Di, 10:24 Uhr
14.02.2012
Sonne auf Bauhof-Dach
In diesen Tagen ging eine neue Photovoltaikanlage auf dem Dach des Bleicheröder Bauhofes in Betrieb. Die große Dachfläche des Bauhofes bot sich für dieses Vorhaben an....
Bürgermeister Frank Rostek und Tobias Krause (l.) vom Vorstand der KomSolar Stiftung in der vergangenen Woche gemeinsam die Anlage. Diese wurde durch die Firma Elektro Müller Bleicherode installiert und hat eine Photovoltaik-Leistung von 30 kWp. Es können jährlich 25.500 kW umweltfreundlicher Strom gewonnen und für die Einspeisung in das örtliche Netz zur Verfügung gestellt werden. Der Strom reicht aus, um sieben Haushalte mit je drei Personen vollständig zu versorgen.
Finanziert wird das auf nachhaltige Energieerzeugung ausgerichtete Projekt durch die Stiftung KomSolar, die von E.ON Thüringer Energie mit einem Dotierungskapital von 500.000 Euro ausgestattet wurde. Weitere 4,5 Millionen Euro stellte die DKB Deutsche Kreditbank, Erfurt, der Stiftung als Darlehen zur Verfügung. Damit umfasst das Investitionsbudget für die Errichtung von PV-Anlagen fünf Millionen Euro. Die Stiftung trägt dabei sämtliche Investitions-, Betriebs- und Instandhaltungskosten der PV-Anlagen.
Einnahmeüberschüsse werden ausgezahlt und für gemeinnützige Zwecke im Wirkungskreis der Kommune verwendet. Interessierte Gemeinden und Städte können dabei ohne finanziellen und personellen Aufwand zu Sonnenstrom-Produzenten werden, indem sie Dächer von kommunalen Liegenschaften für die Errichtung von Photovoltaikanlagen verpachten und dafür gleichzeitig an den Einspeiseerlösen beteiligt werden.
Die E.ON Thüringer Energie will insgesamt rund 100 Dächer von Schulen, Kindergärten oder Rathäusern mit Solarmodulen bestücken. Bisher mit angedacht sind standardisierte Angebote mit einer Leistung von 5, 10, 15 oder 30 kWp aus Thüringer Produktion, die auch von Thüringer Handwerksbetrieben installiert werden sollen. Planung und Netzeinbindung sowie Betrieb und Wartung der PV-Anlagen übernimmt E.ON Thüringer Energie im Auftrag der Stiftung, die als Investor auch Eigentümerin der Anlagen bleibt und nach dem Willen der Gründer gemeinnützig arbeiten soll.
Als zehntes und bisher nördlichstes Objekt in Thüringen ist der Bleicheröder Bauhof aufgrund dieser Regelung mit einer PV-Anlage ausgestattet worden.
Autor: nnzBürgermeister Frank Rostek und Tobias Krause (l.) vom Vorstand der KomSolar Stiftung in der vergangenen Woche gemeinsam die Anlage. Diese wurde durch die Firma Elektro Müller Bleicherode installiert und hat eine Photovoltaik-Leistung von 30 kWp. Es können jährlich 25.500 kW umweltfreundlicher Strom gewonnen und für die Einspeisung in das örtliche Netz zur Verfügung gestellt werden. Der Strom reicht aus, um sieben Haushalte mit je drei Personen vollständig zu versorgen.
Finanziert wird das auf nachhaltige Energieerzeugung ausgerichtete Projekt durch die Stiftung KomSolar, die von E.ON Thüringer Energie mit einem Dotierungskapital von 500.000 Euro ausgestattet wurde. Weitere 4,5 Millionen Euro stellte die DKB Deutsche Kreditbank, Erfurt, der Stiftung als Darlehen zur Verfügung. Damit umfasst das Investitionsbudget für die Errichtung von PV-Anlagen fünf Millionen Euro. Die Stiftung trägt dabei sämtliche Investitions-, Betriebs- und Instandhaltungskosten der PV-Anlagen.
Einnahmeüberschüsse werden ausgezahlt und für gemeinnützige Zwecke im Wirkungskreis der Kommune verwendet. Interessierte Gemeinden und Städte können dabei ohne finanziellen und personellen Aufwand zu Sonnenstrom-Produzenten werden, indem sie Dächer von kommunalen Liegenschaften für die Errichtung von Photovoltaikanlagen verpachten und dafür gleichzeitig an den Einspeiseerlösen beteiligt werden.
Die E.ON Thüringer Energie will insgesamt rund 100 Dächer von Schulen, Kindergärten oder Rathäusern mit Solarmodulen bestücken. Bisher mit angedacht sind standardisierte Angebote mit einer Leistung von 5, 10, 15 oder 30 kWp aus Thüringer Produktion, die auch von Thüringer Handwerksbetrieben installiert werden sollen. Planung und Netzeinbindung sowie Betrieb und Wartung der PV-Anlagen übernimmt E.ON Thüringer Energie im Auftrag der Stiftung, die als Investor auch Eigentümerin der Anlagen bleibt und nach dem Willen der Gründer gemeinnützig arbeiten soll.
Als zehntes und bisher nördlichstes Objekt in Thüringen ist der Bleicheröder Bauhof aufgrund dieser Regelung mit einer PV-Anlage ausgestattet worden.




