Di, 07:10 Uhr
28.02.2012
Moderne Medizin
Im Krankenhaus für Atemwegserkrankungen in Neustadt wird in dieser Woche eine neue Intensivstation ihrer Bestimmung übergeben. Heute können sich Neugierige und Interessierte bei einem Tag der offenen Tür einen Einblick in moderne Diagnostik und Therapie verschaffen...
An diesem Tag werden die Türen der neuen Weaning- und Intensivstation für die Öffentlichkeit geöffnet sein, um einen detaillierten Blick hinter die Kulissen werfen zu können und es wird auch Gelegenheit geben, Gespräche mit Ärzten, Pflegepersonal, Atmungstherapeuten, Physiotherapeuten und Sozialdienst zu führen.
Seit Abschluss der Sanierungsarbeiten 2003 ist das Ev. Fachkrankenhaus ein modernes leistungsfähiges Fachkrankenhaus für die Behandlung von Atemwegserkrankungen. Das Haus verfügt heute über komfortable Ein- und Zweibettzimmer sowie über hochmoderne Geräte zur Diagnostik und Behandlung. Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen Pneumologie, Beatmungsmedizin, Entwöhnung, Schlafmedizin und Allergologie. Damit das Fachkrankenhaus auch zukünftig den absehbaren Anforderungen kompetent entsprechen kann, begannen im September 2011 die Umbaumaßnahmen zu einer Weaning- / Intensivstation.
Damit werden nicht nur ausreichende Therapiekapazitäten zur Beatmungsentwöhnung langzeitbeatmeter Patienten für die Region Südharz/Nordthüringen, sondern auch die Erweiterung der intensivmedizinischen Kapazitäten etabliert. Nach sechsmonatiger Bauzeit nimmt am 1. März die neue Weaning-/Intensivstation des Krankenhauses den Betrieb auf.
In den Umbau investierte das Evangelische Fachkrankenhaus etwa 1,5 Millionen Euro Die Bauarbeiten wurden während des laufenden Betriebes ausgeführt. Das Fachkrankenhaus in Neustadt verfügte bereits in der Vergangenheit über Versorgungsmöglichkeiten, um Patienten erfolgreich von der Beatmung zu entwöhnen und ggf. auch auf eine außerklinische Beatmung einstellen zu können. Diese Möglichkeiten werden jetzt durch die Erweiterung der intensivmedizinischen Kapazitäten weiter verbessert. Insgesamt 18 ausgestattete Intensivplätze, davon 6 Intensivbeatmungsplätze ermöglichen die Therapie auch schwerkranker Patienten.
Darüber hinaus können auch Patienten mit einer akuten respiratorischen Insuffizienz intensivmedizinisch betreut werden. Die Therapie wird durch die verschiedenen Funktionsabteilungen des Hauses (thorakale Endoskopie, Physiotherapie, Atmungstherapeuten) unterstützt.
Daneben kann die Beatmung und das Sekretmanagement auch bei neuromuskulären Erkrankungen (z.B. ALS) gewährleistet werden.
Die Abklärung der Indikation zur Heimbeatmung und Einstellung von Heimbeatmungstherapien wird im stationären Verlauf vorgenommen. Sollte eine Heimbeatmung notwendig sein, wird die gesamte Vorbereitung (Geräte, Hilfsmittel, Pflege, Sekretmanagement, Schulung Angehöriger) übernommen. Nach abgeschlossener Behandlung im Krankenhaus ist auch anschließend eine Akutversorgung, ambulante Betreuung und Begleitung heimbeatmeter Patienten in Kooperation mit den weiter versorgenden Pflegediensten garantiert. Im Rahmen von Kontrolluntersuchungen wird regelmäßig die Möglichkeit überprüft, ob eine Umstellung von einer Beatmung über Luftröhrenschnitt auf eine Beatmung über eine Maske vorgenommen werden kann. Die Einrichtung einer Heimbeatmungssprechstunde ist in unmittelbarer Vorbereitung.
Kompetente Medizin mit menschlichem Gesicht steht im Mittelpunkt des Handelns. Deshalb werden die Betroffenen und Angehörige mit menschlicher Nähe auf ihrem Weg zur größtmöglichen Eigenständigkeit begleitet. Die Pflege ist situativ angepasst, individuell geplant, patientenbezogen, aktivierend und ganzheitlich orientiert.
Ein Team aus speziell qualifizierten Ärzten, Pflegekräften, Atmungstherapeuten, Physiotherapeuten, medizintechnischem Personal und Sozialdienst ermöglicht eine umfassende und individuelle medizinische Behandlung, Pflege und Überwachung der Patienten.
Autor: nnzAn diesem Tag werden die Türen der neuen Weaning- und Intensivstation für die Öffentlichkeit geöffnet sein, um einen detaillierten Blick hinter die Kulissen werfen zu können und es wird auch Gelegenheit geben, Gespräche mit Ärzten, Pflegepersonal, Atmungstherapeuten, Physiotherapeuten und Sozialdienst zu führen.
Seit Abschluss der Sanierungsarbeiten 2003 ist das Ev. Fachkrankenhaus ein modernes leistungsfähiges Fachkrankenhaus für die Behandlung von Atemwegserkrankungen. Das Haus verfügt heute über komfortable Ein- und Zweibettzimmer sowie über hochmoderne Geräte zur Diagnostik und Behandlung. Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen Pneumologie, Beatmungsmedizin, Entwöhnung, Schlafmedizin und Allergologie. Damit das Fachkrankenhaus auch zukünftig den absehbaren Anforderungen kompetent entsprechen kann, begannen im September 2011 die Umbaumaßnahmen zu einer Weaning- / Intensivstation.
Damit werden nicht nur ausreichende Therapiekapazitäten zur Beatmungsentwöhnung langzeitbeatmeter Patienten für die Region Südharz/Nordthüringen, sondern auch die Erweiterung der intensivmedizinischen Kapazitäten etabliert. Nach sechsmonatiger Bauzeit nimmt am 1. März die neue Weaning-/Intensivstation des Krankenhauses den Betrieb auf.
In den Umbau investierte das Evangelische Fachkrankenhaus etwa 1,5 Millionen Euro Die Bauarbeiten wurden während des laufenden Betriebes ausgeführt. Das Fachkrankenhaus in Neustadt verfügte bereits in der Vergangenheit über Versorgungsmöglichkeiten, um Patienten erfolgreich von der Beatmung zu entwöhnen und ggf. auch auf eine außerklinische Beatmung einstellen zu können. Diese Möglichkeiten werden jetzt durch die Erweiterung der intensivmedizinischen Kapazitäten weiter verbessert. Insgesamt 18 ausgestattete Intensivplätze, davon 6 Intensivbeatmungsplätze ermöglichen die Therapie auch schwerkranker Patienten.
Darüber hinaus können auch Patienten mit einer akuten respiratorischen Insuffizienz intensivmedizinisch betreut werden. Die Therapie wird durch die verschiedenen Funktionsabteilungen des Hauses (thorakale Endoskopie, Physiotherapie, Atmungstherapeuten) unterstützt.
Daneben kann die Beatmung und das Sekretmanagement auch bei neuromuskulären Erkrankungen (z.B. ALS) gewährleistet werden.
Die Abklärung der Indikation zur Heimbeatmung und Einstellung von Heimbeatmungstherapien wird im stationären Verlauf vorgenommen. Sollte eine Heimbeatmung notwendig sein, wird die gesamte Vorbereitung (Geräte, Hilfsmittel, Pflege, Sekretmanagement, Schulung Angehöriger) übernommen. Nach abgeschlossener Behandlung im Krankenhaus ist auch anschließend eine Akutversorgung, ambulante Betreuung und Begleitung heimbeatmeter Patienten in Kooperation mit den weiter versorgenden Pflegediensten garantiert. Im Rahmen von Kontrolluntersuchungen wird regelmäßig die Möglichkeit überprüft, ob eine Umstellung von einer Beatmung über Luftröhrenschnitt auf eine Beatmung über eine Maske vorgenommen werden kann. Die Einrichtung einer Heimbeatmungssprechstunde ist in unmittelbarer Vorbereitung.
Kompetente Medizin mit menschlichem Gesicht steht im Mittelpunkt des Handelns. Deshalb werden die Betroffenen und Angehörige mit menschlicher Nähe auf ihrem Weg zur größtmöglichen Eigenständigkeit begleitet. Die Pflege ist situativ angepasst, individuell geplant, patientenbezogen, aktivierend und ganzheitlich orientiert.
Ein Team aus speziell qualifizierten Ärzten, Pflegekräften, Atmungstherapeuten, Physiotherapeuten, medizintechnischem Personal und Sozialdienst ermöglicht eine umfassende und individuelle medizinische Behandlung, Pflege und Überwachung der Patienten.


