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Di, 11:06 Uhr
27.03.2012

Gefahren ausschließen

Da ist schon ein gewisser Grad an Besorgnis zu spüren, wenn es um die neue Form der Förderung von Erdgas geht. Fracking nennen das die Fachleute. Damit hat sich jetzt der umweltpolitische Sprecher der Thüringer CDU-Landtagsfraktion auseinandergesetzt...


„Für die CDU-Fraktion gilt – nur dann, wenn für Mensch und Natur Gefahren ausgeschlossen und Risiken minimiert werden, kann auch in Thüringen nach Erdgas gebohrt werden“, das sagte der Sprecher für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz, Egon Primas, nach den Plenarsitzungstagen in dieser Woche in Erfurt. Anlass der Wortmeldung ist ein Antrag der Firma BNK Deutschland GmbH, die sich in Thüringen die Vorrechte zur Erkundung von unkonventionellen Erdgasvorkommen für drei Felder gesichert hat.

In der Öffentlichkeit besteht ein hohes Maß an Unsicherheit hinsichtlich der Risiken, die mit der Gewinnung von Gas mit dem sogenannten Fracking-Verfahren verbunden sind. Zu den Auswirkungen des Frackings auf die Umwelt haben das Umweltbundesamt und das Land Nordrhein-Westfalen Untersuchungen in Auftrag gegeben.

Der Umweltexperte plädiert dafür, die Ergebnisse dieser Studien abzuwarten und danach zu entscheiden, ob und gegebenenfalls welcher Handlungsbedarf für Thüringen besteht. „Wir sollten vorsichtig sein und Verunsicherungen unterlassen, damit dieser Technologie nicht von vornherein ein negativer Stempel aufgedrückt wird.“

Nach seinen Worten nimmt die CDU-Fraktion die Sorgen der Menschen ernst und besteht daher darauf, dass Gefahren für Mensch und Natur zuverlässig ausgeschlossen werden können. Wenn dies gewährleistet sei, könne Gas als heimische Rohstoffquelle für Thüringen durchaus interessant sein. Deshalb ist der Abgeordnete dagegen, Ängste zu schüren. Von der Firma BNK Deutschland GmbH erwartet Primas, dass sie schon im Vorfeld möglicher Aktivitäten „für ein Maximum an Information und Transparenz sorgt“.
Autor: nnz

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Kommentare
H.Buntfuß
27.03.2012, 12:28 Uhr
Politiker und Sicherheit?
Politik und Sicherheit der Bürger, passt nun mal nicht zusammen. Politiker die von dieser Sicherheit sprechen, belügen das Volk bewusst, soweit meine Meinung.

Schauen wir uns nur die Atommüll-Endlager an. Jahrelang haben Experten davor gewarnt, dass viele dieser Lager nicht sicher sind. Diese Personen wurden von der Politik als Panikmacher abgestempelt.

Heute müssen Endlager geräumt werden, weil sie eben nicht sicher sind, ganz im Gegenteil, sie sind HOCHGRADIG umweltgefährdend. Soviel zu den Versprechen unserer Politiker.
geloescht.otto
27.03.2012, 17:46 Uhr
sicher?
seit wann ist denn diese Art der Gasförderung sicher?? Sicher ist nur eins: die Politik ist der Lobbyist der Industrie und dafür gibt es nach (oder während ??) der Amtszeit einen guten Posten und Geld - das ist sicher!!
Luftikus
27.03.2012, 21:57 Uhr
Eigenes Gas
Alle Menschen wollen günstig Strom, aber auch die Umwelt soll Super sein. Atomkraft hinterläßt nunmal Müll! Er muß irgendwo hin. Ich hätte mir ja gewünscht, män hätte in irgendweiner Wüste, tiel unter dem Sand ein Endlager geschaffen. Einige afrikanische Staaten hätten da bestimmt ein paar Eurom verdienen können.

Gas soll auch günstig sein. Momentan sind wir von östlichen Ländern abhängig, wenn nun vor Ort Gas gefördert werden kann ist das doch auch gut. Erdwärme wird ja auch schon stellenweise genutzt. In Zukunft werden wir damit leben müssen, dass neugebaute Häuser fast schon Selbstversorger sein müssen, wenn Sie viel Geld sparen wollen.

Politiker sind dazu keine Götter. Sie müssen sich auf die Gutachten verlassen, die Ihnen vorgelegt werden.

Hier immer gleich allen Politikern einen schwarzen Peter zuzuschieben ist nicht schön. Natürlich gibt es schwarze Scharfe, das will man nicht beschreiten. Siehe Bundeskanzler Schröder, raus aus der Politik rein ins gemachte Nest.
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