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Fr, 13:00 Uhr
24.02.2012

„Nordhausen gefällt mir“

Zwei Monate vor der Wahl erschien für Matthias Jendricke (SPD) als ein guter Start für den Auftakt zu seinem Wahlkampf. Heute hatte der Mann zu einem ersten Gespräch eingeladen. Und er machte Angebote an CDU und LINKE und kam am Ende mit einer Vision...

Mit Visionen und Facebook (Foto: nnz) Mit Visionen und Facebook (Foto: nnz)

Die Plakate sind gedruckt, der Slogan schreit nach Öffentlichkeit. 20 Jahre Stadtaufbau Nordhausen haben Früchte getragen, darauf will der 40jährige jetzt weiter aufbauen – aber auch einen Generationswechsel vollziehen. Das sieht man daran, dass Wahlkampf nicht nur als der Straßenwahlkampf betrieben wird, sondern auch der in virtuellen Welt. Facebook soll ihm dabei helfen das Oberbürgermeisteramt zu erklimmen.

Probleme sieht Jendricke bei diesen kommunalen Wahlen in der Mobilisierung der Wähler, die bislang eher schwach war. Also will er in den kommenden 60 Tagen viel auf Achse sein – bei Sport- oder kulturellen Veranstaltungen. Also auch dort, wo er in den zurückliegenden Jahren kontinuierlich zu sehen war: Beim Boxen, beim Handball oder beim Fußball, in Jugendklubs oder im Seniorenbegegnungszentrum.

Auch Plakate sollen geklebt werden... (Foto: nnz) Auch Plakate sollen geklebt werden... (Foto: nnz) Was aber wird mit ihm an der Verwaltungsspitze in Zukunft passieren? Neben den Investitionen wie der Flohburg oder der Kulturbibliothek, soll in den kommenden Jahren die Rolandstadt weiterentwickelt werden. Dabei will er auch die Erfahrungen aus der Zeit nach der Landesgartenschau nutzen, als es in punkto Finanzen nicht sonderlich rosig aussah. Gemeinsam mit dem Stadtrat müsse man nun durch eine schwierige Zeit. Gemeinsam werde es jedoch gelingen.

Gut führen will er den städtischen „Konzernbereich“. Er sei der einzige unter den Kandidaten, der die erforderliche fachliche Kompetenz und Erfahrung mitbringen würde. „Ich bin keiner, der in schwierigen Zeiten einfach abtaucht, der Entscheidungen auch dann vertritt, wenn der Wind stark ins eigene Gesicht bläst.“ Jüngstes Beispiel sei die aktuelle Diskussion um die Neugestaltung der Kitagebühren, über die die nnz noch heute aktuell berichten wird. Schwierig sei es jedoch, auf unfaire Kampagnen zu reagieren, wie sie jetzt durch einige Fraktionen des Stadtrates geführt werden.

Apropos Stadtrat. Nach der angespannten politischen Wahlkampfsituation soll es nach der Wahl mit Jendricke als OB ein Befürworten einer Verwaltungsspitze geben, in der sich die drei großen Fraktionen wiederfinden: SPD, CDU und LINKE. Die Tür werde er für eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Stadtrat und Verwaltung aufmachen. Als Vorbild könnte dabei das Landratsamt gelten lassen, natürlich nicht im inhaltlichen Sinne. Der Startschuss für die politische Kooperative soll im Sommer fallen.

Was ist nun der Generationenwechsel? Bürger mit einbinden, Informationen anbieten, neue Medien nutzen. Jendricke will nicht nur informieren, sondern auch eine Art Rückkopplung erzeugen. Vor allem im Vorfeld von Entscheidungen, die richtigsweisend für die weitere Entwicklung von Nordhausen seien. Jendricke will aber auch dem ersten Teil seines Slogans gerecht werden: Auf Gutem aufbauen – dazu gehört zum Beispiel die Strukur innerhalb der Verwaltung ebenso wie die der kommunalen Unternehmen. Aufbauen heißt für Matthias Jendricke auch einen harten und konstruktiven Umgang mit den kommunalen Unternehmen pflegen, besonders mit den Geschäftsleitungen.

Und wie soll es mit den Nordhäuser Ortsteilen weitergehen? In Steigerthal wird es eine Kanalisation erst im Jahr 2015 geben. In Hesserode sollen Fördermittel im Rahmen des Dorferneuerungsprogramm eingeholt werden und auch in Herreden soll sich einiges verändern. Und dann endlich – die Zukunft der Feuerwehr. Ein Neubau der Rettungswache wird realisiert, eine Nordthüringer Rettungsleitstelle soll installiert werden.

Neue Akzente wird es mit dem 40jährigen bei der Zukunft der Radwege geben. Radwege müssen nicht mehr irgendwo enden, sondern durch die E-Bikes werde sich der Radverkehr in einer Bergstadt wie Nordhausen gravierend ändern. Ein erkenn- und nutzbares Radwege-System sei sein Ziel.

Und dann der Knaller aus dem Bereich des ÖPNV. Es soll eine neue Straßenbahnlinie geben, die an der Wendeschleife an der Parkallee beginnt, am Albert-Kuntz-Sportpark vorbeiführt und dort in Richtung HSB-Gleise gebaut werden könnte. Das ist bislang noch eine Vision, die mit Jendricke jedoch untersucht, begutachtet und – bei vorliegenden Voraussetzungen – in den kommenden sechs Jahren realisiert werden kann. Fördermittel vorausgesetzt. Die sollen auch durch gute Kontakte in Richtung Landesregierung akquiriert werden, dank der politischen Gemischtwarenhandlung in Erfurt.

Jendrickes Fazit: „Als künftiger Oberbürgermeister bin ich für alle da. Bestehende Konflikte sollen nicht zusätzlich angeheizt werden, ich will künftig mehr vermitteln als polarisieren.“ Wird man es auch glauben?
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Kommentare

25.02.2012, 11.58 Uhr
Sonnenstrahl | Danke Herr Jendricke! Für 3 Millionen Schulden! Sie sind ein Blender
Lebt dieser Mann in der Realität - oder wird die Öffentlichkeit für dumm verkauft? Vor wenigen Tagen war hier noch zu lesen, dass die Stadt ein Drei-Millionene-Defizit hat (Herr Jendricke ist seit vielen Jahren für die Finanzen der Stadt zuständig...)

Von welchem Geld soll die Straßenbahnlinie gebaut werden? Von dem Geld das durch Knöllchen reinkommt oder durch die elende Parkgebührnötigung in der gesamten innenstadt. KAnn ja auch nicht sein, da diese einnahmen aufgefressen werden durch ständige Neueinstellungen.

Mit Herrn Jendricke fährt diese Stadt gegen die Wand - das sagen längst auch seine eigenen Psrteifreunde. Holen wird er sich das Geld bei den Wählern. Stoppt diesen Mann!

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25.02.2012, 12.36 Uhr
H.Buntfuß | Nun mal langsam Herr Jendricke
Ich schätze ja Ihren Einsatz für die Stadt Nordhausen, aber auch Sie sollten bei den Realitäten bleiben.

Sie werben hier mit der Erweiterung der Straßenbahnlinie bis zum Albert Kunz-Sportpark und über die HSB zurück nach Nordhausen.

Herr Jendricke haben Sie auch daran gedacht wie sie das finanzieren wollen? Sie sprechen von Fördermitteln, glauben Sie wirklich Sie bekommen für so ein immenses Vorhaben auch nur einen Cent an Fördermittel?

Überlegen Sie einmal welche Kosten Sie aufbringen müssten für so ein Projekt. Bis zu Sportpark sehe ich nicht allzu große Probleme, aber dann. Die Linie muss die B4 überqueren im Anschluss kommt die Zorge.

Oder wie haben Sie sich den Streckenverlauf vorgestellt? Wollen Sie vielleicht an der B4 entlang bauen, bis Sie hinter Krimderode auf die HBS stoßen können? Ich kann Ihnen HEUTE schon sagen, das es in diesem Fall bei Ihren Visionen bleiben wird.

Das ganze sollte der mündige Bürger unter Wahlkampf abbuchen.

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25.02.2012, 13.34 Uhr
Sammuel | Schade um die Zeit!
Eigentlich wollte ich mich bei dem Mann gar nicht mehr äußern, denn der über Gerichte eingeklagte "Finanzchef-Beigeordnete" vom Landkreis ist schon eine Sache für sich! Wo der Landkreis nach diesem sich selbst eingeklagten Finanzdezernenten steht, weiß hier jeder halbwegs vernünftige Mensch!

Wo die Stadt Nordhausen heute steht, kann jeder an den von Jendricke gewollten Kita-Gebühren ablesen! Die Stadt Nordhausen steht verglichen mit anderen Städten am unteren Ende! Bei Kita-Gebühren und vielen anderen Sachen ist NDH sogar bundesweites abschreckendes Beispiel! Und genau dahin hat Jendricke erst den Landkreis und danach die Stadt geführt!

Der Mann hatte jetzt fünfzehn Jahre Zeit, ohne (Ur)Wahl etwas dazu zu lernen. Der Mann hat ganz einfach nichts dazu gelernt! Er ist Garant dafür, dass Nordhausen das Armenhaus Thüringens bleibt!

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25.02.2012, 15.22 Uhr
fax34 | Gut gemacht
Klare Vorstellungen und Ziele - so stelle ich mir einen Oberbürgermeister für meine Stadt vor.

Weiter so Herr Jendricke und gegen die Weichspüler, Nörgler und Dauerabtaucher immer klare Kante zeigen!

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25.02.2012, 15.52 Uhr
Sonnenstrahl | Aktueller Nachtrag, Herr Jendricke und die Glaubwürdigkeit
Das ist ihre klare!! Kante: Sie haben ihr persönliches Blitzerprojekt mit der Ansage gestartet, vor Schulen und Kindergärten zu messen um für Sicherheit zu sorgen.

Heute, 15 Uhr frieren ihre Knöllchenjäger im Blitzerauto in der Parkallee gegenüber dem Parkschloss.

Herr Jendricke sie sind ein Scharlatan. Ich bekomme Angst vor Ihnen.

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25.02.2012, 16.16 Uhr
altmeister | Versprechungen
Ja, mit Versprechungen wider besseres Wissen war die Nordhäuser SPD schon immer ganz groß.
Ich möchte z.B. daran erinnern, dass von Frau Rinke vor ihrer Wahl ein Begrüßungsgeld für jedes Nordhäuser Baby versprochen wurde.
Was daraus geworden ist wissen wir alle.
Die Krönung sind jetzt die Vorstellungen zu den Kita-Gebühren!

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25.02.2012, 16.18 Uhr
undCO | Schwarzmaler
...alle mal an die eigene Nase fassen, es ist Wahlkampf...hallo aufwachen...ich finde den Jendricke gut...!!!

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25.02.2012, 18.04 Uhr
Paulinchen | Richtig so, Herr Jendricke!
Geld, welches man nicht hat, lässt sich bekanntlich leicht ausgeben. Die Schulden, die Sie jetzt machen, begleichen ohnehin Personen, die weder den Bürgermeister Jendricke von Nordhausen jemals gekannt haben, noch den Bürgermeister von Kleinkleckersdorf. Und was die mal über Ihren Schuldenberg sagen, hören Sie sowieso nie,

Ihren Name finden diese Erben dann nur noch im Stadtarchiv. Nur eines können diese Nachkommen nicht – das Erbe ausschlagen. Darüber sollten Sie vielleicht mal nachdenken. Besser wäre – erst muss die Kohle OHNE Schuldenaufnahme vorhanden sein und dann mit dem Vorhaben an die Öffentlichkeit gehen. Nur so schafft man sich als Kommunalpolitiker ein DENK MAL!

Herr Jendricke, kann es sein, dass ich schon mal gelesen habe, dass ich mit der Linie 10 ab Südharzkrankenhaus bis Ilfeld fahren kann? Welchen Sinn macht dann der Prallelverkehr? Da wären die Orte Bielen und Sundhausen wohl ganz sicher eher mit einem Straßenbahnanschluss besser bedient, obwohl ich weder in dem einen noch dem anderen Ort wohne, meint Paulinchen.

PS: Oder ist Ihnen der Fußweg bis zum Fußballplatz zu beschwerlich?

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25.02.2012, 18.41 Uhr
-Insider- | mhhh
wenn man sich die bisherige bilanz von herrn jendricke und seinem aufgabenbereich anschaut, dann finde ich persönlich wenig gutes. das einzige, was man ihm anrechnen kann, ist das die stadt nur ein bisschen pleite ist - andere städte sind ganz pleite.

Ansonsten fallen mir bei dem Namen nur ein: Erhöhung der Grundsteuer/Gewerbesteuer (2011) und Hundesteuer (2008), gleichzeitig jedoch Kein (!) Abbau von Schulden, Erhöhung von Verwaltungsgebühren (z.b. erst kürzlich der Gebühren im Stadtarchiv), schlechte Zusammenarbeit mit dem LK NDH aus rein persönlichen Befindlichkeiten, grenzenlose Erweiterung des Ordnungsamts ohne das Schaffen von mehr Sicherheit und Ordnung in der Stadt Nordhausen, Blitzen zum Schutze des städtischen Geldbeutels -> nicht wie suggeriert zum Schutze von der Bevölkerung, Verschlechterung der Zusammenarbeit von Stadtrat mit der Verwaltung (Grundtenor der anderen Parteien, die sich in 99% aller Fälle auf Ihn beziehen oder hörte jemand schon, dass Frau Klaan nicht mit dem Stadtrat zusammenarbeiten kann?).

Das fällt mir spontan ein und dazu sage ich: "Das hat er gemacht und nein, dass gefällt mir nicht!"

PS: Zu seiner Vision...von der Haltestelle bis zum AKS sind es vllt. 10-15 Minuten zu Fuß. Da wäre mir eine (nicht mögliche) Erweiterung der Straßenbahn Richtung Marktkauf/Gewerbegebiet lieber. AM allerliebsten wäre mir jedoch eine finanziell gut aufgestellt Kommune, die nicht nur Geld ausgibt, sondern auch Geld spart.

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25.02.2012, 19.56 Uhr
Suse | Mal schön die Kirche im Dorf lassen!!!
Egal was Jendrike macht,es gibt immer Leute,die alles mies machen müssen.Er regiert nicht auf einer einsamen Insel,sondern mitten in der Bundesrepublik Deutschland,da ,wo Merkel, CO und Zeh diese Polik vorgeben!Was hat denn unser OB-Kandidat,Dr. Zeh ,in seiner bisherigen Position für Nordhausen gemacht? Er saß doch an der Stelle,wo er etwas bewegen hätte können!Außer im Wahlkampf in Erscheinung zu treten,ist mir keine weitere Tätigkeit von ihm bekannt.Ach doch,im letzten Wahlkampf gab es eine riesige " Klaus und Klaus -Party",wahrlich ,da war Jendrikes 40. Geburtstag nichts dagegen. Und was glauben Sie ,wer die damals bezahlt hat?Vielleicht ist seine neue Wahlkampfparty mal anderen Vornamen geweiht,so dass nicht nur Kläuse eingeladen werden,vielleicht werden dann mal alle Egons eingeladen. Mir riechen manche Kommentare ganz schön nach CDU-Wahlkampf !

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25.02.2012, 21.23 Uhr
-Insider- | was
herr zeh gemacht hat?

glauben sie allen ernstes, dass die landesgartenschau (der größte Impuls für nordhausen in den letzten 10-15 Jahren), welche zu dem zeitpunkt von einem cdu-regierten ministerium (volker sklenar) vergeben wurde, durch einen herrn jendricke nach nordhausen gekommen ist? ich sage dazu klipp und klar nein! ich denke schon, dass herr zeh dort ordentlich Werbung für NDH 2004 gemacht hat. nicht umsonst hat nordhausen 2004 den zuschlag erhalten!

jetzt sieht man halt den unterschied: der eine tut so als würde er was machen und trommelt: "das habe ich gemacht"...der andere, der tut etwas und sagt nichts. mir ist letzteres lieber.

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26.02.2012, 10.58 Uhr
Steuerzahler | lieber Fakten als Vermutungen
@insider

vermuten Sie, daß Herr Zeh die LGS mit nach NDH geholt hat oder wissen Sie es. Wollen Sie dem Leser suggerieren, daß es seine Leistung war oder wissen Sie es. Etwas viel Konjunktiv, oder? Ebenso Ihr klipp und klar, daß es Herr Jendricke nicht geschafft hätte....

Bitte lieber fundierte Fakten als Propaganda.
Einen schönen Sonntag!

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26.02.2012, 12.01 Uhr
Retupmoc | Wahlkampf
Langsam nervt der Wahlkampf. Ob CDU , FDP, SPD oder Grün - niemand ist eigentlich wählbar. Sie gehören Parteien an , die einen Kriegseinsatz im Ausland gut heißen und damit viele deutsche Männer in den Tod geschickt haben. Sie befürworten Hartz4 - die grösste Frechheit, die man dem Land antun konnte. Sie sorgen dafür, das dem Bürger über Steuern noch mehr Geld aus der Tasche gezogen werden ( Kita-Gebühren, Benzin, Mehrwertsteuer usw. ). Sie hofieren Betrüger und Lügner ( u.a. Guttenberg, Wulff,Hartz, Koch - Mehrin). Sie erhöhen Ihre Diäten, während der normale Arbeiter Lohnkürzungen hat. Sie pumpen Milliarden in den maroden griechischen Euro.

Ja - ich weiß es ist polemisch ! Ich frage aber mal in die Runde... wer von den Lokal - Kandadaten etwas dagegen sagt oder macht?

Für den Wahlkampf der nun kommt, mit seinen ganzen Kosten ( und das sind nicht die ewig grinsenden andadaten auf den Plakaten ) könnte man die KIta - Gebürhen in Nordhausen für Jahre bei 0 einfrieren.

Ihr seit alle nicht wählbar.!!!!!!!!!!!

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27.02.2012, 17.07 Uhr
schnuff | Das mit der fachlichen...
Komptenz in Sachen Finanzen..

Hier die Fakten :

Im Jahr 2010 wurde durch Herrn Jendricke ein Haushalt vorgelegt und von der Aufsicht im Landratsamt nicht genehmigt !!! Also eine grundsolide Fehlleistung. Gerettet hat das dann unsere OB, die das Thema selbst in die Hand genommen hat.

Und ist es nicht merkwürdig, dass in der Arbeitsgruppe Haushalt, die im Sommer letzten Jahres eingerichtet wurde, Herr Jendricke nicht einmal Mitglied ist. So groß ist das Vertrauen in seine Arbeit. Mein Kompliment :-))

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27.02.2012, 19.03 Uhr
Suse | Lieber mal "NEIN" sagen @schnuff
Wieviele Haushalte von Stadt und Landkreis gab es schon,die nicht genehmigt worden sind ?Da war Nordhausen wohl kein Einzelfall! Ist jeder Bürgermeister in jedem Ausschuss?
Das sind doch wohl zwei verschiedene Schuhe !
Es ist doch aber auch ein gutes Zeichen,hier zeigt sich ,dass die Kommunalaufsicht nicht nur abnickt,wie manche Abgeordnete,sondern durch die Prüfung Fehler feststellt,die korrigiert werden müssen!!! Darüber sollten Sie vielleicht mal nachdenken !!! Lieber mal "NEIN" sagen,als nur abnicken!!!

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27.02.2012, 21.15 Uhr
NDHler | Nochmal @schnuff
Der LK hat wissentlich über Jahre falsche Haushalte erstellt und ist dafür zu Recht gemaßregelt worden. Bitte mal den Ball schön flach halten!

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27.02.2012, 23.14 Uhr
Frankledig | @ Suse
Einfach nur "Daumen hoch"
Manche haben den Begriff Demokratie immer noch nicht begriffen!..leider

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28.02.2012, 05.58 Uhr
altmeister | So ganz richig...
ist das wohl nicht was hier von Suse geäußert wird.
In seiner Eigenschaft als BM und Dezernent für Finanzen hat Jendricke auch die Verantwortung zu tragen für die Finanzen und da ist ein Fehlen in solch einer sich gerade mit diesem für unsere Stadt sehr wichtigen Thema beschäftigenden Arbeitsgruppe nicht auch noch zu begrüßen.
Gerade die finanzielle Situation sollte für den Finanzdezernenten doch wohl wichtig sein, oder sehe ich das falsch?
Die Lorbeeren kassieren wenn alles mit dem Haushalt klappt und wenn nicht, lag es an der Arbeitsgruppe!

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28.02.2012, 10.14 Uhr
Suse | So ganz richtig@altmeister
Wenn Sie meinen Kommentar richtig gelesen hätten,dann hätte Ihnen auffallen müssen,dass ich keine Äußerungen getätigt habe,sondern nur Fragen gestellt habe!!!
Da Sie sich bestens mit der Problematik auszukennen scheinen,müssten Sie wissen,dass es keine unrichtigen Fragen gibt,sondern nur unrichtige Antworten!

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28.02.2012, 11.08 Uhr
Ra.Fr. | Bürgermeister in jedem Ausschuss
Suse hat in ihrem Kommentar die Frage gestellt ist der Bürgermeister Mitglied in jedem Ausschuss?

Natürlich ist er Mitglied in jedem Ausschuss, im übrigen auch der Landrat in den Ausschüssen des Kreistages. Und das übrigens mit Antragsrecht und Stimmrecht. Im Fall der Stadt Nordhausen bezieht sich das auf den Oberbürgermeister oder Oberbürgermeisterin. Für den Fall dass Er oder Sie (OBM) nicht an der Sitzung teilnehmen kann, schickt man in Vertretung den 1. hauptamtlichen Beigeordneten, für die Stadt Nordhausen ist das Herr Jendricke(SPD), der den Titel Bürgermeister tragen darf, zu den Ausschusssitzungen.

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28.02.2012, 13.56 Uhr
meiner meinung nach | Nordhausen gefällt mir (??)
Ein Ordnungsamt, das Knöllchen an Eltern verteilt, die in der Domstraße ihre Kinder kurz aus dem Kindergarten abholen...
und das wahrscheinlich, um die dafür geschaffenen Stellen zu finanzieren...

Das Hickhack um die Kita-Beiträge...davon ganz zu schweigen...

Straßenbahnlinien, die verlängert werden sollen für Millionenbeträge, ohne das jemand mal den Bedarf hierfür erforscht hat (die Linie 2 ist in dem Bereich nahezu immer leer), wobei nicht gesagt wird, daß dann eine der schönsten Nordhäuser Alleen der Axt zum Opfer fällt...

Eine neue Rettungsleitstelle, wobei die bestehende gerade erst für teures Geld Euro modernisiert wurde...

Man kriegt bei diesen teuren "Visionen" echt das Gruseln, wenn man es mit der Bilanz von Herrn Jendricke vergleicht!

Bilanz wird am Wahltag gemacht!

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28.02.2012, 14.30 Uhr
pumpnC | Wirr?
Was bitte soll denn mit dieser neuen Straßenbahnlinie bezweckt werden? Ich sehe da absolut kein nutzen. Wenn man schon eine neue Linie unbedingt etablieren will, dann sollte das evtl. Richtung FH oder Marktkauf bzw. Richtung IFA gehen. Alles andere ist doch pure Geldverschwendung.

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28.02.2012, 15.44 Uhr
Retupmoc | Na icke ... jedem wie es gefällt?
1. Entweder ist Parkverbot oder es ist nicht. Es ist völlig egal, was ich im Halteverbot mache. Es gibt Gesetze. Und die sind für alle gleich.

2. Die Kitabeiträge steigen wegen der Staatsverschuldung. Kein Lokalpolitiker kann was dafür.

3. Die Staba macht schon Sinn. Wenn Sie nicht damit fahren natürlih nicht. Geben Sie dem Staat Ihr Geld halt an der Tanke.

4. Wenn Sie krank sind , freuen Sie sich bestimmt über die Leitstelle. Viele Leute verdanken der Leitstelle ihr Leben.

5. Meine Vision ist es übrigens stolz auf meine Heimatstadt zu sein.

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28.02.2012, 16.12 Uhr
meiner meinung nach | Politik mit Augenmaß...
@ Retupmoc:
Stichwort Parken oder Halten: Wenn das Ordnungsamt Eltern abkassiert, die kurz ihre Kinder abholen, oder Leute abkassiert, die mit dem Auto in Nord kurz einkaufen, aber nicht die Parkscheibe eingelegt haben, dann ist das einfach Abzocke ohne Augenmaß, da geht es nur ums Kohle-machen... Die Brennpunkte liegen in NDH woanders, aber das interessiert das Ordnungsamt unter der Ägide von Herrn Jendricke ja nicht.

Stichwort Kitabeiträge: Herrn Jendrickes persönliches kommunikatives Desaster... nichts anderes habe ich damit gemeint! Er ist sicherlich nicht allein daran schuld aber er hat halt Großes vor und daran muß er sich messen lassen.

Stichwort Straßenbahn: Ich bin dafür, daß die Stadt alles macht, wenn sie es sich leisten kann und es ökonomisch und ökologisch sinnvoll ist. Aber NDH kann sich das nicht leisten. Punkt.

Ich freue mich auch über die renovierte Leitstelle, die wir jetzt haben. Aber brauchen wir eine neue? Die kostet dann noch mehr Geld. Außerdem ist dies Sache des Landkreises.

Politik mit Augenmaß, kommunikativen und integrierenden Fähigkeiten, Moderation und Interessenausgleich, Politik mit Bürgernähe ist gefragt und nicht Technokratie. Ordnung soll sein, aber für die Bürger und nicht Gängelei!
Da hat Herr Jendricke leider Defizite!

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28.02.2012, 20.35 Uhr
NDHler | @icke
Also dafür, dass von Zeh bisher „nur“ das Plädoyer für ein Haus in der Altstadt zu hören war, die Grünen gegen das Industriegebiet sind, die Linken beharrlich schweigen und staunen hat Jendricke doch ganz schön einen vorgelegt. Warum sollte man keine Visionen haben?

Natürlich kann Nordhausen das nicht allein stemmen, dazu braucht es Fördermittel ohne Ende. Aber die fließen in Sachen Straßenbahn in Gera, Jena oder Erfurt für ähnliche Projekte auch, also warum nicht mal laut darüber nachdenken! Und was die Leitstelle angeht, hier geht es vordergründig um den Neubau der Feuerwache.

Der ist übrigens dringend notwendig, die Zustände am alten Standort sind nicht mehr zumutbar. Ein Teil der Nebengebäude ist baufällig und die alte Wache platzt aus allen Nähten! Recht gebe ich Ihnen nur beim Thema Kita Gebühren, da muss dringend gehandelt werden, vom Bund, vom Land und von der Kommune!

Ach so, da war ja noch das Parkverbot vor dem besagten Kindergarten, haben sie eigentlich schon einmal das Gespräch mit den Verantwortlichen bei der Stadt gesucht um die Lösung zu verbessern, sie sind doch betroffen, oder? So lange da Parkverbot herrscht bleiben die Knöllchen berechtigt und die Damen & Herren vom Ordnungsamt machen nur ihren Job und dazu sind die verpflichtet!

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29.02.2012, 21.04 Uhr
Harzer_jung | Eweiterung der Tram?
Find ich gut!

Klar es wird sehr schwer die benötigten Gelder aufzutreiben, sind ja nicht nur ein paar schienen, neue Fahrzeuge werden dann wohl auch gebraucht.

aber grundsätzlich find ich die Idee sehr gut. Wer an die Tankstellen schautund glaubt die Preise werden wieder fallen, hmm wird wohl eher nicht passieren. aber Ein ÖPNV der strombassiert fährt, mit strom der EVN, also recht preiswert, das könnte durchaus was werden. und ehrlich gesagt: warum nicht die Tram in beide Richtungen, also bis zur FH und vielleicht gar bis bielen weiterführen?würde auch die Kiesteiche sicher bereichern.

Das Geld was man jetzt für eine Tram ausgibt, ist ja nicht weg im sinne von Verschwunden, sondern auf lange Sicht wohl bestens angelegt.Autofahren wird immer teurer, und unbedingt sinnvoll sind auch nur wenige Fahrten.

Ach ja einen wunsch hätt ich noch. wäre schön wenn die Linie 10 abends auch noch nach 19:42Uhr mal fährt. so eine nachtschwärmer Tram um 23:42 wäre echt klasse.

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01.03.2012, 08.20 Uhr
altmeister | Oh Mann...
wie kurzfristig wird denn hier so argumentiert! Selbst wenn das benötigte Geld durch Steuer- und Gebührenerhöhungen für den Eigenanteil der erbettelten Fördermittel dann mal da sein sollte, wie geht es dann weiter?

Nordhausen hat beim Erhalt seiner Substanz denkbar schlechte Bilanzen vorzuweisen.
Trotzdem die Flohburg schon renoviert wurde erfolgte ein Abriß eines großen Teils um mit viel Geld etwas neues zu bauen, die Bibliothek wurde so vernachlässigt, dass ein Neubau durchgesetzt werden konnte.

Alles Neue hat aber auch einen anderen Effekt, es entstehen laufende Kosten, welche oft nicht berücksichtigt sind.
Sehen wir uns das Waisenhaus an, auch hier ist ein Instandhaltungsdefizit zu verzeichnen. Aber statt die in der Rautenstrasse gegenüber dem Rathaus gelegenen und leeren Wohnblöcke als Notlösung zu nutzen (mit einer immens besseren Bilanz für unsere Stadt mit ihrer Tochter SWG), wird Geld für die Anmietung von Räumen des Postgebäudes rausgeschmissen.

So ist es auch mit der Erweiterung der Straßenbahn, da kämen Instandhaltungs-, Personal und letztendlich auch Energiekosten, welche dann auch im Etat der Stadt vorhanden sein müssen. Wenn dann noch bedacht wird, dass jetzt schon die Fahrpreise subventioniert sind, wo werden wir dann das Geld hernehmen?

Visionen sind gut, aber gerade ein sich als Finanzexperte bezeichnender Jendricke sollte keine Begehrlichkeiten wecken ohne auch Lösungen bieten zu können.
Märchensammlungen gibt es schon von Grimm!

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