Mi, 06:28 Uhr
15.10.2003
Neues aus dem Theater
Nordhausen (nnz). Wieder einmal hat die nnz-Redaktion einige Meldungen aus dem Nordhäuser Theater für Sie zusammengetragen. Dabei geht es auch um ein Blutbad am Königshof.
2. Sinfoniekonzert
Die Werke von Hector Berlioz tragen so romanhafte Züge wie sein Leben. Seine Symphonie phantastique (1830) schildert die Empfindungen literarischer Helden Goethes, Chateaubriands und Shakespeares. Zugleich lag das Werk Berlioz sehr am Herzen. Er war leidenschaftlich in die Schauspielerin Harriet Smithson verliebt. Sie war von der phantastique so ergriffen, dass sie Berlioz´ Traum erfüllte und ihn heiratete – doch nicht für lange. – Zu Beginn des Abends brilliert Ralf Glitscher, Solotrompeter des Loh-Orchesters, im Konzertstück für Trompete und Orchester (1987) von Johann Cilenşek. Mit seiner idealen Verbindung von freiem Virtuosentum und streng gearbeitetem Orchesterpart gilt es als bestes Werk des zuletzt in Erfurt tätigen Komponisten. Um 19.00 Einführung mit Steffen Seiferling. Den Termin entnehmen Sie bitte der nnz-Terminseite.
Zur Person
Ralf Glitscher (geboren in Aschersleben) begann im Alter von neun Jahren mit dem Trompetenspiel. Er besuchte die Spezialmusikschule in Halle und studierte an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig. Umfangreiche solistische und kammermusikalische Tätigkeit führten ihn nach Amerika, in die Schweiz und nach Deutschland. Seit der Spielzeit 2002 / 2003 ist Ralf Glitscher Solotrompeter des Loh-Orchesters Sondershausen.
Blutbad am Königshof
"Tragisches Familiendrama am Königshof endet in Blutbad. Als Mörder entlarvtes Staatsoberhaupt lebte jahrelang in Blutschande mit der eigenen Mutter." So oder ähnlich könnten die Schlagzeilen der Boulevardpresse lauten, fände die Geschichte von Ödipus heute statt. Sophokles’ Ödipus Tyrann, die Geschichte des Herrschers, der um seine Stadt zu retten, einen Mord aufklären muss und Schritt für Schritt zu der Erkenntnis gelangt, dass er selber der Mörder ist und unwissentlich mit seiner eigenen Mutter verheiratet, fesselt Theaterbesucher seit 2400 Jahren.
Der älteste Psychothriller der Literaturgeschichte mit Volker Ringe in der Titelrolle verspricht einen spannenden Theaterbesuch am 18.10. um 19.30 Uhr. Karten erhalten Sie an allen bekannten Vorverkaufsstelle, im Internet und von Dienstag bis Freitag von 10.00 –18.30 Uhr an der Theaterkasse.
Autor: nnz
2. SinfoniekonzertDie Werke von Hector Berlioz tragen so romanhafte Züge wie sein Leben. Seine Symphonie phantastique (1830) schildert die Empfindungen literarischer Helden Goethes, Chateaubriands und Shakespeares. Zugleich lag das Werk Berlioz sehr am Herzen. Er war leidenschaftlich in die Schauspielerin Harriet Smithson verliebt. Sie war von der phantastique so ergriffen, dass sie Berlioz´ Traum erfüllte und ihn heiratete – doch nicht für lange. – Zu Beginn des Abends brilliert Ralf Glitscher, Solotrompeter des Loh-Orchesters, im Konzertstück für Trompete und Orchester (1987) von Johann Cilenşek. Mit seiner idealen Verbindung von freiem Virtuosentum und streng gearbeitetem Orchesterpart gilt es als bestes Werk des zuletzt in Erfurt tätigen Komponisten. Um 19.00 Einführung mit Steffen Seiferling. Den Termin entnehmen Sie bitte der nnz-Terminseite.
Zur Person
Ralf Glitscher (geboren in Aschersleben) begann im Alter von neun Jahren mit dem Trompetenspiel. Er besuchte die Spezialmusikschule in Halle und studierte an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig. Umfangreiche solistische und kammermusikalische Tätigkeit führten ihn nach Amerika, in die Schweiz und nach Deutschland. Seit der Spielzeit 2002 / 2003 ist Ralf Glitscher Solotrompeter des Loh-Orchesters Sondershausen.
Blutbad am Königshof
"Tragisches Familiendrama am Königshof endet in Blutbad. Als Mörder entlarvtes Staatsoberhaupt lebte jahrelang in Blutschande mit der eigenen Mutter." So oder ähnlich könnten die Schlagzeilen der Boulevardpresse lauten, fände die Geschichte von Ödipus heute statt. Sophokles’ Ödipus Tyrann, die Geschichte des Herrschers, der um seine Stadt zu retten, einen Mord aufklären muss und Schritt für Schritt zu der Erkenntnis gelangt, dass er selber der Mörder ist und unwissentlich mit seiner eigenen Mutter verheiratet, fesselt Theaterbesucher seit 2400 Jahren.
Der älteste Psychothriller der Literaturgeschichte mit Volker Ringe in der Titelrolle verspricht einen spannenden Theaterbesuch am 18.10. um 19.30 Uhr. Karten erhalten Sie an allen bekannten Vorverkaufsstelle, im Internet und von Dienstag bis Freitag von 10.00 –18.30 Uhr an der Theaterkasse.

