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Mi, 14:19 Uhr
29.02.2012

Den Favoriten gefordert

Von der Reise nach Jena konnten die Volleyball Herren vom SVC wenig Zählbares mit nach Hause bringen. Die am Ende deutlich aussehende 0:3 Niederlage spiegelt den Spielverlauf nicht ganz deutlich wieder...


Die Südharzer begannen furios und zeigten dem Kontrahenten dass sie nicht kampflos die Punkte verschenken würden. Eine zu Beginn des ersten Satzes erkämpfte zwei Punkte Führung wurde konstant gehalten und auf 20:15 ausgebaut. Wie mit einer Schere geschnitten riss urplötzlich der Spielfaden. Vorher angewendete Spielzüge klappten jetzt nicht mehr oder wurden Beute der Jenaer Abwehr bzw. des Jenaer Blocks.

Das nutzten die Gastgeber aus, erzielten ihrerseits die wichtigen Punkte und konnten sich am Ende noch den Satz mit 25:20 sichern. Davon waren die Nordhäuser geschockt ohne sich selbst aufzugeben. In der Grundformation Michael Feitsch auf Zuspiel, Patrick Ohm und Chris Kampmeyer als Annahme-Außen, Dominik Rieger und Stefan Fienhold im Mittelblock, Tobias König als Diagonalspieler und Jasper Gemperlein als Libero lief man den gesamten zweiten Satz einem kleinen Rückstand hinterher.

Trotzdem wurde dem Gegner ständig Paroli geboten, ein Indiz das die Moral der Truppe stimmt und das Zusammenspiel als Mannschaft wieder funktioniert. Der infolge Verletzung nicht spielfähige Giso Gewalt fungierte als Trainer und schickte im dritten Satz Ergänzungsspieler Rene Schüler aufs Feld. Bis zur Satzmitte entwickelte sich ein enges Spiel zweier gleichwertiger Kontrahenten, um jeden Punkt wurde mit letztem Einsatz gekämpft und jeder Punktgewinn gefeiert.

Dann schlich sich der Fehlerteufel bei den Rolandstädtern ein und auch das Glück des Tüchtigen kam den Südharzern abhanden. Einige Angriffe fanden ihr Ziel nicht und die Jenaer heimsten die Punkte ein. Die Sondershäuser bestritten ihr zweites Spiel an diesem Tag, Patrick Ohm und Chris Kampmeyer waren schon am Nachmittag für ihr Team vom Franzberg im Einsatz und sind dann nach Jena nachgereist. So konnten die Universitätsstädter auch den dritten Satz mit 25:18 für sich entscheiden.

Die lange Spielzeit von knapp 90 Minuten spricht für die Gleichwertigkeit der Mannschaften und zahlreiche längere Spielzüge. Damit bleiben die Nordhäuser auf Tabellenplatz 8 und können am nächsten Samstag in Altenburg weiter an der Vorbereitung für die kommende Saison arbeiten.
J. Moldenhawer
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