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Do, 06:48 Uhr
23.10.2003

An Folgekosten denken

Nordhausen (nnz). Neben der Politik im Rathaus stand im Stadtrat auch der Naturschutz auf der Tagesordnung. Vor allem der Schutz des Gipskarst-Reviers im Südharz...


So wollte Stefan Nüßle (CDU) denn von der Verwaltung wissen, wie der Stand des beabsichtigten Aufschlusses von Bergwerksfeldern am Winkelberg zum Beispiel sei. Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) verwies dabei auf den Widerspruch seitens der Stadt zu den genehmigten Probebohrungen. Sie habe gehört, dass WICO verkauft worden sei und das der Käufer den Abbau des Werkes in Niedersachswerfen betreibe. Aber das seien nur Gerüchte, die ins Rathaus vorgedrungen seien. Wenn dem aber so sei, so müsse jetzt schon darüber nachgedacht werden, wie man künftig mit der Nachnutzung und der Rekultivierung umgehe, vor allem, wer sie bezahlen soll. „Ich bin der Meinung, dass dazu sich auch die Landesregierung positionieren müsse“ und in Richtung von Minister Dr. Klaus Zeh: „Ich bin sicher, dass das verantwortliche Ministerium in Erfurt da nicht alle Informationen habe.“ Der nahm es schweigend zur Kenntnis.

Andreas Wieninger (SPD) bat schließlich darum, dass die Bürger die Arbeit des Arbeitskreises Gipskarst Südharz weiter unterstützen sollten. Die Initiative habe sich seit Jahren um den Erhalt der einzigartigen Landschaft gekümmert. Doch letztlich seien die Macher auch auf finanzielle Hilfe angewiesen. Wer hier etwas tun will, dem sei folgende Bankverbindung empfohlen:
Arbeitskreis Gipskarst Südharz
Konto: 330 125 57
BLZ: 820 540 52
Kreissparkasse Nordhausen.
Autor: nnz

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