eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Di, 19:45 Uhr
13.03.2012

Liberaler Verkehrsbesuch

Einige Bundespolitiker der FDP fanden heute den Weg aus der Hauptstadt in die Niederungen kommunalen Daseins. Dabei standen natürlich Themen wie "noch mehr Straßen" im Mittelpunkt...

Beinahe umgekippt (Foto: M. Garke) Beinahe umgekippt (Foto: M. Garke)
Hat nichts mit dem Zustand der FDP zu tun: Im Sicherheitstraining wird eine extreme Schieflage eines Sattelzuges demonstriert

"Ob Bahnhöfe, Umgehungsstraßen oder neue Stromleitungen – in Deutschland wächst der Öko-Widerstand gegen Baumaßnahmen aller Art. Die Einführung von Umweltzonen hat dagegen genauso Hochkonjunktur wie bürokratische Umweltauflagen der Europäischen Union." Das alles ist in der Einladung zum "Nordhäuser Treff" der liberalen Bundestagsfraktion zu lesen. Und die FDP-Mannen lassen keinen Zweifel aufkommen, neue Infrastruktur für sie das Rückgrat für Wachstum und Wohlstand sei.

Zuerst besuchten die Bundestagsabgeordneten das Autodrom des Berufsbildungszentrums für den Straßenverkehr in Nordhausen am ehemaligen Stadion. Hier führten die BBZ-Mitarbeiter ein Fahrsicherheitstraining mit einem Lkw durch.

Modell erklärt (Foto: nnz) Modell erklärt (Foto: nnz)
Mitglieder des IFA-Vereins erläutert Patrick Döring, designierter FDP-Generalsekretär, das Modell der ehemaligen IFA-Motorenwerke

Anschließend wurde diskutiert - an historischer Stätte. Im IFA-Museum. Dort, wo einst Dampfloks und Motoren gebaut wurden.

Auditorium (Foto: nnz) Auditorium (Foto: nnz)
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Paulinchen
14.03.2012, 09:37 Uhr
Für die FDP wäre es von Vorteil,
dass sie sich um die Errichtung einer Telefonzelle bemüht. Denn die bietet ausreichend Platz für ihren nächsten Parteitag.

Es stört mich sehr, dass es immer noch Bürger gibt, die auf solche „Versprechen“ reinfallen. Da schließe ich aber all die anderen Parteien mit ein! Was hat doch die Frau v.d.Leyen versprochen? Die Erhöhung der Rente im Osten Deutschlands wird wohl um die 3,6% ausfallen. Was kam jetzt heraus? Danke Ihr lieben Politiker, da haben wir sie wieder – Eure Glaubwürdigkeit. Manche Omi kann sich dann mal ab Juli eine Dose Sonntagssuppe und ein Brötchen mehr leisten und weiter nix! Wie hoch fällt dagegen in diesem Jahr die Diätenerhöhung der Bundestagsabgeordneten aus? Fragt Paulinchen.
Retupmoc
14.03.2012, 09:45 Uhr
Sie gibt es noch?
Die FDP existiert noch? Wenn nicht ab und zu ein Artikel in der NNZ stehen würde oder Onkel Phillip im TV Witze reißt, müsste man denken, das sich diese Partei selbst schon abgeschafft hätte.
hamster
14.03.2012, 09:49 Uhr
Danke Paulinchen,
du hast so recht mit deinem Kommentar aber ändern können wir es leider nicht.
NDHler
14.03.2012, 09:51 Uhr
@Paulinchen
Den meisten Rentnern in Ostdeutschland geht es sehr gut. Da muss keiner von Dosensuppen leben. Wenn ich da mal meine Eltern und deren Bekanntschaft sehe, geht es denen finanziell ausgezeichnet. Man beachte dabei, dass die meisten Rentner im Osten in die Rentenkasse nur sehr wenig bis gar nichts eingezahlt haben. Sie sollten hier nicht immer so einen Quatsch verbreiten! Altersarmut ist sicher ein Thema was in Zukunft gerade im Osten aktuell sein wird. Das liegt aber daran, dass hier viele Leute aus den verschiedensten Gründen nicht arbeiten gehen!
Harzer_Wolf
14.03.2012, 12:47 Uhr
Im Verdrehen von Fakten
sind Sie ja besonders gut , @ Ndhler. Ich muss mich dann schon fragen, ob Sie die DDR-Wirklichkeit aus der Zeitung mit den 4 Lettern und ohne das Seite 1-Girl ( neuerdings ) haben?

1. War der Lohn in der DDR nicht besonders hoch. Wenn man einen Tausender Lohn hatte, war das schon das große Los. Demzufolge ist natürlich weniger eingezahlt worden.

2. Haben die Menschen ( auch ich ) keine Zusatzversorgung abgeschlossen, da wir eigentlich davon ausgehen konnten, das die Mieten, Stromkosten, Arztkosten auf dem damaligen DDR - Standard blieben, nämlich erschwinglich.

3. 1989 hat die BRD mit Hilfe von Genossen Gorbatschow die DDR einvernommen. Von mir aus ist das ok. Man wollte ein Land mit blühenden Landschaften bauen. Dazu gehört für mich gleiches Recht. Zum Beispiel bei der Rente. Die Rentenerhöhung gleicht nicht einmal die Inflation aus. Und den paar von Ihnen beschriebenen Rentnern geht es gut, weil Sie noh 20 Jahre in der BRD Arbeit hatten. Meine Mutter hat 42 Jahre gearbeitet, u.a. nach dem Krieg beim Wiederaufbau des Landes und bezieht eine erbärmliche Rente im mittleren dreistelligem Bereich.

Sie sollten sich für Ihre Kommentare schämen!

Und noch ein Satz zum liberalen Verkehrsbesuch. Bevor wir Straßen ausbauen oder neu anlegen, sollten wir vielleicht einmal versuchen, die bestehenden Straßen zu erneuern bzw. zumindest die Schlaglöcher zuzuschütten. Wo die sind? Na dann fahren Sie mal mit offenen Augen durch den Landkreis. Aber Vorsicht - vielleicht braucht man dann neue Stoßdämpfer?
h3631
14.03.2012, 13:27 Uhr
NDHler,von welchen Stern ?
Sie schreiben in Ihren Kommentar den meisten Rentnern in Ostdeutschland geht es sehr gut.Haben Sie schon mal die vielen Leute vor der Nordhäuser Tafel gesehen?Fragen Sie mal was sie für Rente bekommen obwohl sie ihr ganzes Leben gearbeitet haben.Ihre Eltern und deren Bekannte geht es finanziell ausgezeichnet,wodurch ? Nach Ihrer Meinung dürfte es keine Armut bei den Rentnern geben.Eine Frage habe ich noch,sind Sie Brillenträger und von welchen Stern kommen Sie???????
Wolfi65
14.03.2012, 14:52 Uhr
Man kann ja...
bald das Gejammer um die niedrigen Renten und die Gefahr der Altersarmut im Oschten gar nicht mehr lesen.
Doch das Thema ist gerade im Oschten von Deutschland aktueller denn je.
Leider kann ich auch nicht in meiner Familie von reichen Rentnern berichten.
Nur unsere Verwandschaft im Schwarzwald(alte Bundesländer) haben da sie ja im Gegensatz zu uns hier im Oschten immer für ihren Wohlstand arbeiten mußten, es zu einer stattlichen staatlichen Rente geschaft.
Natuerlich kann man im Gegensatz zu einer unermütlichen westdeutschen Fleißigkeit hier im Oschten nur auf kosten der fleißigen Westdeutschen Renteneinzahler eine Mindestrente verlangen, welche auch nur das absolute Exixtensminimum sichert.
Leider muß ich jetzt den Text abrechen, da mich ein Überkeitsgefühl überkommt.

@NDHler Bei der FDP sind Sie und ihre gut-betuchte Familie richtig aufgehoben.
Sie können es bei Herrn Westerwelles Parteifreunden noch weit bringen.
Am besten gleich bei der ersten Versammlung über die vielen Sozialschmarotzer in Ostdeutschland aufregen, dann schaffen Sie es in kürzester Zeit an die Spitze der Partei.
Herr Taft
14.03.2012, 15:29 Uhr
@NDHler: nicht entmutigen lassen
...es gibt in diesem Forum ganz ganz viele Kommentatoren, die noch nicht begriffen haben, dass man nur das ernten kann, was man auch gesäht hat und entsprechend neidisch auf des Nachbarn Feld starren.

Richtig ist jedoch Eines: Die Generation, die kurz nach dem Mauerfall in Rente ging, hatte keine Gelegenheit mehr nenneswert in die Rentenkasse einzuzahlen, weswegen heute die Renten entsprechend niedriger ausfallen (Bergbau-Renten mal außen vor). Wer aber die letzten 20 Jahre leidlich fleißig war, sich gerührt und nicht nur gejammert hat, vielleicht auch privat vorgesorgt hat, sollte auch im Alter ausreichend versorgt sein.
Paulinchen
14.03.2012, 15:35 Uhr
Nun mal etwas Geschichtsunterricht,
NDHler. Gestatten Sie mir, dass ich davon ausgehe, dass Sie entweder zu DDR-Zeiten noch in die Schule gingen, oder Sie gehören zu denen, die verdammt schnell vergessen können.

Berufstätige Arbeitnehmer (das waren 98,9% in der DDR) haben in den Jahren um 1973, wie schon von einem untenstehenden Kommentator erwähnt, knapp 1000,-Mark der DDR verdient. Das aber bekamen schon welche, die nicht schlecht verdient haben. Ich beziehe mich auf diesen Zeitraum, weil da die freiwillige Zusatzrente eingeführt wurde. Nun halten Sie sich mal fest, die durfte NICHT JEDER abschließen. Der Grund dafür war, weil eine Vielzahl nicht den dafür vorgegebenen Mindestlohn bekam!

Somit fehlen den Arbeitnehmern etliche Jahre dieser Form von Rentenbeiträgen. Erst ca. 7 Jahre später, wurde von der Regierung auf den Mindestverdienst verzichtet und jeder musste dann eintreten. Vielen wurde vorgegaukelt, wenn du in den FDGB eintrittst, dann hast du später auch mal 35,-Mark mehr Rente. So besserte der Staat diese Mitgliederzahl auf. Den Männern wurde für die Mitgliedschaft in den Kampfgruppen der DDR eine höhere Rente versprochen, da ich dort aus geschlechtlichen Gründen nichts zu suchen hatte, weiß ich nicht, ob heute einer von den „Kämpfern“ auch nur einen Cent sieht.

Nun mache ich einen großen Schritt – es scheint Ihnen nicht bekannt zu sein, dass die Arbeitnehmer des „Beitrittsgebietes“ für ihre Berufsjahre auch eine geringere Punktezahl für die Berechnungsgrundlage erhalten, also auch SIE! Fragen Sie doch mal Ihre Eltern, ob sie für die Mitgliedschaft im FDGB und in der Kampfgruppe heute auch mehr Rente bekommen. Aber wenn ich Ihren Worten Glauben schenken darf, dann geht es Ihnen und Ihren Angehörigen mit Abstand zu den „Normalos“ sehr gut.

Nur „Normalos“ gab und gibt es unter uns mehr, als Spitzenverdiener. Noch etwas zum Geschichtsunterricht: Der Bürgermeister der Stadt Nordhausen bekam in dem von mir genannten Zeitraum ca. 1.550,- Mark. Gefreut hätte ich mich, wenn Sie sich vor dem Schreiben Ihres Beitrages etwas detaillierter mit dem Thema Rente beschäftigt hätten.

Aber nun können Sie sich dennoch freuen, Sie sind mit Ihrem Artikel der „Freund“ aller Rentner geworden. Mir stellt sich zu Ihrer Person nur eine Frage, gehe ich recht in der Annahme, dass Sie ein Politiker sind? Denn dann sind Sie ja auch voller Erwartung auf die Erhöhung des Rentenbezugsalters mit 69. (von der EU so vorgegeben!)
I.H.
14.03.2012, 16:07 Uhr
Köstlich!
Das nenne ich mal intellektuelle Unterhaltung vom Feinsten. Mit so einer ganz traurigen Ost-Renten-Lüge klingt der Arbeitstag doch richtig urkomisch aus. Wo doch jeder außer Fußballfan und wolfie weiß, das Ost-Renten höher sind als West-Renten! :-)

Was aus so einem Verkehrsbesuch der FDP nicht alles werden kann, wenn nur die richtigen Köpfe damit umgehen. Und wie immer natürlich mit dabei, die neunköpfige Kommentarfunktions-Hydra. Was soll man denn außer Kommentarfunktion plakatieren sonst auch den ganzen Tag so machen, nech?

Fehlt nur noch, dass die Forumshydra fordert, dass die Angie die Ost-Renten endlich den West-Renten anpasst. Hoffentlich erträgt das dann mein Zwerchfell..., lach mir jetzt schon nen ast.

Dieter
Retupmoc
14.03.2012, 17:30 Uhr
Eigentor Nussbaum
Man kann nur ernten was man gesäät hat. Das ist richtig, das Dumme ist nur, das man als Ossi nicht säen konnte, wenn man kein SED - Parteibuch oder sonstige Beziehungen hatte. Der VEB XYZ hat eben nur 500 Ostmarl Lohn gezahlt. Und es konnte nicht jeder Parteisekretär sein.

Und um auf die Renten zurückzukommen. Die meisten Ostrentner ( innen ) die jetzt 70,75,80 sind hatten keine Chance mehr zu verdienen. Denn sie waren 1990 schon zu alt für den bundesdeutschen Arbeitsmarkt. Schon vergessen wer hier die Betriebe platt gemacht hat und Massenentlassungen durchgeführt hat?

Mich hat es dreimal in Folge erwischt. Weil die Wessis meinen Betrieb platt gemacht haben. Kann ich da was dafür? Sie schwatzen leider Westerwelles Sprüche nach und haben keine Ahnung. Lächerlich.
Harzer_Wolf
14.03.2012, 17:38 Uhr
Doch das passt
Aber lieber Dieter, sehen Sie nicht den Bezug? Anstatt sich um Straßenausbau zu kümmern, der a) zuviel kostet und b) nicht so dringend ist - sollte man sich den Problemen der Bürger zuwenden.

Dazu gehört auch, das wir entweder EIN Land sind mit gleichen Rechten und Pflichten. Das beginnt bei der Rente und hört damit auf das in Nordhausen an der Zapfsäule bei einer bestimmten Markentankstelle 169,9 steht und in Bad Lauterberg 30 min später 161,9 bei der gleichen Marke. Werden hier die Ossis über den Tisch gezogen? Oder wie erklären Sie mir das ? Deustchland einig Vaterland gilt hier leider nicht mehr. Mir tun die Rentner leid und die die es bald werden. Viel Spaß in der Armut. Nussbaum und Schroepke leben dann ja von der Beamtenpension.

@ Paulinchen ... Sie sind wenigstens eine kluge Frau.Das muß ich mal sagen. Aber man kann diese Herren nicht bekehren. Die sind engstirnig und parteigetrimmt.
von hier
14.03.2012, 21:44 Uhr
in der Schule hätte man
Diese Kommentatoren bewertet, mit den Worten "Thema verfehlt, fünf setzen" Der medienverseuchte Hass auf die FDP ist schon bemerkenswert und zeugt von einem mangelnden Willen selbst nachzudenken, es ist eben einfacher Klischees nachzuplappern und diese hier als anonymer Kommentator zu vermarkten als selbst zu denken - peinlich. In diesem Sinne (k)ein Genuss dieser fehlende Unterhaltungswert.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)