eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Mi, 06:48 Uhr
25.01.2012

Auf dem Weg nach oben

Kampfgeist entscheidet Handballspiel oder Handballdamen erkämpfen dritten Tabellenplatz - so könnte der redaktionelle Kurzdurchlauf für ein Damen-Handballspiel lauten. Doch wir wollen es schon genau wissen, wie die Damen der HSG "ihr Wochenende verbrachten"...


Nach einer stabilen Leistung am vorletzten Wochenende trat die Mannschaft der HSG an, um einen weiteren Sieg auf heimischem Paket zu erringen. Doch dieses Unterfangen sollte nicht so einfach werden. Wieder einmal ging die Gastmannschaft mit zwei Toren in Führung und die Nordhäuserinnen holten durch zwei Siebenmeter in Folge wieder auf. Beide Mannschaften kämpften hart um jeden Ball und jedes Tor.

Das Schiedsrichter Duo bestrafte dabei jede Unsportlichkeit sehr konsequent. Nach nur 23 Minuten musste daher bereits eine Altenburgerin mit einer roten Karte nach drei Zeitstrafen das Spiel von der Tribüne weiter mitverfolgen. Doch sie sollte nicht die letzte rote Karte des Spies bleiben.

Auch den Rest der ersten Halbzeit war von einem spannenden Kopf an Kopf rennen geprägt. Die HSG Damen konnten diesmal jedoch nicht auf ihre volle Leistung zurückgreifen und gingen so mit 7:9 in die Pause. Mit viele körperlichen Zweikämpfen und nicht konsequent genutzten Chancen ging es wieder in die zweite Spielhälfte. Die HSG gab nun ihre Führung nach dem 11:11 nicht mehr aus der Hand. Allerding liefen fast keine Spielzüge über die Außenpositionen und die Kreisspielerin, die versuchten gezielt Sperren zu stellen. Dies stellte die Rückraumpositionen vor eine nahezu unüberwindbare Kraftprobe.
Gegen Altenburg gewonnen (Foto: privat)
Gegen Altenburg gewonnen (Foto: privat)
Gegen Altenburg gewonnen (Foto: privat)
Gegen Altenburg gewonnen (Foto: privat)
Gegen Altenburg gewonnen (Foto: privat)
Gegen Altenburg gewonnen (Foto: privat)
In der 44 Minute gab es dann die zweite rote Karte (ebenfalls dritte Zweiminutenstrafe) für die Gäste aus Altenburg. Deutlich geschwächt nahmen die Gäste noch einmal all ihre Kräfte zusammen und machten die letzte Minute zum Krimi. Durch eine sehr offensive Abwehr konnten sie die Nordhäuserinnen 50 Sekunden vor Schluss zu einem verehrenden Ballverlust verleiten.

Durch einen schnellen Gegenstoß konnten die Altenburgerinnen den Ausgleich von 17:17 erzielen. Nun hieß es Nerven behalten. Ein schneller Mitte sowie kurze präzise Pässe und die 17Jährige Nachwuchshoffnung Marie-Christin Apel rettete die Partie mit einem platzierten Treffer aus der zweiten Reihe drei Sekunden vor Abpfiff. Altenburg konnte nun keinen weiteren Angriff mehr ausführen und das sehr körperbetonte Spiel endete mit 18:17 für die Gastgeberinnen aus Nordhausen.

Die Altenburgerin Kristin Rolle verkraftete die Niederlage anscheinend nicht und zielte nach dem Abpfiff auf den Kopf des Schiedsrichter Blume. Die Konsequenz ist eine klare rote Karte und eine Spielsperre von mindestens einem Spiel.

Mit dem Sieg gegen Altenburg erkämpften sich die HSG Damen den dritten Tabellenplatz und schauen nun optimistisch auf das kommende Spiel. Das ist wieder ein Heimspiel gegen den 1. SSV Saalfeld 92. Das Spiel findet bereits am kommenden Sonntag (29. Januar) um 16:00 Uhr in der Ballspielhalle stattfinden.
Marianne Kiel

So spielte die HSG: Nancy Brodhuhn (Tor), Liesa Hesse (Tor), Marie- Christin Apel (5), Viola Böttcher, Silke Breitbarth, Friederike Dönnecke, Claudia Dudek (9), Lina Freudenberg, Alica Heck , Evelyn Kallmeyer, Marianne Kiel (1), Antonia Klieme, Stefanie Kruse (1), Julia Nagler (2)
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)