Do, 15:49 Uhr
08.03.2012
Kopfschütteln am Stammtisch
Gestern trafen sich die Nordhäuser Christdemokraten wieder zu ihrem traditionellen öffentlichen CDU-Stammtisch im Restaurant Brandenburg. Gäste und Hauptredner der Veranstaltung waren der Oberbürgermeisterkandidat Dr. Klaus Zeh. Und auch eine Dame, die seit kurzem in Erfurt arbeitet, war mit dabei...
Es war die neu ernannte Staatssekretärin im Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Inge Klaan. Zentrales Thema war die weitere Stadtentwicklung Nordhausens. Vorrang bei der Stadtentwicklung wird bei mir die Nordhäuser Altstadt haben. Bevor weitere neue Wohnungsbauprojekte auf der grünen Wiese entstehen, muss in der Altstadt der Innerstädtische Ausbau erfolgen. Ebenso sind noch viele Lücken in innerstädtischen Regionen vorhanden. Alle Fördermöglichkeiten von Land und Bund müssen sich auf diesen Bereich konzentrieren. Auch eigene städtische Förderprogramme müssen überlegt werden,so führte Klaus Zeh in die Diskussion ein.
Dabei werden wir allergrößten Wert auf einen senioren- und behindertengerechten Ausbau legen. Das hilft auch jungen Familien, die mit Kinderwagen unterwegs sein müssen. Wenn 50% der Einwohner der Stadt älter als 50 Jahre sind – Tendenz steigend – müssen wir auf diese Entwicklung stärker eingehen. Mehrgenerationenkonzepte, wo junge Familien in Nachbarschaft zu Senioren gute Wohn- und Lebensbedingungen vorfinden, müssen die Planung bestimmen. Eine Ghettobildung, egal in welchem Stadtteil, dürfen wir nicht befördern.
Zur Verkehrsentwicklung betonte Dr. Zeh: Wir werden das Netz des Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Bestand ausbauen, um ihn zukunftstauglich zu machen. Auch hier ist der Umbau für Behinderte, Rollstuhlfahrer, Kinderwagen und Senioren im ganzen Stadtbereich vordringlich. Bisher ist barrierefreier Ausbau der Haltestellen nur im Zentrum flächendeckend erfolgt. Die Straßenbahn bleibt die Grundsäule des ÖPNV in der Stadt. Anschlüsse durch Buslinien müssen diese Linien in Zukunft besser ergänzen. – so umschrieb der OB-Kandidat die Aufgaben im ÖPNV.
Die ehemals für Verkehr in Nordhausen zuständige Inge Klaan konnte über den Vorschlag der Straßenbahnerweiterung Richtung Albert-Kuntz-Sportplatz nur den Kopf schütteln. Das ist kein ernst zu nehmender Vorschlag. Das ist verkehrspolitischer Unsinn, der nur viel Geld kostet und wenig Nutzen bringt. Die Betreibung der Straßenbahn kostet je km durchschnittlich 9 Euro. Im Vergleich dazu kostet der Busbetrieb je km nur 3,50 Euro. Die Ticketpreise müssten deutlich steigen. Das ist nicht zumutbar. Nichts davon wird umsetzbar sein. Das müsste ein für die Finanzen zuständiger Beigeordneter eigentlich wissen. Verbesserung der Busanschlusslinien an den Endstellen der Straßenbahn und ihre Vertaktung, wie sie Klaus Zeh vorgeschlagen hat, sind die richtige Alternative.
Autor: nnzEs war die neu ernannte Staatssekretärin im Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Inge Klaan. Zentrales Thema war die weitere Stadtentwicklung Nordhausens. Vorrang bei der Stadtentwicklung wird bei mir die Nordhäuser Altstadt haben. Bevor weitere neue Wohnungsbauprojekte auf der grünen Wiese entstehen, muss in der Altstadt der Innerstädtische Ausbau erfolgen. Ebenso sind noch viele Lücken in innerstädtischen Regionen vorhanden. Alle Fördermöglichkeiten von Land und Bund müssen sich auf diesen Bereich konzentrieren. Auch eigene städtische Förderprogramme müssen überlegt werden,so führte Klaus Zeh in die Diskussion ein.
Dabei werden wir allergrößten Wert auf einen senioren- und behindertengerechten Ausbau legen. Das hilft auch jungen Familien, die mit Kinderwagen unterwegs sein müssen. Wenn 50% der Einwohner der Stadt älter als 50 Jahre sind – Tendenz steigend – müssen wir auf diese Entwicklung stärker eingehen. Mehrgenerationenkonzepte, wo junge Familien in Nachbarschaft zu Senioren gute Wohn- und Lebensbedingungen vorfinden, müssen die Planung bestimmen. Eine Ghettobildung, egal in welchem Stadtteil, dürfen wir nicht befördern.
Zur Verkehrsentwicklung betonte Dr. Zeh: Wir werden das Netz des Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Bestand ausbauen, um ihn zukunftstauglich zu machen. Auch hier ist der Umbau für Behinderte, Rollstuhlfahrer, Kinderwagen und Senioren im ganzen Stadtbereich vordringlich. Bisher ist barrierefreier Ausbau der Haltestellen nur im Zentrum flächendeckend erfolgt. Die Straßenbahn bleibt die Grundsäule des ÖPNV in der Stadt. Anschlüsse durch Buslinien müssen diese Linien in Zukunft besser ergänzen. – so umschrieb der OB-Kandidat die Aufgaben im ÖPNV.
Die ehemals für Verkehr in Nordhausen zuständige Inge Klaan konnte über den Vorschlag der Straßenbahnerweiterung Richtung Albert-Kuntz-Sportplatz nur den Kopf schütteln. Das ist kein ernst zu nehmender Vorschlag. Das ist verkehrspolitischer Unsinn, der nur viel Geld kostet und wenig Nutzen bringt. Die Betreibung der Straßenbahn kostet je km durchschnittlich 9 Euro. Im Vergleich dazu kostet der Busbetrieb je km nur 3,50 Euro. Die Ticketpreise müssten deutlich steigen. Das ist nicht zumutbar. Nichts davon wird umsetzbar sein. Das müsste ein für die Finanzen zuständiger Beigeordneter eigentlich wissen. Verbesserung der Busanschlusslinien an den Endstellen der Straßenbahn und ihre Vertaktung, wie sie Klaus Zeh vorgeschlagen hat, sind die richtige Alternative.



