Sa, 08:06 Uhr
21.01.2012
nnz-Interview: Meeting der Superlative
Der 12. Internationale Kugelstoß-Indoor ist Geschichte, die Wiedigsburghalle kann wieder für den Schulsport genutzt werden. Werner Hütcher uns sein Team und alle, die an der Vorbereitung beteiligt waren, können durch- und aufatmen. Mit dem Indoor-Direktor sprach für die nnz Sandra Arm...
Eine fantastische Stimmung, ein Weltklasse-Teilnehmerfeld und ein zufriedener Meeting-Direktor. Werner Hütcher war einfach nur begeistert von der tollen Atmosphäre und den phänomenalen Leistungen der Athleten, die sich ihm bei der zwölften Auflage des Energie-Kugelstoß-Indoor in der Wiedigsburhalle in Nordhausen boten. Die Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten. Sie sahen einen überragenden Weltmeister David Storl (LAC Erdgas Chrmnitz), der die Männerkonkurrenz dominierte sowie einen spannenden Frauenwettbewerb, in dem Christina Schwanitz (LV 90 Erzgebirge) mit 19,06 Meter (Jahresweltbestleistung) glänzte. Hütcher strahlte mit den Aktiven angesichts der Top-Leistungen um die Wette, er war also mehr als zufrieden. Das wurde auch im Interview, das Sandra Arm nach den Wettkämpfen führte, deutlich.
nnz: Herr Hütcher, wissen Sie noch wie viele Hände Sie geschüttelt haben?
Werner Hütcher: (lacht). Das kann ich Ihnen nicht sagen, das habe ich nicht gezählt.
nnz: Was nehmen Sie aus dem Wettkampf auch im Hinblick für die 13. Auflage mit?
Hütcher: Zunächst bin ich einfach nur froh und glücklich, dass alles so gut funktioniert und mein Team erneut eine hervorragende Arbeit geleistet hat. Der Wettkampf lief logistisch hervorragend ab. Es war der beste Wettkampf, den wir je hatten, denn noch nie gab es in einem der Meetings zuvor drei Athleten, die über die 21 Meter gestoßen haben. Top war auch der Wettbewerb bei den Frauen, denn auch dieser war der spannendste aller bisherigen Wettkämpfe.
nnz: Wer hat Sie mit Ihren Leistungen bei den Frauen und Männern am meisten überrascht?
Hütcher: Dass Christina Schwanitz sehr stark ist, das haben wir vorher gewusst. Der Zweikampf mit Nadine Kleinert war wirklich sehr spannend. Die persönliche Bestleistung von Josephine Terlecki (Anm. d. Red. 18,29 Meter) freut mich ebenfalls. Die Weite, die Lena Urbaniak im fünften Versuch (Anm. d. Red. 17, 21 Meter) gestoßen hat, ist für das junge Mädchen natürlich phänomenal und etwas ganz besonderes.
Bei den Männern wussten wir, dass David Storl stark ist, aber das er gewinnt, das war nicht vorhersehbar. Zumal die drei Amerikaner, Reese Hoffa, Adam Nelson und Christian Cantwell, gleich stark einzuschätzen sind. Was David gezeigt hat, war einfach nur phänomenal. Er hat Nerven wie Drahtseile. Hoffa hätte auch gewinnen können. Sein Stoß war mit 21,14 Meter ebenfalls sehr weit. Am Ende hat der mental stärkste Athlet gewonnen. Und das war David Storl.
nnz: Sehen Sie hinsichtlich der weiteren Meetings noch eine Steigerung?
Hütcher: Es wird auf jeden Fall sehr schwer werden, denn organisatorisch kann man ein solches Meeting nicht toppen. Ich sehe aber noch Reserven, vielleicht den einen oder anderen Athleten noch nach Nordhausen zu holen. Da gibt es ein paar Wünsche, die ich mir langfristig noch erfüllen möchte. So steht der Neuseeländer Jaco Gill ganz weit oben auf meiner Wunschliste. Er kann perspektivisch sehr interessant sein.
nnz: Wie fällt Ihr persönliches Fazit der zwölfte Auflage des Energie-Kugelstoß-Indoors aus?
Hütcher: Es war eindeutig, gemessen an den Leistungen, das beste Meeting seit des Bestehens.
Autor: nnzEine fantastische Stimmung, ein Weltklasse-Teilnehmerfeld und ein zufriedener Meeting-Direktor. Werner Hütcher war einfach nur begeistert von der tollen Atmosphäre und den phänomenalen Leistungen der Athleten, die sich ihm bei der zwölften Auflage des Energie-Kugelstoß-Indoor in der Wiedigsburhalle in Nordhausen boten. Die Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten. Sie sahen einen überragenden Weltmeister David Storl (LAC Erdgas Chrmnitz), der die Männerkonkurrenz dominierte sowie einen spannenden Frauenwettbewerb, in dem Christina Schwanitz (LV 90 Erzgebirge) mit 19,06 Meter (Jahresweltbestleistung) glänzte. Hütcher strahlte mit den Aktiven angesichts der Top-Leistungen um die Wette, er war also mehr als zufrieden. Das wurde auch im Interview, das Sandra Arm nach den Wettkämpfen führte, deutlich.
nnz: Herr Hütcher, wissen Sie noch wie viele Hände Sie geschüttelt haben?
Werner Hütcher: (lacht). Das kann ich Ihnen nicht sagen, das habe ich nicht gezählt.
nnz: Was nehmen Sie aus dem Wettkampf auch im Hinblick für die 13. Auflage mit?
Hütcher: Zunächst bin ich einfach nur froh und glücklich, dass alles so gut funktioniert und mein Team erneut eine hervorragende Arbeit geleistet hat. Der Wettkampf lief logistisch hervorragend ab. Es war der beste Wettkampf, den wir je hatten, denn noch nie gab es in einem der Meetings zuvor drei Athleten, die über die 21 Meter gestoßen haben. Top war auch der Wettbewerb bei den Frauen, denn auch dieser war der spannendste aller bisherigen Wettkämpfe.
nnz: Wer hat Sie mit Ihren Leistungen bei den Frauen und Männern am meisten überrascht?
Hütcher: Dass Christina Schwanitz sehr stark ist, das haben wir vorher gewusst. Der Zweikampf mit Nadine Kleinert war wirklich sehr spannend. Die persönliche Bestleistung von Josephine Terlecki (Anm. d. Red. 18,29 Meter) freut mich ebenfalls. Die Weite, die Lena Urbaniak im fünften Versuch (Anm. d. Red. 17, 21 Meter) gestoßen hat, ist für das junge Mädchen natürlich phänomenal und etwas ganz besonderes.
Bei den Männern wussten wir, dass David Storl stark ist, aber das er gewinnt, das war nicht vorhersehbar. Zumal die drei Amerikaner, Reese Hoffa, Adam Nelson und Christian Cantwell, gleich stark einzuschätzen sind. Was David gezeigt hat, war einfach nur phänomenal. Er hat Nerven wie Drahtseile. Hoffa hätte auch gewinnen können. Sein Stoß war mit 21,14 Meter ebenfalls sehr weit. Am Ende hat der mental stärkste Athlet gewonnen. Und das war David Storl.
nnz: Sehen Sie hinsichtlich der weiteren Meetings noch eine Steigerung?
Hütcher: Es wird auf jeden Fall sehr schwer werden, denn organisatorisch kann man ein solches Meeting nicht toppen. Ich sehe aber noch Reserven, vielleicht den einen oder anderen Athleten noch nach Nordhausen zu holen. Da gibt es ein paar Wünsche, die ich mir langfristig noch erfüllen möchte. So steht der Neuseeländer Jaco Gill ganz weit oben auf meiner Wunschliste. Er kann perspektivisch sehr interessant sein.
nnz: Wie fällt Ihr persönliches Fazit der zwölfte Auflage des Energie-Kugelstoß-Indoors aus?
Hütcher: Es war eindeutig, gemessen an den Leistungen, das beste Meeting seit des Bestehens.



