Do, 06:47 Uhr
23.10.2003
Bauchgefühl
Nordhausen (nnz). Die Umgestaltung des Pferdemarktes stand gestern auf der Tagesordnung der Stadtratssitzung. Eigentlich sollten im Bebauungsplan Nr. 87 nur kleine Änderungen beschlossen werden. Doch es kam ein wenig anders.
Die Baugrenzen wurden leicht verändert, eine Mindesttraufhöhe von 12 bis 18 Meter eingearbeitet, berichtet die Stadtverwaltung. Und dann sollte abgestimmt werden. Zuvor hatte allerdings der Vorsitzende des Bauauschusses, Volker Fütterer, noch ein paar Worte zu sagen. Von einem Kaufhaus am Pferdemarkt sei ja schon lange keine Rede mehr, er habe aber da so ein ungutes Gefühl im Bauch, das da, wo jetzt noch das ehemalige Polizeigebäude steht, nichts Besonderes wachsen werde. Eigentlich, so seine Vorstellungen, sollte ja was Besonderes entstehen. Jetzt habe er sogar was von einer Flachdach-Variante gehört.
Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) räumte diese Bedenken aus und verwies auf die nach wie vor gute Zusammenarbeit mit dem Investor. Zwar gebe es momentan noch einige Schwierigkeiten hinsichtlich dessen Verhandlungen mit den beiden Wohnungsunternehmen (SWG und WBG), doch sie sei optimistisch. Schließlich gebe es hinsichtlich der Planungen klare Festlegungen. Jedoch müsse sich die Investition auch an einen vom Investor vorgegebenen Finanzrahmen halten. Wann jedoch mit dem Abriß und dem anschließenden Neubau begonnen werden kann, das war im Stadtrat nicht zu vernehmen.
Autor: nnzDie Baugrenzen wurden leicht verändert, eine Mindesttraufhöhe von 12 bis 18 Meter eingearbeitet, berichtet die Stadtverwaltung. Und dann sollte abgestimmt werden. Zuvor hatte allerdings der Vorsitzende des Bauauschusses, Volker Fütterer, noch ein paar Worte zu sagen. Von einem Kaufhaus am Pferdemarkt sei ja schon lange keine Rede mehr, er habe aber da so ein ungutes Gefühl im Bauch, das da, wo jetzt noch das ehemalige Polizeigebäude steht, nichts Besonderes wachsen werde. Eigentlich, so seine Vorstellungen, sollte ja was Besonderes entstehen. Jetzt habe er sogar was von einer Flachdach-Variante gehört.
Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) räumte diese Bedenken aus und verwies auf die nach wie vor gute Zusammenarbeit mit dem Investor. Zwar gebe es momentan noch einige Schwierigkeiten hinsichtlich dessen Verhandlungen mit den beiden Wohnungsunternehmen (SWG und WBG), doch sie sei optimistisch. Schließlich gebe es hinsichtlich der Planungen klare Festlegungen. Jedoch müsse sich die Investition auch an einen vom Investor vorgegebenen Finanzrahmen halten. Wann jedoch mit dem Abriß und dem anschließenden Neubau begonnen werden kann, das war im Stadtrat nicht zu vernehmen.

