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Di, 15:44 Uhr
03.04.2012

Bürgernähe ins Landratsamt

Mehr Transparenz und Bürgernähe sollen im Landratsamt Einzug halten. Das jedenfalls würde Birgit Keller, die LINKE Landratskandidatin gern nach ihrer Wahl umsetzen...


„Ein motiviertes und leistungsstarkes Verwaltungspersonal nah am Bürger und die Bürger nah an der Verwaltung, darin liegt die gemeinsame Aufgabe für die Zukunft“, betont Birgit Keller (LINKE), die sich am 22. April als Landrätin für den Kreis Nordhausen zur Wahl stellt.

Kellers Wahlkampfslogan „Gestalten und verbinden.“ ist daher auch nicht rein zufällig gewählt. „Die Bürgerinnen und Bürger müssen aktiv in Entscheidungsprozesse eingebunden werden. Dabei sollen sie nicht nur mitreden, sondern auch mitgestalten können“, so Keller.

Vorraussetzungen dafür seien eine moderne und effektiv organisierte Verwaltung mit sicheren und tariflich bezahlten Arbeitsplätzen genauso wie die Etablierung von runden Tischen der „Wirtschaft“ und der „sozialen Verantwortung“, an denen auch die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises teilnehmen sollen. Wünsche, Ideen und Anregungen sollen diskutiert, vom Kreistag begleitet und entsprechend der Möglichkeiten auch umgesetzt werden. „Der Dialog ist hierbei sehr wichtig.

Die Menschen im Landkreis müssen auch nachvollziehen können, warum Entscheidungen in welcher Form für den Landkreis getroffen werden und welche Alternativen es dazu gibt“, unterstreicht Birgit Keller. Um die Einsichtnahme der Bevölkerung noch zu verstärken, setzt Keller auf einen Ausbau der elektronischen Informations- und Kommunikationssysteme der Verwaltung. „Die Dienstleistungsangebote über das Internet sollen sowohl Bürgerinnen und Bürgern als auch wirtschaftliche Unternehmen, Initiativen und Vereine einbeziehen, informieren und helfen, bürokratische Hürden zu vereinfachen“, beschreibt die LINKE- Landratskandidatin ihre Vorhaben.

„Unzufriedenheit und Politikverdrossenheit entsteht nicht zuletzt dadurch, dass die Menschen sich nicht aktiv einbezogen fühlen. Auch ist die Verwaltung selbst zu eingeschränkt, um auch zum Gestalter zu werden. Dem will ich entgegen wirken“, so Keller abschließend.
Autor: nnz

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Kommentare
Eckenblitz
04.04.2012, 12:33 Uhr
Wandel im Zeichen der Zeit
Frau Kleller, stimmt es, dass Sie zu DDR-Zeiten in der SED-Kreisleitung dafür zuständig waren, was am Folgetag in der Zeitung stehen darf? Ich glaube damals nannte sich das Blatt wie zum HOHN auch noch „Das Volk“.

Heute versprechen Sie dem Volk mehr Transparenz und Mitarbeit. Was glauben Sie, wie Lange das Versprechen anhalten wird, bevor Sie dann mit Ausreden kommen, dies und das könne man so nicht umsetzen?

Gründe werden Ihnen sicher genug einfallen, dass ist der Wähler ja schon gewohnt. Warum sollte man den Wähler (Stimmvieh) auch ernst nehmen?
Retupmoc
04.04.2012, 13:02 Uhr
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