Sa, 07:21 Uhr
28.01.2012
Einfach mal über die Gleise
Eine Zeitersparnis von Minuten, hätte einem 79-jährigem Mann fast den runden Geburtstag gekostet hätte. Wir haben für Sie die ganze Geschichte, in der auch Lokführer eines ICE eine nicht unwesentliche Rolle spielt...
Am Abend verhinderte der Triebfahrzeugführer des ICE 1653, durch einen Schnellbremsung, einen Zusammenstoss mit einem 79-jährigen Mann aus Weimar. Der Zug befand sich auf der Strecke von Eisenach in Richtung Dresden, als eine Person auf der Höhe Weimar West in den Gleisen stand und bei Erkennen des ICE`s seitlich aus den Gleisbereich stürzte.
Da der Triebfahrzeugführer einen Zusammenstoss nicht ausschließen konnte, wurde die Rettungskräfte alarmiert. Diese trafen die Person in unmittelbarer Gleisnähe an und brachten Sie ins nahe gelegene Klinikum. Eine Befragung in der Klinik durch Beamte der Bundespolizeiinspektion Erfurt ergab, dass er unverletzt ist, ein Suizidversuch ausgeschlossen werden kann und keinen Alkohol konsumiert hatte. Er wollte lediglich über die Gleise den Weg abkürzen. Gegen den Mann wurde eine Ermittlungsverfahren wegen einer Ordnungswidrigkeit nach der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung eingeleitet.
Durch den Zwischenfall musste die Strecke von 18:12 Uhr bis 19:18 Uhr gesperrt werden. 18 Züge erhielten insgesamt 864 Minuten Verspätung, ein Zug musste umgeleitet werden und es gab 2 Voll- und 4 Teilausfälle. Verletzte aufgrund der Schnellbremsung im betroffenen Zug sind zurzeit nicht bekannt.
Autor: nnzAm Abend verhinderte der Triebfahrzeugführer des ICE 1653, durch einen Schnellbremsung, einen Zusammenstoss mit einem 79-jährigen Mann aus Weimar. Der Zug befand sich auf der Strecke von Eisenach in Richtung Dresden, als eine Person auf der Höhe Weimar West in den Gleisen stand und bei Erkennen des ICE`s seitlich aus den Gleisbereich stürzte.
Da der Triebfahrzeugführer einen Zusammenstoss nicht ausschließen konnte, wurde die Rettungskräfte alarmiert. Diese trafen die Person in unmittelbarer Gleisnähe an und brachten Sie ins nahe gelegene Klinikum. Eine Befragung in der Klinik durch Beamte der Bundespolizeiinspektion Erfurt ergab, dass er unverletzt ist, ein Suizidversuch ausgeschlossen werden kann und keinen Alkohol konsumiert hatte. Er wollte lediglich über die Gleise den Weg abkürzen. Gegen den Mann wurde eine Ermittlungsverfahren wegen einer Ordnungswidrigkeit nach der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung eingeleitet.
Durch den Zwischenfall musste die Strecke von 18:12 Uhr bis 19:18 Uhr gesperrt werden. 18 Züge erhielten insgesamt 864 Minuten Verspätung, ein Zug musste umgeleitet werden und es gab 2 Voll- und 4 Teilausfälle. Verletzte aufgrund der Schnellbremsung im betroffenen Zug sind zurzeit nicht bekannt.


