Sa, 12:31 Uhr
18.10.2003
Kurz und knapp in Ihrer nnz (1)
Nordhausen (nnz). Die wichtigsten Meldungen aus Thüringen und Deutschland haben wir auch an diesem Wochenende für Sie zusammengefasst. Viel Spaß beim Klicken wünscht Ihre nnz-Redaktion.
Wieder Toter bei Wohnungsbrand
Bei einem Brand in einem Wohnhaus im Stadtzentrum von Meiningen im Landkreis Schmalkalden-Meiningen ist gestern Abend ein 80 Jahre alter Mann ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, verletzte sich außerdem eine 47-Jährige, als sie aus einem Fenster im ersten Stock sprang. Die Ursache des Feuers und die Höhe des Schadens waren zunächst unklar. Nach Polizeiangaben ist das Haus nach dem Brand unbewohnbar.
Die Welt im KleinenMiniaturwelten sind an diesem Wochenende auf der ega Erfurt zu sehen. Mehr als 150 Aussteller zeigen auf 3000 Quadratmetern Fläche ihre Modelle. Darunter sind Fahrzeuge aus der früheren DDR im Maßstab 1:120 sowie kleine aber funktionstüchtige Ausgaben von Eisenbahnen und Schiffen. Hobby- und Profibastler aus sechs Ländern treten in Wettbewerben an. Die Schau ist nach Angaben der Veranstalter die größte Modellbauausstellung in Thüringen.
PS-Ostalgie in Thüringen
Bei der Thüringer Motorshow in Barchfeld dreht sich am Wochenende alles um schnelle Autos. Bei einer Ausstellung werden neben aktuellen Sportwagen auch die Formel-, Touren- und Ralley-Fahrzeuge aus DDR-Zeiten zu sehen sein, teilten die Veranstalter mit. Als Ehrengäste werden ehemalige und aktuelle Rennfahrer aus Ostdeutschland erwartet. Ausrichter des Motorshow ist der Automodell-Sportclub Bad Salzungen.
PDS beschäftigt sich mit Europa
Die Thüringer PDS veranstaltet heute in Suhl eine Europakonferenz. Thema der öffentlichen Veranstaltung ist das Neue Europa - Hoffnungen - Ängste – Alternativen. Nach Angaben der Partei werden Kommunal- und Europapolitiker Themen diskutieren, die im Zusammenhang mit der Erweiterung der Europäischen Union die Menschen bewegen. Neben der PDS gehört auch die Stiftung Thüringer Forum zu den Veranstaltern der Konferenz.
Debatte über Herzog-Vorschläge
Die CDU Thüringen hat am Samstag auf ihrem Kleinen Parteitag in Bad Blankenburg eine Debatte über die Sozialreform und die Herzog-Papiere begonnen. Die Thüringer CDU ist nach eigenen Angaben bereit, die Umstellung der Sozialsysteme und der Reformpläne zu unterstützen. Wenn Kranken- und Pflegeversicherung zukunftssicher gestaltet werden soll, sei ein Systemwechsel nötig. CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer wollte vor den Delegierten zur Haushaltslage 2004 und dem Herzog-Konzept Stellung nehmen.
Tote bei Unglück auf Bahnübergang
Unglück auf einem Bahnübergang in Attendorn in Nordrhein-Westfalen: Dabei sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Nach ersten Informationen der Polizei war ein Zug mit einem Auto kollidiert.
Neues Steuerschlupfloch für Konzerne
Die Bundesregierung hat nach einem "Spiegel"- Bericht in ihrem Gesetz zum Abbau von Steuervergünstigungen ein neues Steuerschlupfloch für Konzerne eingebaut. Das gestern vom Bundestag beschlossene Gesetz sehe vor, dass Kapitalgesellschaften sämtliche Aufwendungen, die beim Kauf von Beteiligungen anfallen, etwa Zinsen oder Notarkosten, komplett von der Steuer abziehen dürfen. Im Gegenzug sollen sie einen Teil der Dividenden oder Veräußerungsgewinne versteuern müssen - allerdings nur fünf Prozent.
Keine Bearbeitungsgebühr für Praxisgebühr
Die Ärzte sollen für den Einzug der Praxisgebühr von zehn Euro keine "Bearbeitungsgebühr" erhalten. Das Bundesgesundheitsministerium widersprach damit einem Bericht der "Bild"-Zeitung. Danach hatte die Kassenärztliche Bundesvereinigung einen Obolus von je einem Euro pro zehn Euro Praxisgebühr verlangt. Nach der gestern im Bundesrat beschlossenen Gesundheitsreform müssen Patienten ab 2004 beim Arzt zehn Euro je Quartal und Behandlungsfall Praxisgebühr zahlen. Bei Überweisung entfällt die Gebühr.
Ver.di und Sozialverband für höheren Rentenbeitragssatz
Die Gewerkschaft ver.di und der Sozialverband Deutschland haben für eine kurzfristige Erhöhung des Rentenbeitragssatzes plädiert. Grund ist das neue Milliardenloch in den Rentenkassen. Der Schätzerkreis von Bundesregierung und Rentenversicherern hat das Defizit der Rentenkassen bis Ende dieses Jahres auf acht Milliarden Euro beziffert. Dies erzwingt rechnerisch die Erhöhung des Rentenbeitragssatzes von derzeit 19,5 Prozent auf 20,3 Prozent.
Neue Langzeitbesatzung zur ISS gestartet
Die achte Langzeitbesatzung der Internationalen Raumstation ISS ist ins All gestartet. Ihre russische Sojus- Trägerrakete hob planmäßig um 7.38 Uhr deutscher Zeit vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan ab. Der russische Kosmonaut Alexander Kaleri und sein US-Kollege Michael Foale sollen etwa 200 Tage auf der Raumstation verbringen. Mit ihnen fliegt der spanische ESA-Astronaut Pedro Duque zu einem Kurzaufenthalt ins All. Er soll in zehn Tagen mit der abgelösten ISS-Besatzung zur Erde zurückkehren.
Jobs bis 1200 Euro steuerfrei stellen
CDU-Vize Christoph Böhr will die Steuerfreiheit bei Niedriglöhnen von 400 auf bis zu 1200 Euro monatlich ausweiten. Dann lohne sich Arbeit mehr als Nichtstun, sagte Böhr dem "Focus". Der Arbeitgeber solle eine pauschale Steuer von sieben bis zehn Prozent und zusätzlich Sozialbeiträge von etwa vier Prozent bezahlen. Das rechne sich auch für die Sozialkassen, denn für diejenigen, die heute arbeitslos seien, würde wieder eingezahlt.
Autor: nnzWieder Toter bei Wohnungsbrand
Bei einem Brand in einem Wohnhaus im Stadtzentrum von Meiningen im Landkreis Schmalkalden-Meiningen ist gestern Abend ein 80 Jahre alter Mann ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, verletzte sich außerdem eine 47-Jährige, als sie aus einem Fenster im ersten Stock sprang. Die Ursache des Feuers und die Höhe des Schadens waren zunächst unklar. Nach Polizeiangaben ist das Haus nach dem Brand unbewohnbar.
Die Welt im KleinenMiniaturwelten sind an diesem Wochenende auf der ega Erfurt zu sehen. Mehr als 150 Aussteller zeigen auf 3000 Quadratmetern Fläche ihre Modelle. Darunter sind Fahrzeuge aus der früheren DDR im Maßstab 1:120 sowie kleine aber funktionstüchtige Ausgaben von Eisenbahnen und Schiffen. Hobby- und Profibastler aus sechs Ländern treten in Wettbewerben an. Die Schau ist nach Angaben der Veranstalter die größte Modellbauausstellung in Thüringen.
PS-Ostalgie in Thüringen
Bei der Thüringer Motorshow in Barchfeld dreht sich am Wochenende alles um schnelle Autos. Bei einer Ausstellung werden neben aktuellen Sportwagen auch die Formel-, Touren- und Ralley-Fahrzeuge aus DDR-Zeiten zu sehen sein, teilten die Veranstalter mit. Als Ehrengäste werden ehemalige und aktuelle Rennfahrer aus Ostdeutschland erwartet. Ausrichter des Motorshow ist der Automodell-Sportclub Bad Salzungen.
PDS beschäftigt sich mit Europa
Die Thüringer PDS veranstaltet heute in Suhl eine Europakonferenz. Thema der öffentlichen Veranstaltung ist das Neue Europa - Hoffnungen - Ängste – Alternativen. Nach Angaben der Partei werden Kommunal- und Europapolitiker Themen diskutieren, die im Zusammenhang mit der Erweiterung der Europäischen Union die Menschen bewegen. Neben der PDS gehört auch die Stiftung Thüringer Forum zu den Veranstaltern der Konferenz.
Debatte über Herzog-Vorschläge
Die CDU Thüringen hat am Samstag auf ihrem Kleinen Parteitag in Bad Blankenburg eine Debatte über die Sozialreform und die Herzog-Papiere begonnen. Die Thüringer CDU ist nach eigenen Angaben bereit, die Umstellung der Sozialsysteme und der Reformpläne zu unterstützen. Wenn Kranken- und Pflegeversicherung zukunftssicher gestaltet werden soll, sei ein Systemwechsel nötig. CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer wollte vor den Delegierten zur Haushaltslage 2004 und dem Herzog-Konzept Stellung nehmen.
Tote bei Unglück auf Bahnübergang
Unglück auf einem Bahnübergang in Attendorn in Nordrhein-Westfalen: Dabei sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Nach ersten Informationen der Polizei war ein Zug mit einem Auto kollidiert.
Neues Steuerschlupfloch für Konzerne
Die Bundesregierung hat nach einem "Spiegel"- Bericht in ihrem Gesetz zum Abbau von Steuervergünstigungen ein neues Steuerschlupfloch für Konzerne eingebaut. Das gestern vom Bundestag beschlossene Gesetz sehe vor, dass Kapitalgesellschaften sämtliche Aufwendungen, die beim Kauf von Beteiligungen anfallen, etwa Zinsen oder Notarkosten, komplett von der Steuer abziehen dürfen. Im Gegenzug sollen sie einen Teil der Dividenden oder Veräußerungsgewinne versteuern müssen - allerdings nur fünf Prozent.
Keine Bearbeitungsgebühr für Praxisgebühr
Die Ärzte sollen für den Einzug der Praxisgebühr von zehn Euro keine "Bearbeitungsgebühr" erhalten. Das Bundesgesundheitsministerium widersprach damit einem Bericht der "Bild"-Zeitung. Danach hatte die Kassenärztliche Bundesvereinigung einen Obolus von je einem Euro pro zehn Euro Praxisgebühr verlangt. Nach der gestern im Bundesrat beschlossenen Gesundheitsreform müssen Patienten ab 2004 beim Arzt zehn Euro je Quartal und Behandlungsfall Praxisgebühr zahlen. Bei Überweisung entfällt die Gebühr.
Ver.di und Sozialverband für höheren Rentenbeitragssatz
Die Gewerkschaft ver.di und der Sozialverband Deutschland haben für eine kurzfristige Erhöhung des Rentenbeitragssatzes plädiert. Grund ist das neue Milliardenloch in den Rentenkassen. Der Schätzerkreis von Bundesregierung und Rentenversicherern hat das Defizit der Rentenkassen bis Ende dieses Jahres auf acht Milliarden Euro beziffert. Dies erzwingt rechnerisch die Erhöhung des Rentenbeitragssatzes von derzeit 19,5 Prozent auf 20,3 Prozent.
Neue Langzeitbesatzung zur ISS gestartet
Die achte Langzeitbesatzung der Internationalen Raumstation ISS ist ins All gestartet. Ihre russische Sojus- Trägerrakete hob planmäßig um 7.38 Uhr deutscher Zeit vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan ab. Der russische Kosmonaut Alexander Kaleri und sein US-Kollege Michael Foale sollen etwa 200 Tage auf der Raumstation verbringen. Mit ihnen fliegt der spanische ESA-Astronaut Pedro Duque zu einem Kurzaufenthalt ins All. Er soll in zehn Tagen mit der abgelösten ISS-Besatzung zur Erde zurückkehren.
Jobs bis 1200 Euro steuerfrei stellen
CDU-Vize Christoph Böhr will die Steuerfreiheit bei Niedriglöhnen von 400 auf bis zu 1200 Euro monatlich ausweiten. Dann lohne sich Arbeit mehr als Nichtstun, sagte Böhr dem "Focus". Der Arbeitgeber solle eine pauschale Steuer von sieben bis zehn Prozent und zusätzlich Sozialbeiträge von etwa vier Prozent bezahlen. Das rechne sich auch für die Sozialkassen, denn für diejenigen, die heute arbeitslos seien, würde wieder eingezahlt.


