Mo, 16:03 Uhr
13.02.2012
Besuch aus Israel
In Nordhausen sind heute Mitglieder einer Delegation aus der israelischen Partnerstadt Bet Shemesh begrüßt worden. Unter Leitung von Bürgermeister Moshe Abutbul wollen sich die Gäste über das Leben in Nordhausen informieren...
Im Europazimmer des Rathauses trafen die Israelis mit der Verwaltungsspitze zusammen. Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) erinnerte zu Beginn des Gesprächs an ihren letzten Besuch in Israel. Das Nordhäuser Stadtoberhaupt referierte danach noch einmal die 20jährige Geschichte der Städtepartnerschaft. Ein Ausdruck dessen ist auch, dass rund 100 Nordhäuser bislang Bet Shemesh besucht haben, dass es mehrere gegenseitige Jugendaustausche gegeben habe.
Bürgermeister von Bet Shemesh (Foto: privat)
In seiner Erwiderung betonte Bürgermeister Abutbul, dass er sehr gerne nach Nordhausen gekommen sei und sehr gespannt auf Deutschland sei.
Danach wurden Gastgeschenke ausgetauscht, aus Nordhausen nahmen die israelischen Gäste unter anderem hochgeistige Erzeugnisse einer mehr als 500jährigen Tradition mit. Die Gäste übergaben eine Einladung für einen Gegenbesuch, den Frau Rinke Ende März annehmen wird. Ob dann ein Kreisverkehr in der israelischen Stadt den Namen Nordhausen tragen wird, ist bislang noch ungewiss.
Was Bet Shemesh in diesen Tagen jedoch in den internationalen Nachrichten ausmacht, das ist eher beunruhigend. Frauen dürfen nicht auf einer Seite der Straße gehen, wo sich Männer befinden, unzüchtig bekleidete Frauen werden auf offener Straße angegriffen. Das sind eher Aktionen einer kleinen Gruppe von Extremisten, die es zu unterdrücken gilt. Da arbeite ich auch mit der Polizei zusammen, sagte Bürgermeister Moshe Abutbul auf Nachfrage der nnz.
Morgen werden die Gäste die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora und Buchenwald besuchen. Heute Abend gibt es ein gemeinsames Abendessen mit politischen Vertretern von Nordhausen.
Autor: nnzIm Europazimmer des Rathauses trafen die Israelis mit der Verwaltungsspitze zusammen. Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) erinnerte zu Beginn des Gesprächs an ihren letzten Besuch in Israel. Das Nordhäuser Stadtoberhaupt referierte danach noch einmal die 20jährige Geschichte der Städtepartnerschaft. Ein Ausdruck dessen ist auch, dass rund 100 Nordhäuser bislang Bet Shemesh besucht haben, dass es mehrere gegenseitige Jugendaustausche gegeben habe.
Bürgermeister von Bet Shemesh (Foto: privat)
In seiner Erwiderung betonte Bürgermeister Abutbul, dass er sehr gerne nach Nordhausen gekommen sei und sehr gespannt auf Deutschland sei.Danach wurden Gastgeschenke ausgetauscht, aus Nordhausen nahmen die israelischen Gäste unter anderem hochgeistige Erzeugnisse einer mehr als 500jährigen Tradition mit. Die Gäste übergaben eine Einladung für einen Gegenbesuch, den Frau Rinke Ende März annehmen wird. Ob dann ein Kreisverkehr in der israelischen Stadt den Namen Nordhausen tragen wird, ist bislang noch ungewiss.
Was Bet Shemesh in diesen Tagen jedoch in den internationalen Nachrichten ausmacht, das ist eher beunruhigend. Frauen dürfen nicht auf einer Seite der Straße gehen, wo sich Männer befinden, unzüchtig bekleidete Frauen werden auf offener Straße angegriffen. Das sind eher Aktionen einer kleinen Gruppe von Extremisten, die es zu unterdrücken gilt. Da arbeite ich auch mit der Polizei zusammen, sagte Bürgermeister Moshe Abutbul auf Nachfrage der nnz.
Morgen werden die Gäste die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora und Buchenwald besuchen. Heute Abend gibt es ein gemeinsames Abendessen mit politischen Vertretern von Nordhausen.



