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Fr, 11:35 Uhr
10.02.2012

Arbeit für Bürger

In Nordhausen soll auch künftig das Projekt der „Bürgerarbeit“ fortgesetzt werden. In Beschäftigungen, die langfristig angelegt sind, hat die Kommune bereits einige Erfahrungen gemacht.


Erfahrungen wurden mit dem Projekt des Kombilohns gesammelt, drei Jahre konnten damit Langzeitarbeitslose sinnhaft beschäftigt werden. Gut für die Kommune und gut für die Bürger, die endlich wieder in Lohn und Brot stehen und einer geregelten Arbeit nachgehen durften.

In der Region Nordhausen sind inzwischen rund 100 Stellen für die Bürgerarbeit beantragt und genehmigt worden, sagte Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD), 27 dabei direkt bei der Kommune.

Heiko Röder, der Chef der Nordhäuser Jobcenters, sagte, das 97 Stellen bewilligt, davon 92 besetzte seien. Neben den 27 Stellen bei der Stadtverwaltung, kommen auch Lift (22), die Kreisverkehrswacht (21), der Kreissportbund (16) oder das IFA-Museum mit zwei bewilligten Stellen.

Viele Sportvereine profitieren von der Bürgerarbeit, dabei reichen die Projekte vom „Seepferdechen“ bis hin zum zusätzlichen Bewegungsangebot an den Nordhäuser Grundschulen unter dem Motto „Weg von der Straße, ran an den Ball“. Insgesamt, Kreissportbund-Geschäftsführer Andreas Meyer, blicken viele Landkreise durchaus neidisch auf den Landkreis Nordhausen. Übrigens: 900 Euro gibt es für die Bürgerarbeit für wöchentlich 30 Stunden, 400 Euros können dazuverdient werden und werden nicht gegengerechnet.

In Nordhausen sind elf Bürgerarbeiter vor allem in den Grundschul-Horten tätig, ohne hier den Job von Erziehern zu übernehmen. Unter anderem werden Arbeitsgruppen geleitet oder Projekttage begleitet. Auch im Standesamt der Stadtverwaltung wird die Bürgerarbeit genutzt, hier werden Altregister erfasst und ausgewertet. Und dann kann dank der Bürgerarbeit auch ein naturnahes Puppentheater am Leben erhalten werden kann. Im künftigen Kinderhaus Ost wird eine Frau eingesetzt, die in einem Alter von Mitte 30 noch nie gearbeitet hat.

Trotz einer relativ befriedigende Arbeitslosenquote seien derartige Programme, die langfristig wirken, auch weiterhin notwendig. Hier jedoch stehen in erster Linie der Bund und das Land in der Pflicht, sagte Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD).
Autor: nnz

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