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Mi, 13:03 Uhr
28.03.2012

Sonne schützt vor Osteoporose

Der Frühling ist für fast alles gut, wie auch unser Forumsbeitrag wieder beweist.

Vitamin D spielt eine wichtige Rolle im menschlichen Körper - es reguliert den Kalziumstoffwechsel für einen gesunden Knochen, verbessert die Koordination zwischen Muskeln und Nerven und senkt das Sturzrisiko.

sonne (Foto: helios klinik) sonne (Foto: helios klinik)


Im Gegensatz zu anderen Vitaminen (C und E) ist der Nutzen einer ausreichenden Zufuhr wissenschaftlich belegt. Bei Vitamin D Mangel droht nicht nur Osteoporose. Neuesten Studien zufolge ist auch das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall, Darm- und Brustkrebs erhöht.

Um einen normalen Vitamin D Spiegel zu erreichen, braucht die ältere Allgemeinbevölkerung pro Tag mindestens 800 bis 2000 Einheiten Vitamin D.
Vitamin D wird einerseits mit der Nahrung aufgenommen. Es kommt v.a. in fettem Seefisch (Lachs, Hering, Heilbutt) vor.

Andererseits wird Vitamin D unter dem Einfluss der UV B Strahlen des Sonnenlichtes in der Haut gebildet, in unseren Breitengraden v.a. in den Monaten März bis Oktober. In den Wintermonaten reicht das Sonnenlicht nicht aus, um genug Vitamin D in der Haut zu produzieren. Dann ist die Gabe von Vitamin D notwendig. Vorbeugend ist ein täglicher Aufenthalt von 30 Minuten im Freien zu empfehlen, bei entsprechenden Temperaturen mit leichter Kleidung (unbekleidete Arme und Beine).

Anders als in unseren Breitengraden decken die Eskimos ihren Vitamin D Bedarf ausschließlich aus der Nahrung (fetter Seefisch, lebertranhaltige Ernährung).
Krankheiten wie Osteoporose, Herzinfarkt und Schlaganfall sind den Eskimos deshalb weitestgehend unbekannt.

Dr. med. Christian Meyer
Chefarzt
FA Innere Medizin/ Osteologe DVO
HELIOS Klinik Bleicherode
Autor: nnz

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