Uhr
Ich möchte...
der Frau Rinke auch meinen Respekt zollen und verurteile gleichzeitig den feigen Anschlag der Rechten gegen das Parteibüro der Linken mit Hühnereiern gegen die Fensterscheibe in der Barfüßerstrasse.
Ein Glück, dass nicht noch Schlimmeres passiert ist und der Staatsschutz sofort reagiert hat in dem er die Tatwerkzeuge sichergestellt hat.
@ANS_Norm Wieso greifen Sie ständig die Partei der Linken an? Diese setzt sich doch nur für die Menschenrechte ein.
Gudrun1974
03.04.2012, 20:41 Uhr
So macht man es!
Die Gedenkveranstaltung ist in den letzten Jahren zu einer Bühne von und für wenige rechte und linke Ideologen, Selbstdarsteller und Dummköpfe geworden. Die Toten waren beiden Seiten egal.
Frau Rinke hat anstatt vieler schöner Worte heute einfach mal gehandelt. Und dabei trotzdem die Form gewahrt und Format gezeigt. Sie hat den Kranz nicht weggerissen und in die Ecke geschmissen, sondern wollte ihn ordentlich zurückgeben.
Und genau das macht sie eine Politikerin von Format. Auch die Linken Anheizer (und ich meine hier die Anheizer und nicht die aufrichtigen Linken) sollten ihre Schlüsse daraus ziehen.
Der Gedenkstein vor dem Rathaus sollte kein politischer Tanzplatz sein.
fastechternordhäuser
03.04.2012, 20:57 Uhr
Hochachtung!
Hochachtung für Frau Rinke! Es ist eine Schande dass Nordhausen mit seiner speziellen Geschichte mit solchen Schlagzeilen in den regionalen und überregionalen Medien erscheint.
Bleibt zu hoffen dass wenigstens einigen der Nazi-Sympatisanten die Augen geöffnet wurden. Aus der braunen Ecke sind keine neuen Arbeitsplätze oder Beseitigung von Mißständen jeglicher Art zu erwarten sondern nur leere, hasserfüllte Parolen.
Nazis raus aus NDH und dem Rest der Welt!
Gudrun1974
04.04.2012, 07:28 Uhr
Polizeieinsatz war beachtenswert
Beachtenswert fand ich die Polizei bei der Gedenkveranstaltung: Entgegen aller permanenten Vorwürfe von links und allen Anfeindungen von rechts: Die Beamten haben schnell und konsequent gehandelt.
Gut gemacht!
hsieber
04.04.2012, 09:47 Uhr
Wahres Gesicht gezeigt
Diese Attacken der NPD-Leute haben erneut gezeigt, dass sie sich selbst disqualifizieren. Wenn diese demokratisch gewählte Partei wirklich ernst genommen werden will, muss sie anderes Erscheinen und Handeln an den Tag legen.
Hut ab vor der Frau Bürgermeisterin für soviel Courage. Bleibt zu hoffen, dass nicht weiteren Attacken ausgesetz ist.
Jedoch wird der aufmerksame Betrachter feststellen müssen, dass einem wichtigen Detail der Gedenkfeier (des geschichtlichen Ereignisses) nicht genug Beachtung geschenkt wird.
Es wird nur von der 'Zerstörung der Stadt' gesprochen. Es ist aber nunmal Tatsache, dass es alliierte Bomberverbände waren, die diese grausame Tat vollzogen. Das kann man drehen und wenden, wie man will. Nur, man sollte auch darauf hinweisen bzw. die Dinge beim Namen nennen.
Dass das faschistische Deutschland nicht unschuldig daran war, ist eine andere - aber genauso wahre - Geschichte. Man sollte jedoch immer objektiv an die Sache herangehen.
In diesem Sinne
Wehret den Anfängen!
reiner3000
04.04.2012, 09:52 Uhr
Richtig so Frau Rinke !
Wenn die Rechten-deren geistigten Vätern wir ja die Zerstörung v. Nordhausen und den 2. Weltkrieg verdanken - unbedingt Kränze niederlegen wollen, können Sie es ja im Garten machen.
toysoldier
12.04.2012, 14:18 Uhr
Pseudo Demokratie
Es ist interessant - wie alle Leser der nnz lamentieren und philosophieren über die Geschehnisse. Mir gibt zu denken,dass wir angeblich in einem demokratischen Staat leben, aber dennoch bestimmte Gesinnungen, politische Einstellungen oder gar Äußerungen und Meinungen nicht zugelassen.
Bei einer Kranzniederlegung, die zum Gedenken an die Opfer der Bombadierung Nordhausens veranstaltet wird (egal welcher Rasse, welchen Glaubens oder politischer Gesinnung die Menschen damals waren die ums Leben kamen) kann ich in einer Demokratie keinem Menschen vorschreiben welche Blumen er zu seinem Gedenken niederlegen darf.
Wie hätten Sie es denn gefunden Frau Rinke wenn Ihnen und Ihrem Bürgermeister die weißen Rosen zurückgegeben worden wären, weil man Ihnen die Aufrichtigkeit der Handlung abgesprochen hätte.
Wer ein Demokrat ist, erst recht ein Sozialdemokrat muss auch andere Meinungen zulassen. In meinen Augen handelt es sich auch bei dieser Aktion um eine gezielt eingesetzte politische Manipulation um noch mehr der geisten Kleingärtner unter den Bürgern zu gewinnen.
Denkt mal drüber nach was Demokratie bedeutet und was es heißt eine eigene Meinung zu äußern!
Ein Demokrat
ANS_Norm
12.04.2012, 16:41 Uhr
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