Mo, 16:41 Uhr
12.03.2012
Endlich aufgeklärt
Können Sie sich noch erinnern? Ende September 2010 hatte ein Unbekannte die Heringer Filiale der Kreissparkasse Nordhausen überfallen. Jetzt konnte der Überfall aufgeklärt werden...
Der Raubüberfall auf die Sparkassenfiliale in Heringen vom 29. September 2010 ist aufgeklärt. Ein 33-Jähriger aus der Nähe von Aschersleben sitzt in Untersuchungshaft. Seit dem Herbst 2010 ermittelte die Nordhäuser Kripo in diesem Fall. Bereits sehr zeitig gab es eine vielversprechende Spur. Der Täter hatte beim Betreten der Filiale eine Plastik-Einkaufstüte aus der Jackentasche gezogen, um darin seine Beute abzutransportieren. Auf den Bildern der Überwachungskameras war zu erkennen, dass dabei ein weißer Schnipsel zu Boden fiel.
Bei der Tatortuntersuchung stellte sich heraus, dass es sich dabei um eine Griffverstärkung des Beutels handelte. An diesem Stückchen Plastik konnte eine DNA-Spur gesichert werden. In den Folgemonaten fahndeten die Ermittler nach dem Mann, zu dem diese DNA gehört. Dabei kamen unerwartet Kriminalisten aus Sachsen zu Hilfe.
Im Zusammenhang mit anderen Straftaten war dort der 33-Jährige aus Sachsen-Anhalt in das Visier der Ermittler geraten. Sein Computer, Handy und Navigationsgerät wurden beschlagnahmt und ausgewertet. Dabei fiel den sächsischen Beamten auf, dass der Verdächtige sich mehrfach in Nordthüringen aufgehalten haben musste und sich immer wieder auf einschlägigen Seiten im Internet und in Fahndungssendungen des Fernsehens für Fahndungen interessiert hatte.
Nachdem diese Informationen die Nordhäuser Kriminalisten erreicht hatten, erwirkten sie einen Gerichtsbeschluss für einen DNA-Vergleich, der letztlich eine Übereinstimmung brachte. Das Ermittlungsverfahren ist inzwischen zur Anlageerhebung an die Staatsanwaltschaft Leipzig abgegeben worden.
Autor: nnzDer Raubüberfall auf die Sparkassenfiliale in Heringen vom 29. September 2010 ist aufgeklärt. Ein 33-Jähriger aus der Nähe von Aschersleben sitzt in Untersuchungshaft. Seit dem Herbst 2010 ermittelte die Nordhäuser Kripo in diesem Fall. Bereits sehr zeitig gab es eine vielversprechende Spur. Der Täter hatte beim Betreten der Filiale eine Plastik-Einkaufstüte aus der Jackentasche gezogen, um darin seine Beute abzutransportieren. Auf den Bildern der Überwachungskameras war zu erkennen, dass dabei ein weißer Schnipsel zu Boden fiel.
Bei der Tatortuntersuchung stellte sich heraus, dass es sich dabei um eine Griffverstärkung des Beutels handelte. An diesem Stückchen Plastik konnte eine DNA-Spur gesichert werden. In den Folgemonaten fahndeten die Ermittler nach dem Mann, zu dem diese DNA gehört. Dabei kamen unerwartet Kriminalisten aus Sachsen zu Hilfe.
Im Zusammenhang mit anderen Straftaten war dort der 33-Jährige aus Sachsen-Anhalt in das Visier der Ermittler geraten. Sein Computer, Handy und Navigationsgerät wurden beschlagnahmt und ausgewertet. Dabei fiel den sächsischen Beamten auf, dass der Verdächtige sich mehrfach in Nordthüringen aufgehalten haben musste und sich immer wieder auf einschlägigen Seiten im Internet und in Fahndungssendungen des Fernsehens für Fahndungen interessiert hatte.
Nachdem diese Informationen die Nordhäuser Kriminalisten erreicht hatten, erwirkten sie einen Gerichtsbeschluss für einen DNA-Vergleich, der letztlich eine Übereinstimmung brachte. Das Ermittlungsverfahren ist inzwischen zur Anlageerhebung an die Staatsanwaltschaft Leipzig abgegeben worden.


