Sa, 06:24 Uhr
25.10.2003
nnz-Rückspiegel: 25. Oktober 2002
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was sich vor exakt einem Jahr im Landkreis Nordhausen ereignet hat, das sind Sie hier genau richtig. Die nnz-Redaktion hat sich diesen Tag genauer angesehen.
Heute:Fahnen, Zechen und halbrund
Fahnen gegen Gewalt an Frauen
Gewalt an Frauen hat viele Gesichter. Darauf soll auch im Landkreis Nordhausen mit einer Fahnenaktion aufmerksam gemacht werden. Wann die Aktion startet, das hat die nnz erfahren. Die anlässlich des 25. November, des Internationalen Anti-Gewalt-Tages, entwickelte Fahnenaktion von TERRE DES FEMMES wurde 2001 erstmals bundesweit von zahlreichen Frauenbeauftragten, Frauenhäusern Ministerien, Universitäten und vielen anderen Verbänden aufgegriffen und mit getragen. Die Kooperation war so erfolgreich, dass TERRE DES FEMMES diese Vernetzung und Aktionsform unbedingt ausbauen will. So sollen zu den über 1.200 Fahnen vom Vorjahr noch einmal ebenso viele hinzukommen...ausführlich im nnz-Archiv
Die jungen Leute gehen weg
Wie in anderen Kommunen des Landkreises Nordhausen gehen auch in Bleicherode die Einwohnerzahlen zurück. Den aktuellen Stand präsentierte Bürgermeister Dieter Kochbeck am Abend den Stadträten. In der Stadt Bleicherode wohnten nach Angaben des Statistischen Landesamtes Ende vergangenen Jahres 6.789 Bürger. 3.257 waren männlich, 3.532 hatten ein weibliches Geschlecht. Gegenüber dem Jahr 2000 ist das insgesamt ein Rückgang von 111 Männern und Frauen. 41 Geburten standen im vergangenen Jahr 78 Sterbefälle gegenüber. 273 Menschen sind aus Bleicherode weggezogen, 199 wurden neu begrüßt.
Diese nüchternen Zahlen machen der Verwaltung aber auch dem Stadtrat bereits seit Jahren zu schaffen. Weniger Einwohner, das bedeutet in erster Linie weniger Schlüsselzuweisungen vom Land und damit weniger Geld in der Stadtkasse. Bürgermeister Dieter Kochbeck (CDU) kennt die Ursachen: Die jungen Leute verlassen die Region, weil sie keine Arbeit finden. Sie ziehen der Arbeit hinterher. Wenn sich in den kommenden Jahren keine deutlichen Perspektiven aufzeigen, dann wird unsere Stadt vergreisen, ist sich Kochbeck sicher...ausführlich im nnz-Archiv
"Die Zeche bezahlen die Arbeitnehmer"
Immer eine Minute vor der 20-Uhr-Tagesschau wirbt ein Affe für das Unternehmen Trigema. Dessen Chef, Wolfgang Grupp, rechnet jetzt mit seinen Unternehmer-Kollegen ab. Nnz veröfentlicht vorab seinen Beitrag für das Magazin Readers Digest. Wolfgang Grupp, einer der erfolgreichsten deutschen Unternehmer, wirft vielen seiner Kollegen eine fahrlässige Geschäftspolitik vor. "Machtstreben, Größenwahn und Habgier - solche Untugenden sind immer mehr in den Konzernen verbreitet", schreibt der Chef des Textilunternehmens Trigema in einem Beitrag für das Magazin Reader's Digest (November-Ausgabe). Grupp fordert, dass Firmenbosse künftig mehr als bisher für fehlerhafte Entscheidungen zur Verantwortung gezogen werden müssen: "Manager sollten haften, auch mit den Bezügen, die sie in den fetten Jahren erhalten haben"...ausführlich im nnz-Archiv
Ab Montag geht’s halbrund
Immer wieder müssen die Kraftfahrer in Nordhausen mit wechselnden Durchfahrtsbedingungen zurechtkommen. Änderungen gibt es in der Uferstraße. Dafür kann man in einem weiteren Kreisel in der Innenstadt ab Montag seine halben Runden drehen. Die neue Nordspur der Nordhäuser Uferstraße ist fertig. Bereits ab morgen (26. Oktober) wird der Verkehr auf die neue Fahrbahn verlegt, am Montag beginnt der grundhafte Ausbau der Südspur. Das hat jetzt Christian Kowal von der Verkehrsbehörde bei der Stadt Nordhausen angekündigt. Damit ändert sich die Verkehrsführung rund um die Baustelle erheblich, sagte er. Ab Montag kommt man zum bzw. vom Parkhaus `Südharz-Galerie´ nicht mehr über die Uferstraße, da ja die Spur unmittelbar vor der Galerie aufgerissen ist. Zu- bzw. Abfahrt Landgrabenstraße und Emil-Reichhardt-Straße sind deshalb gesperrt, erklärte Kowal. Wer aus Richtung Arnoldstraße/Grimmelallee und Freiherr-vom-Stein-Straße zur Südharz-Galerie wolle, für den sei der Weg über die Reichsstraße und den Platz der Gewerkschaften frei...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzHeute:Fahnen, Zechen und halbrund
Fahnen gegen Gewalt an Frauen
Gewalt an Frauen hat viele Gesichter. Darauf soll auch im Landkreis Nordhausen mit einer Fahnenaktion aufmerksam gemacht werden. Wann die Aktion startet, das hat die nnz erfahren. Die anlässlich des 25. November, des Internationalen Anti-Gewalt-Tages, entwickelte Fahnenaktion von TERRE DES FEMMES wurde 2001 erstmals bundesweit von zahlreichen Frauenbeauftragten, Frauenhäusern Ministerien, Universitäten und vielen anderen Verbänden aufgegriffen und mit getragen. Die Kooperation war so erfolgreich, dass TERRE DES FEMMES diese Vernetzung und Aktionsform unbedingt ausbauen will. So sollen zu den über 1.200 Fahnen vom Vorjahr noch einmal ebenso viele hinzukommen...ausführlich im nnz-Archiv
Die jungen Leute gehen weg
Wie in anderen Kommunen des Landkreises Nordhausen gehen auch in Bleicherode die Einwohnerzahlen zurück. Den aktuellen Stand präsentierte Bürgermeister Dieter Kochbeck am Abend den Stadträten. In der Stadt Bleicherode wohnten nach Angaben des Statistischen Landesamtes Ende vergangenen Jahres 6.789 Bürger. 3.257 waren männlich, 3.532 hatten ein weibliches Geschlecht. Gegenüber dem Jahr 2000 ist das insgesamt ein Rückgang von 111 Männern und Frauen. 41 Geburten standen im vergangenen Jahr 78 Sterbefälle gegenüber. 273 Menschen sind aus Bleicherode weggezogen, 199 wurden neu begrüßt.
Diese nüchternen Zahlen machen der Verwaltung aber auch dem Stadtrat bereits seit Jahren zu schaffen. Weniger Einwohner, das bedeutet in erster Linie weniger Schlüsselzuweisungen vom Land und damit weniger Geld in der Stadtkasse. Bürgermeister Dieter Kochbeck (CDU) kennt die Ursachen: Die jungen Leute verlassen die Region, weil sie keine Arbeit finden. Sie ziehen der Arbeit hinterher. Wenn sich in den kommenden Jahren keine deutlichen Perspektiven aufzeigen, dann wird unsere Stadt vergreisen, ist sich Kochbeck sicher...ausführlich im nnz-Archiv
"Die Zeche bezahlen die Arbeitnehmer"
Immer eine Minute vor der 20-Uhr-Tagesschau wirbt ein Affe für das Unternehmen Trigema. Dessen Chef, Wolfgang Grupp, rechnet jetzt mit seinen Unternehmer-Kollegen ab. Nnz veröfentlicht vorab seinen Beitrag für das Magazin Readers Digest. Wolfgang Grupp, einer der erfolgreichsten deutschen Unternehmer, wirft vielen seiner Kollegen eine fahrlässige Geschäftspolitik vor. "Machtstreben, Größenwahn und Habgier - solche Untugenden sind immer mehr in den Konzernen verbreitet", schreibt der Chef des Textilunternehmens Trigema in einem Beitrag für das Magazin Reader's Digest (November-Ausgabe). Grupp fordert, dass Firmenbosse künftig mehr als bisher für fehlerhafte Entscheidungen zur Verantwortung gezogen werden müssen: "Manager sollten haften, auch mit den Bezügen, die sie in den fetten Jahren erhalten haben"...ausführlich im nnz-Archiv
Ab Montag geht’s halbrund
Immer wieder müssen die Kraftfahrer in Nordhausen mit wechselnden Durchfahrtsbedingungen zurechtkommen. Änderungen gibt es in der Uferstraße. Dafür kann man in einem weiteren Kreisel in der Innenstadt ab Montag seine halben Runden drehen. Die neue Nordspur der Nordhäuser Uferstraße ist fertig. Bereits ab morgen (26. Oktober) wird der Verkehr auf die neue Fahrbahn verlegt, am Montag beginnt der grundhafte Ausbau der Südspur. Das hat jetzt Christian Kowal von der Verkehrsbehörde bei der Stadt Nordhausen angekündigt. Damit ändert sich die Verkehrsführung rund um die Baustelle erheblich, sagte er. Ab Montag kommt man zum bzw. vom Parkhaus `Südharz-Galerie´ nicht mehr über die Uferstraße, da ja die Spur unmittelbar vor der Galerie aufgerissen ist. Zu- bzw. Abfahrt Landgrabenstraße und Emil-Reichhardt-Straße sind deshalb gesperrt, erklärte Kowal. Wer aus Richtung Arnoldstraße/Grimmelallee und Freiherr-vom-Stein-Straße zur Südharz-Galerie wolle, für den sei der Weg über die Reichsstraße und den Platz der Gewerkschaften frei...ausführlich im nnz-Archiv


