Do, 14:52 Uhr
08.03.2012
Die letzten Gelegenheiten
Die letzten Tage der Sonderausstellung Rudolf Hagelstange – Literatur und Kunst im Kunsthaus Meyenburg sind angebrochen, denn am 18. März um 17.00 Uhr schließen die Pforten zu dieser Präsentation. Zuvor ist Hagelstange im Radio "zu hören"...
Die Stadt Nordhausen hat ihrem bekannten Autoren-Sohn neben der Herausgabe des Buches Rudolf Hagelstange - Der Schriftsteller und Dichter aus Nordhausen am Harz - Ein Lesebuch mit Texten von seiner Hand und einer Gedenktafel am Geburtshaus auch diese besondere Ausstellung gewidmet. Dass darin Bildende Künstler vorgestellt werden, die auch Illustratoren seiner Werke waren, erwies sich als richtig, denn auf diese Seite im Schaffen des Autors wurde bis dato nicht so gezielt verwiesen.
Die Künstler lassen sich nicht an zwei Händen abzählen, es bedarf schon vieler Hände. Deshalb musste eine Auswahl getroffen werden, weil die Villa in der Oberstadt Nordhausens ja keine Kunstgalerie mit großem Ausmaß ist. Wollte man Bilder aller Künstlerinnen und Künstler vorstellen, die die Bücher Hagelstanges illustriert haben, so müsste man sich einer Kunsthalle bedienen.
Zwei Einträge im Gästebuch sollen aufzeigen, welchen Eindruck die Besucher mitnahmen: Obwohl mit Rudolf Hagelstange verwandt, lernten wir ihn in dieser Ausstellung viel intensiver kennen als bisher und sind beeindruckt von seinem reichen literarischen Schaffen auf der anderen Seite Deutschlands. Gratulation zu der abwechslungsreichen Ausstellung mit dem Querschnitt der vielfältigen Grafiken, insbesondere interessant für mich durch die Entwürfe (Rohzustand) zu den Illustrationen im Buch, speziell von Eduard Prüssen.
Angeregt durch diese Kunst- und Literaturschau ist es zukünftig eine lohnende Aufgabe zu erforschen, welche Künstlerschar Rudolf Hagelstange in seinen Büchern insgesamt um sich versammelt hat und wie das Verhältnis zwischen Künstler und Autor zustande kam und sich gestaltete. Ein solider Grundstock ist durch die Nordhäuser Ausstellung gelegt.
Hagelstanges Verbindung zu Bildenden Künstlern geht jedoch über diesen Personenkreis hinaus, denn er schrieb auch über Künstlerinnen und Künstler Essays, die keines seiner Bücher illustriert haben.
Wer die Gelegenheit nutzen möchte, die Vielfalt dieses Schriftstellers und Dichters aus Nordhausen in den wenigen verbleibenden Tagen noch kennen zu lernen, kann außer montags getrost von 10.00 bis 17.00 Uhr allein durch die Räume gehen, kann sich aber auch noch einer Führung anschließen. Am 17. März, also während der 6. Nordthüringer Kulturnacht, besteht um 18.00 Uhr die Möglichkeit mit Heidelore Kneffel die Sonderausstellung zu erleben. Gleiches gilt für den letzten Tag, den 18. März, wo um 15.00 Uhr die Gelegenheit besteht.
Wer gern Radio hört, hat im Offenen Kanal Nordhausen die Chance, sich eine einstündige Sendung anzuhören, in der sich alles um den Autor dreht. Sendetermine sind am 12.3. um 9.00 Uhr, am 14.3. um 11.00 Uhr und am 16.3. um 12.00 Uhr.
Autor: nnzDie Stadt Nordhausen hat ihrem bekannten Autoren-Sohn neben der Herausgabe des Buches Rudolf Hagelstange - Der Schriftsteller und Dichter aus Nordhausen am Harz - Ein Lesebuch mit Texten von seiner Hand und einer Gedenktafel am Geburtshaus auch diese besondere Ausstellung gewidmet. Dass darin Bildende Künstler vorgestellt werden, die auch Illustratoren seiner Werke waren, erwies sich als richtig, denn auf diese Seite im Schaffen des Autors wurde bis dato nicht so gezielt verwiesen.
Die Künstler lassen sich nicht an zwei Händen abzählen, es bedarf schon vieler Hände. Deshalb musste eine Auswahl getroffen werden, weil die Villa in der Oberstadt Nordhausens ja keine Kunstgalerie mit großem Ausmaß ist. Wollte man Bilder aller Künstlerinnen und Künstler vorstellen, die die Bücher Hagelstanges illustriert haben, so müsste man sich einer Kunsthalle bedienen.
Zwei Einträge im Gästebuch sollen aufzeigen, welchen Eindruck die Besucher mitnahmen: Obwohl mit Rudolf Hagelstange verwandt, lernten wir ihn in dieser Ausstellung viel intensiver kennen als bisher und sind beeindruckt von seinem reichen literarischen Schaffen auf der anderen Seite Deutschlands. Gratulation zu der abwechslungsreichen Ausstellung mit dem Querschnitt der vielfältigen Grafiken, insbesondere interessant für mich durch die Entwürfe (Rohzustand) zu den Illustrationen im Buch, speziell von Eduard Prüssen.
Angeregt durch diese Kunst- und Literaturschau ist es zukünftig eine lohnende Aufgabe zu erforschen, welche Künstlerschar Rudolf Hagelstange in seinen Büchern insgesamt um sich versammelt hat und wie das Verhältnis zwischen Künstler und Autor zustande kam und sich gestaltete. Ein solider Grundstock ist durch die Nordhäuser Ausstellung gelegt.
Hagelstanges Verbindung zu Bildenden Künstlern geht jedoch über diesen Personenkreis hinaus, denn er schrieb auch über Künstlerinnen und Künstler Essays, die keines seiner Bücher illustriert haben.
Wer die Gelegenheit nutzen möchte, die Vielfalt dieses Schriftstellers und Dichters aus Nordhausen in den wenigen verbleibenden Tagen noch kennen zu lernen, kann außer montags getrost von 10.00 bis 17.00 Uhr allein durch die Räume gehen, kann sich aber auch noch einer Führung anschließen. Am 17. März, also während der 6. Nordthüringer Kulturnacht, besteht um 18.00 Uhr die Möglichkeit mit Heidelore Kneffel die Sonderausstellung zu erleben. Gleiches gilt für den letzten Tag, den 18. März, wo um 15.00 Uhr die Gelegenheit besteht.
Wer gern Radio hört, hat im Offenen Kanal Nordhausen die Chance, sich eine einstündige Sendung anzuhören, in der sich alles um den Autor dreht. Sendetermine sind am 12.3. um 9.00 Uhr, am 14.3. um 11.00 Uhr und am 16.3. um 12.00 Uhr.


