So, 18:32 Uhr
05.10.2003
Abhaken und vergessen
Nordhausen (nnz). Wacker 90 und die FSG Salza hatten heute ihre Nachholspiele in der Fußball-Landesklasse, Staffel Ost, auszutragen. Während Salza daheim gegen Lobeda spielen musste, trat die Etzrodt Elf in Schleiz an. Über die Begegnungen berichtet nnz-Mitarbeiter Rainer Hellberg.
Gegen Jena-Lobeda musste ein Sieg her, nur über die Höhe diskutierten die 180 Zuschauer auf dem Karl-Henze-Sportplatz. Nach der ansprechenden Leistung in Bad Blankenburg waren diese Hoffnungen auch durchaus berechtigt. Die Böhm-Truppe, ohne den verletzten Spangenberg, begann auch druckvoll. Ein Gewaltschuss von Dausch ging knapp neben das Tor (2.), auch ein Knaller von Schiminitzki strich vorbei (5.), einen Freistoß von Weber aus gut 30 m entschärfte der Torhüter (9.) und ein Schiminitzki - Kopfball nach einer Flanke von Diessel verfehlte ebenfalls knapp das Ziel.
Dann war die Luft raus bei den Salzaer Kickern. Nichts lief mehr, kein Zuspiel klappte. Die hohen Bälle wurden eine sichere Beute der langen Kerls in Lobedas Abwehr. Mit ihren ersten Angriff setzten die Gäste aus der Saalestadt auch gleich ein Achtungszeichen. Helmecke zog aus 15 m ab. Aber Bukowski reagierte glänzend. Damit erschöpften sich die nennenswerten Aktionen in der ersten Halbzeit.
Die zweiten 45 Minuten begannen mit einer guten Möglichkeit für Dausch. Sein Schuss von der Strafraumgrenze wurde noch von einem Abwehrrecken von der Linie geholt. Dann verflachte die Partie zusehends. Salza völlig von der Rolle, berannte kopflos das Tor des Gegners, während man auf der anderen Seiten auf Kontermöglichkeiten wartete. Die bot sich Lindner in der 55. Minute als er freistehend zum Schuss kam, aber Bukowski konnte den scharf getretenen Ball noch zur Ecke abwehren. Nur zwei Minuten zog Schumacher aus 35 m ab, aber das Leder strich knapp über das Aluminium.
Die Gäste wurden stärker. Ihre Aktivitäten wurden in der 73. Minuten belohnt, als Möller mit einem Heber über den herauslaufenden Bukowski die Führung erzielte. Im Gegenzug stellte Rieger mit einem gefühlvollen Schuss den alten Spielstand wieder her. In der 84. Minuten hatten die Lobedaer sogar noch die Riesenchance, das Spiel zu gewinnen. Helmecke tauchte plötzlich nach schönem Sololauf allein vor Salzaer Tor auf. Aber Bukowski rettete in großer Manier und seiner Mannschaft das blamable Unentschieden. Salza verpasst damit den direkten Anschluss an die Tabellenspitze. Die Böhm-Elf verbesserte sich aber auf den 6. Platz (14 Punkte).
Wacker 90 Nordhausen erreichte in Schleiz das gesteckte Ziel, nämlich einen Punkt zu holen. In der kämpferisch hart geführten Partie vor nur 85 zahlenden Zuschauern gingen die Gastgeber durch Mrvik in der 23. Minute in Führung. In der 58. Minute sah Marcel Verkouter die Gelb Rote Karte. Im Unterzahl steigerten sich die Nordhäuser und glichen in der 63. Minute durch Pistorius aus. "Alles in allem ein leistungsgerechtes Resultat", so Pressesprecher Günter Beck gegenüber der nnz. Wacker 90 kletterte durch dieses Unentschieden auf den 10. Tabellenplatz (11 Punkte).
Autor: rhGegen Jena-Lobeda musste ein Sieg her, nur über die Höhe diskutierten die 180 Zuschauer auf dem Karl-Henze-Sportplatz. Nach der ansprechenden Leistung in Bad Blankenburg waren diese Hoffnungen auch durchaus berechtigt. Die Böhm-Truppe, ohne den verletzten Spangenberg, begann auch druckvoll. Ein Gewaltschuss von Dausch ging knapp neben das Tor (2.), auch ein Knaller von Schiminitzki strich vorbei (5.), einen Freistoß von Weber aus gut 30 m entschärfte der Torhüter (9.) und ein Schiminitzki - Kopfball nach einer Flanke von Diessel verfehlte ebenfalls knapp das Ziel.
Dann war die Luft raus bei den Salzaer Kickern. Nichts lief mehr, kein Zuspiel klappte. Die hohen Bälle wurden eine sichere Beute der langen Kerls in Lobedas Abwehr. Mit ihren ersten Angriff setzten die Gäste aus der Saalestadt auch gleich ein Achtungszeichen. Helmecke zog aus 15 m ab. Aber Bukowski reagierte glänzend. Damit erschöpften sich die nennenswerten Aktionen in der ersten Halbzeit.
Die zweiten 45 Minuten begannen mit einer guten Möglichkeit für Dausch. Sein Schuss von der Strafraumgrenze wurde noch von einem Abwehrrecken von der Linie geholt. Dann verflachte die Partie zusehends. Salza völlig von der Rolle, berannte kopflos das Tor des Gegners, während man auf der anderen Seiten auf Kontermöglichkeiten wartete. Die bot sich Lindner in der 55. Minute als er freistehend zum Schuss kam, aber Bukowski konnte den scharf getretenen Ball noch zur Ecke abwehren. Nur zwei Minuten zog Schumacher aus 35 m ab, aber das Leder strich knapp über das Aluminium.
Die Gäste wurden stärker. Ihre Aktivitäten wurden in der 73. Minuten belohnt, als Möller mit einem Heber über den herauslaufenden Bukowski die Führung erzielte. Im Gegenzug stellte Rieger mit einem gefühlvollen Schuss den alten Spielstand wieder her. In der 84. Minuten hatten die Lobedaer sogar noch die Riesenchance, das Spiel zu gewinnen. Helmecke tauchte plötzlich nach schönem Sololauf allein vor Salzaer Tor auf. Aber Bukowski rettete in großer Manier und seiner Mannschaft das blamable Unentschieden. Salza verpasst damit den direkten Anschluss an die Tabellenspitze. Die Böhm-Elf verbesserte sich aber auf den 6. Platz (14 Punkte).
Wacker 90 Nordhausen erreichte in Schleiz das gesteckte Ziel, nämlich einen Punkt zu holen. In der kämpferisch hart geführten Partie vor nur 85 zahlenden Zuschauern gingen die Gastgeber durch Mrvik in der 23. Minute in Führung. In der 58. Minute sah Marcel Verkouter die Gelb Rote Karte. Im Unterzahl steigerten sich die Nordhäuser und glichen in der 63. Minute durch Pistorius aus. "Alles in allem ein leistungsgerechtes Resultat", so Pressesprecher Günter Beck gegenüber der nnz. Wacker 90 kletterte durch dieses Unentschieden auf den 10. Tabellenplatz (11 Punkte).

