Do, 10:48 Uhr
26.01.2012
Mehr 1.000 Einsätze
Seit über fünf Jahren ist in Nordhausen ein Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung stationiert. Viele Patienten verdanken ihm ihr Leben. Allein im vergangenen Jahr startete der rot-weiße Hubschrauber...
... 1.208 mal als schneller Notarztzubringer zu Rettungseinsätzen. Damit wurde die Besatzung zu drei Prozent mehr Einsätzen alarmiert als im Jahr zuvor (2010: 1.175 Einsätze).
Im Notfall zählt jede Minute. Deshalb gehörten von Januar bis Dezember lebensgefährliche Erkrankungen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt zu den häufigsten Alarmierungsgründen von Christoph 37. Aber auch Patienten mit Brandverletzungen, Vergiftungen oder Krampfanfällen mussten notärztlich behandelt werden. In den Sommermonaten wurde der Hubschrauber häufig zu verunglückten Motorradfahrern, verletzten Sportlern oder zu Patienten mit lebensgefährlichen allergischen Reaktionen nach Wespenstichen alarmiert. Auch Kinder waren auf schnelle Hilfe aus der Luft angewiesen: 2011 versorgte die Nordhäuser Besatzung 38 kranke oder verletzte Kinder. 2011 war ein besonders einsatzstarkes Jahr in Nordhausen, erinnert sich Pilot und Stationsleiter Martin Wagner. Zu Beginn des Jahres machte Glatteis den Autofahrern häufig Probleme: Auch ein Ehepaar kam mit seinem PKW von der Fahrbahn ab und stürzte in einen Graben."
Nur wenige Minuten später konnten Notarzt und Rettungsassistent die Patientin versorgen. Mitte des Jahres gab es den 6.000. Einsatz, als das Team nach Harzgerode alarmiert wurde. " Ein 42-jähriger Mann hatte die Kontrolle über sein Motorrad verloren und war schwer gestürzt. Mit Verdacht auf eine Schulterfraktur wurde er von uns in das Nordhäuser Krankenhaus transportiert. Auch ein schwerer Arbeitsunfall kurz vor Weihnachten ist mir besonders in Erinnerung geblieben: Bei Inspektionsarbeiten war ein 54-jähriger Mann durch ein Dach durchgebrochen und vier Meter in die Tiefe gestürzt. Wir landeten als erstes Rettungsmittel vor Ort und versorgten den Mann, der über starke Schmerzen im Rücken- und Beckenbereich klagte. Anschließend flogen wir ihn schnellstmöglich in eine Klinik.
Der am Südharz-Krankenhaus Nordhausen stationierte Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung ist täglich von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit, er startet von der Luftrettungsstation des Deutschen Roten Kreuzes aus. Er ist mit erfahrenen Piloten, Notärzten und Rettungsassistenten (HEMS Crew Member) besetzt und mit allen medizintechnischen Geräten ausgestattet, die für eine optimale Patientenversorgung notwendig sind.
Einsatzorte im Umkreis von 60 Kilometern kann Christoph 37 in maximal 15 Minuten erreichen. Sein Einsatzgebiet umfasst vor allem die Landkreise Nordhausen, Harz, Goslar, Osterode, Eichsfeld, Kyffhäuser, Unstruth-Hainich, Sömmerda, Erfurt und Mansfeld-Südharz. Zum Einsatzgebiet zählt auch der gesamte Harz mit dem höchsten Berg, dem Brocken. Darüber hinaus ist die Besatzung bereichsübergreifend in den Landkreisen Werra Meißner, Wartburg Kreis, Göttingen und Northeim im Einsatz.
In Thüringen sind neben Christoph 37 in Nordhausen zwei weitere Hubschrauber der DRF Luftrettung in Bad Berka (Christoph Thüringen) und Suhl (Christoph 60) stationiert. Zusammen leisteten sie rund neun Prozent aller Einsätze der DRF Luftrettung im Jahr 2011 (3.440 von 38.366 Einsätzen).
Autor: nnz... 1.208 mal als schneller Notarztzubringer zu Rettungseinsätzen. Damit wurde die Besatzung zu drei Prozent mehr Einsätzen alarmiert als im Jahr zuvor (2010: 1.175 Einsätze).
Im Notfall zählt jede Minute. Deshalb gehörten von Januar bis Dezember lebensgefährliche Erkrankungen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt zu den häufigsten Alarmierungsgründen von Christoph 37. Aber auch Patienten mit Brandverletzungen, Vergiftungen oder Krampfanfällen mussten notärztlich behandelt werden. In den Sommermonaten wurde der Hubschrauber häufig zu verunglückten Motorradfahrern, verletzten Sportlern oder zu Patienten mit lebensgefährlichen allergischen Reaktionen nach Wespenstichen alarmiert. Auch Kinder waren auf schnelle Hilfe aus der Luft angewiesen: 2011 versorgte die Nordhäuser Besatzung 38 kranke oder verletzte Kinder. 2011 war ein besonders einsatzstarkes Jahr in Nordhausen, erinnert sich Pilot und Stationsleiter Martin Wagner. Zu Beginn des Jahres machte Glatteis den Autofahrern häufig Probleme: Auch ein Ehepaar kam mit seinem PKW von der Fahrbahn ab und stürzte in einen Graben."
Nur wenige Minuten später konnten Notarzt und Rettungsassistent die Patientin versorgen. Mitte des Jahres gab es den 6.000. Einsatz, als das Team nach Harzgerode alarmiert wurde. " Ein 42-jähriger Mann hatte die Kontrolle über sein Motorrad verloren und war schwer gestürzt. Mit Verdacht auf eine Schulterfraktur wurde er von uns in das Nordhäuser Krankenhaus transportiert. Auch ein schwerer Arbeitsunfall kurz vor Weihnachten ist mir besonders in Erinnerung geblieben: Bei Inspektionsarbeiten war ein 54-jähriger Mann durch ein Dach durchgebrochen und vier Meter in die Tiefe gestürzt. Wir landeten als erstes Rettungsmittel vor Ort und versorgten den Mann, der über starke Schmerzen im Rücken- und Beckenbereich klagte. Anschließend flogen wir ihn schnellstmöglich in eine Klinik.
Der am Südharz-Krankenhaus Nordhausen stationierte Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung ist täglich von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit, er startet von der Luftrettungsstation des Deutschen Roten Kreuzes aus. Er ist mit erfahrenen Piloten, Notärzten und Rettungsassistenten (HEMS Crew Member) besetzt und mit allen medizintechnischen Geräten ausgestattet, die für eine optimale Patientenversorgung notwendig sind.
Einsatzorte im Umkreis von 60 Kilometern kann Christoph 37 in maximal 15 Minuten erreichen. Sein Einsatzgebiet umfasst vor allem die Landkreise Nordhausen, Harz, Goslar, Osterode, Eichsfeld, Kyffhäuser, Unstruth-Hainich, Sömmerda, Erfurt und Mansfeld-Südharz. Zum Einsatzgebiet zählt auch der gesamte Harz mit dem höchsten Berg, dem Brocken. Darüber hinaus ist die Besatzung bereichsübergreifend in den Landkreisen Werra Meißner, Wartburg Kreis, Göttingen und Northeim im Einsatz.
In Thüringen sind neben Christoph 37 in Nordhausen zwei weitere Hubschrauber der DRF Luftrettung in Bad Berka (Christoph Thüringen) und Suhl (Christoph 60) stationiert. Zusammen leisteten sie rund neun Prozent aller Einsätze der DRF Luftrettung im Jahr 2011 (3.440 von 38.366 Einsätzen).








