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Mo, 16:01 Uhr
06.02.2012

Vergütung und Sitzung

Im Nordhäuser Landratsamt arbeiten 15 Praktikanten. Im Gegensatz zu zahlreichen Unternehmen bekommen die jungen Frauen und Männer eine Vergütung. Doch vor der Auszahlung steht wie immer ein Beschluss...


15.750 Euro sind es exakt, die von den Mitgliedern des Kreisausschusses „locker“ gemacht wurden, 150 Euro pro Monat und Praktikant. Damit kommen wir schon zum letzten Punkt der öffentlichen Tagesordnung: Die Vorbereitung einer gemeinsamen Sitzung der Kreisausschüsse des Kyffhäuserkreises und des Landkreises Nordhausen. Die soll am 13. Februar in Sondershausen stattfinden.

Diskutiert werden sollen zum Beispiel die bisherigen Kooperationen zwischen den beiden Verwaltungen, aber auch die Möglichkeiten einer weiteren Zusammenarbeit. Im Katastrophenschutz wird eine solche Zusammenarbeit vorbereitet, angepeilt wird eine gemeinsame Leitstelle in Nordhausen, die Etablierung eines gemeinsamen Gesundheitsamtes und eines eventuell gemeinsamen Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes.

In punkto Leitstelle soll es bereits den Vorschlag für eine gemeinsame Personalstruktur geben, die Einsparungen von rund 100.000 Euro pro Landkreis und Jahr mit sich bringen würde. Beispiel: So könnten im Bereich der Leitstelle sechs Mitarbeiter eingepart werden und beide Landkreise hätten zudem noch eine Rufbereitschaft.

Im Bereich des Gesundheitsamtes könnten die künftigen Synergien ebenfalls zu einer Einsparung von mehreren zehntausend Euro bei den Personalkosten führen. Möglich wäre auch, die künftig zu besetzende Stelle eines stellvertretenden Amtsarztes deutlich besser zu dotieren, als dies der Tarif des Öffentlichen Dienstes zulässt. Auf eine entsprechende Ausschreibung der Kreisverwaltung gab es keine Bewerber.

Weitere Möglichkeiten wären auch eine engere Zusammenarbeit zwischen den beiden Volkshochschulen der Landkreise oder die Übernahme von Dienstleistungen der Nordhäuser Service-Gesellschaft im Kyffhäuserkreis.

Es ist vieles möglich, alles sei ein Prozess, sagte Landrat Joachim Claus (CDU). Allerdings soll alles in Ruhe diskutiert und nicht in Eile übers kommunalpolitische Knie gebrochen werden.
Autor: nnz

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