eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Do, 09:47 Uhr
09.02.2012

Geldsegen auf einen Blick

Die Nordhäuser Stadträte öffneten gestern das Füllhorn für diverse Vereine und Träger der Jugendarbeit. Das Geld ist für deren Arbeit im ersten Halbjahr 2012 bestimmt. Mit der nnz haben Sie den Überblick...


Knete für Nachwuchskünstler

Für die Arbeit der Jugendkunstschule Nordhausen als freier Träger der Jugendarbeit hat der Stadtrat der Stadt Nordhausen jetzt die Gewährung des Zuschusses entsprechend der Haushaltsmittel des ersten Halbjahres 2012 in Höhe von 27.500,00 Euro beschlossen.

Mit Blick auf die demografische Entwicklung der Stadt Nordhausen seien der Erhalt und die Schaffung attraktiver Angebote der kulturellen Arbeit im Stadtgebiet erforderlich, heißt es in der Begründung der Beschlussvorlage. Dadurch werde es unter anderem möglich, eine engere Bindung der Bevölkerung an ihre individuellen Sozialräume und somit ihre Heimatstadt zu fördern. Nur durch die Gewährung der Zuschüsse sei die Durchführung der Angebote in ihrer Vielfalt zu erhalten.

Auch der Jugend wird geholfen

Der Stadtrat der Stadt Nordhausen hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen,  die Arbeit der freien Träger der Jugendhilfe im Bereich der Projektarbeit, der offenen Türarbeit, der aufsuchenden Jugendarbeit und der Bildungsarbeit zur Erhaltung der Vielfältigkeit der Angebote  für Kinder und Jugendliche  in Nordhausen und den Ortsteilen mit einem Gesamtvolumen aus dem städtischen Haushalt in Höhe von 208.850,00 Euro zu unterstützen.

Vor dem Hintergrund der drastischen Kürzung der Schlüsselzuweisungen durch das Land Thüringen für das Haushaltsjahr 2012 wird jedoch vorerst nur eine Teilbewilligung bis 30. Juni  erteilt, sagte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD). „Das betrifft auch alle anderen Zuwendungen an Sport- und Kultur-Vereine.“  Sie habe in einem Brief die freien Träger aufgefordert, selbst nach Möglichkeiten zu suchen, wo eingespart werden könnte. Dafür sei jetzt ein halbes Jahr Zeit. Barbara Schencke, Fraktionsvorsitzende DIE LINKE, machte deutlich, dass auch eine Zeit nach dem halben Jahr kommt. „Was wird im nächsten Jahr oder  in zwei Jahren?“, fragte sie mit der gleichzeitigen Bitte, die Jugendarbeit nicht zu vergessen.

Nur durch die Gewährung von Zuschüssen seien die Träger der freien Jugendarbeit in der Lage die Vielfältigkeit des jugendkulturellen Angebotes  aufrechtzuerhalten, heißt es auch in der Begründung des Beschlusses. Die Übersicht stellen wir als PDF zur Verfügung

Auch dem Nachwuchssport wird geholfen

Auf Antrag des Kreissportbundes Nordhausen gewährt die Stadt Nordhausen einen Zuschuss  in Höhe von 5.000 Euro für die Kinder- und Jugendförderung der Nordhäuser Sportvereine. Grundlage bildet die Abrechnung der lizenzierten ÜbungsleiterInnen an den Kreissportbund Nordhausen mit Stichtag 31. Dezember 2012. Das hat der Stadtrat der Stadt Nordhausen in seiner jüngsten Sitzung  beschlossen. Die Zuschussgewährung erfolgt für das Haushaltsjahr 2012 vorerst für das 1. Halbjahr. 

Mit der beantragten Förderung solle das Engagement der vielen in den Vereinen freiwilligen und ehrenamtlichen Übungsleiter gewürdigt werden, so die Begründung des Beschlusses. Über die Übungsleiterentschädigung, die auf der Basis der in den Vereinen tätigen lizenzierten Übungsleiter und der geleisteten Stunden ermittelt wird, solle  für die Vereine die Rahmenbedingungen erleichtert werden, den Übungs-, Trainings- und Wettkampfbetrieb aufrecht zu erhalten und gegebenenfalls weiter auszubauen. Der Schwerpunkt liegt dabei im Kinder- und Jugendsport.

Ohne die Übungsleiter und Betreuer wären die vielfältigen Aufgaben bei der Betreuung im Trainings- und Wettkampfbetrieb nicht zu bewältigen. In den 62 Sportvereinen der Stadt Nordhausen sind derzeit  9421 Mitglieder organisiert. Davon werden wöchentlich mehr als 2113 Kinder bis 18 Jahre und insgesamt 2945 Kinder und Jugendliche bis 26 Jahre von den lizenzierten ca.  240 ÜbungsleiterInnen trainiert und sinnvoll betreut.

Und zum Schluss die soziale Arbeit

Der Stadtrat der Stadt Nordhausen hat in seiner jüngsten Sitzung  beschlossen,  auch die Arbeit der Einrichtungen der sozialen Arbeit, Seniorenarbeit und bürgerschaftliches Engagement nach der Förderrichtlinie Soziales mit einem Gesamtvolumen aus dem städtischen Haushalt in Höhe von 19.000 Euro zu unterstützen.

So sollen die „Plauderstube“ des Jugendsozialwerk Nordhausen, die Freiwilligenagentur des Horizont und die Tauschbörse des Caritasverbandes für das Bistum Erfurt eine Förderung in Höhe von je 3.000 Euro und die Nordhäuser Tafel in Höhe von 10.000 Euro erhalten.

Die Stadt Nordhausen fördere freiwillig auf Antrag diese Aufgaben, heißt es in der Begründung der Beschlussvorlage. Im Ergebnis sollen mit diesen Mitteln vor allem sozial schwache Familien sowie Senioren der Stadt Nordhausen gefördert werden. Jedoch werde auch hier vor dem Hintergrund der drastischen Kürzung der Schlüsselzuweisungen durch das Land Thüringen für das Haushaltsjahr 2012 vorerst nur eine Teilbewilligung bis 30.06.2012 erteilt.
Autor: nnz

Downloads:

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)