
Jahreskarte immer beliebter
Die Anzahl der Jahreskartenbesitzer ist stetig steigend, denn immer mehr Fahrgäste wissen die Vorzüge einer Jahreskarte für Bus und Straßenbahn zu schätzen. Dennoch besteht Informationsbedarf bei unseren Kunden, berichtet Jennifer Mock Vertriebsmitarbeiterin der Verkehrsbetriebe...
Um über die Vorteile für diese Fahrscheinart umfangreich zu beraten, werden wieder am 2. Februar in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr die Vertriebsmitarbeiterinnen der Verkehrsbetriebe an einem Informationsstand in der Südharz-Galerie (1. Etage neben dem Fahrstuhl) vor Ort sein. Neben den Informationen zur Jahreskarte geben die Mitarbeiterinnen auch Auskünfte über Fahrpläne, Tarife sowie über Neuerungen im ÖPNV. Auch Gutscheine für die historischen Straßenbahnen können hier erworben werden.
Wer sich vorab schon informieren möchte, kann dies bei unseren Vertriebsmitarbeiterinnen unter 03631 639-132 oder -133 sowie im Internet unter www.verkehrsbetriebe-nordhausen.de tun.
Autor: nnz
Kommentare
Bodo Schwarzberg
28.01.2012, 02:52 Uhr
Straßenbahn ist gut, Zu-Fuß-Gehen aber auch
Ich freue mich sehr darüber, dass Nordhausen ein gut funktionierendes Straßenbahnsystem hat. Sie macht aus der Rolandstadt mit eine "richtige Stadt" mit Nordthüringer Metropolenflair. In Halle war ich da ganz anderes gewohnt: Häufige Pannen und daraus resultierender Frust bei Fahrgästen und im Stau stehenden Autofahrern.
Dennoch beobachte ich, dass selbst kurze Strecken in Nordhausen auch von jungen und jung gebliebenen, wohl gesunden Mitbürgern meist per Bahn zurückgelegt werden. Das sehe ich aus zwei Gründen mit Bedenken: Erstens heben sich auf kurzen Strecken die Wartezeit an der Haltestelle und die Fahreit im Verhältnis zur für die selbe Strecke notwendigen Gehzeit bestimmt oft auf.
Und zweitens füllen die medizinischen Folgen der grassierenden Bewegunbgsarmut Klatschmagazine ebenso wie Gesundheitsblätter der Krankenkassen und das Internet - und natürlich in persona die Wartezimmer: Übergewicht, Diabetes, Kreislaufprobleme, hohe Blutfettwerte, Bluthochdruck - kurz "metabolisches Syndrom".
Von der Warte her sollte meiner Meinung nach wieder mehr zu Fuß gegangen oder das Fahrrad benutzt werden. Der Mensch kommt mit zwei Beinen und nicht mit vier Rädern auf die Welt.
Für gehandicapte und ältere Menschen indes ist unsere Straßenbahn unverzichtbar und ich wünsche ihr eine weiterhin gute Zuzkunft.
Übrigens möchte ich hier gar nicht zu lesen bekommen, dass es einem "Extremwanderer" ja leicht ist, so etwas zu schreiben. Noch vor wenigen Jahrzehnten war es vollkommen normal, auch relativ große Strecken zu Fuß zu gehen.
Die genannten Zivilisationskrankheiten waren damals weitgehend unbekannt.
Und doch mal ehrlich: Wer vom Altentor in Richtung Stolberger Straße will und gesunde zwei Beine hat, der kann auch den Weg durch unser wunderschönes Gehege nehmen und muss nicht über Grimmelallee-Rautenstraße und Töpferstraße mit der Bahn fahren?
Marie 2010
30.01.2012, 18:20 Uhr
Der Selbstgerechtigkeit mal zum Trotze,
lieber Herr Bodo Schwarzberg, wie sehen Sie denn als "Stadtwanderer ", wer von den Jungen und jung gebliebenen nur Kurzstrecken mit unserer Straßenbahn fährt? A La Hase und Igel, "Ich bin all hier "?
Zudem können Sie doch die Umstände der einzelnen Fahrgäste nicht kennen.
Zeitdruck ist meist bei jedem im Arbeitsalltag gegenwärtig, dazu kommt vielleicht noch, mit Einkaufstaschen beladen.
Das haben vielleicht nur wenige die Option oder die Muße ,gemütlich von A nach B zu flanieren! Und wer das will, der hat es auch schon vor Ihren Hinweisen auf gesundheitliche Folgen getan.
Ich zumindest bin froh, daß die Straßenbahn so gut genutzt wird, von wem auch immer!
yven
30.01.2012, 19:09 Uhr
Genau, Marie 2010
...aber woher wollen Sie denn wissen ob Herr Schwarzberg nicht schon Zählungen und Statistiken zu diesem Thema hat...;-)
Marie 2010
30.01.2012, 19:29 Uhr
@alleswirdgut
Er "beobachtete ". Und liest offensichtlich Klatschmagazine. Und im übrigen führt er ins Feld,daß vor hundert Jahren die Menschen weite Strecken zu Fuß zurück gelegt haben.
Da keimt in mir der Gedanke, daß das nichts mit Statistik zu tun hat.
teamplayer
30.01.2012, 19:41 Uhr
Das Wichtigste ist doch...
dass ein Extremwanderer etwas schreiben konnte. Das Thema ist dabei recht egal.
Ich persönlich finde es schön, dass die Jahreskarte angenommen wird!
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