Mo, 15:27 Uhr
13.10.2003
Jede Menge Fördergelder
Nordhausen (nnz). Auch in Thüringen sollen Ganztags-Schul-Projekte gefördert werden. Das passt zwar dem Land Thüringen nicht in den Kram, trotzdem sollen die Fördergelder vom Bund abgeschöpft werden. Auch im Landkreis Nordhausen.
Neben der Stadt Nordhausen sollen im Landkreis vier Projekte in den Geldsegen des Bundes kommen. Das seien die Regelschulen in Wolkramshausen und Ellrich, sowie die Grundschule Klettenberg und das Förderschulzentrum Pestalozzi in Nordhausen. Diese Schulen hätten bereits Konzepte entwickelt und da einige Landkreise in Thüringen keine Ganztagsschule favorisieren, könne man auf noch mehr Fördermittel für unseren Landkreis hoffen, so die zweite Beigeordnete des Landkreises, Loni Grünwald (PDS). Bedenken der SPD im heutigen Kreisausschuß, die Verwaltung hätte hier die einzelnen Schule ausgewählt, wusste Loni Grünwald zu zerstreuen. Es sei mit allen Schulen gesprochen worden, und aus diesen vier seien die Konzepte gekommen. So hätte man zum Beispiel in Nohra abgewinkt.
Positive Signale gebe es auch für die Etablierung einer noch effektiveren Schuljugendarbeit. Hierzu hätten die drei Gymnasien sowie die Regelschulen in Ellrich und Niedersachswerfen bereits freie Träger bzw. Fördervereine als Partner gefunden. Und trotzdem bliebe Geld aus dem Fördertopf übrig, bedauerte Grünwald. Da habe die Regelschule in Sollstedt zwar einen Antrag für Finanzierung eines Fahrzeuges zum Transport von Schülern gestellt, die Schuljugendarbeit aber werde wahrscheinlich vernachlässigt. Und diese Arbeit könne sie sich doch gerade in Sollstedt im Umweltbereich vorstellen.
Autor: nnzNeben der Stadt Nordhausen sollen im Landkreis vier Projekte in den Geldsegen des Bundes kommen. Das seien die Regelschulen in Wolkramshausen und Ellrich, sowie die Grundschule Klettenberg und das Förderschulzentrum Pestalozzi in Nordhausen. Diese Schulen hätten bereits Konzepte entwickelt und da einige Landkreise in Thüringen keine Ganztagsschule favorisieren, könne man auf noch mehr Fördermittel für unseren Landkreis hoffen, so die zweite Beigeordnete des Landkreises, Loni Grünwald (PDS). Bedenken der SPD im heutigen Kreisausschuß, die Verwaltung hätte hier die einzelnen Schule ausgewählt, wusste Loni Grünwald zu zerstreuen. Es sei mit allen Schulen gesprochen worden, und aus diesen vier seien die Konzepte gekommen. So hätte man zum Beispiel in Nohra abgewinkt.
Positive Signale gebe es auch für die Etablierung einer noch effektiveren Schuljugendarbeit. Hierzu hätten die drei Gymnasien sowie die Regelschulen in Ellrich und Niedersachswerfen bereits freie Träger bzw. Fördervereine als Partner gefunden. Und trotzdem bliebe Geld aus dem Fördertopf übrig, bedauerte Grünwald. Da habe die Regelschule in Sollstedt zwar einen Antrag für Finanzierung eines Fahrzeuges zum Transport von Schülern gestellt, die Schuljugendarbeit aber werde wahrscheinlich vernachlässigt. Und diese Arbeit könne sie sich doch gerade in Sollstedt im Umweltbereich vorstellen.

