So, 17:54 Uhr
08.01.2012
ENDE GUT – ALLES GUT
Ende gut - alles gut - so würde Robert Koksch das heutige Ergebnis und den Wettkampf formulieren. Der SC 51 Nordhausen ist sportlich in der höchsten Thüringer Spielklasse im Schach unterwegs...
Aber der Reihe nach. Gegen Aufsteiger Empor Erfurt II sollte ein solider Sieg eingefahren werden um gar nicht erst in Abstiegssorgen zu kommen. Dafür waren unsere Spitzenspieler Ferenc Langheinrich und IM Nikolay Milchev vorgesehen. Nur kommt es ersten anders als man zweitens denkt. So ereilte uns die Hiobsbotschaft, dass sowohl Nikolay Milchev als dann auch der Ersatz IM Marholov auf Grund Terminverzögerungen bei der Bahn nicht rechtzeitig zum Punktspiel antreten können. Und Varvara Anisheva musste aus persönlichen Gründen das Punktspiel absagen. Und so kam es, dass nur 7 Nordhäuser Spieler den Kampf an den 8 Brettern aufnehmen konnten. Also führte Empor Erfurt II bereits 1:0!! Wo soll da noch ein Sieg für uns her kommen?
Aber – es wurde hart gekämpft. Nur dem Autor des Berichts selbst am Brett 5 sollte oder wollte nichts Richtiges gelingen. Beim Blick auf den anderen Brettern stand eigentlich nur Ferenc (Brett 1) sehr gut. Alle anderen waren ausgeglichen. Daher bot ich Remis an, was mein Gegner auch sofort annahm. 1,5:0,5 für Erfurt. Im Ananlyseraum prüften wir verschiedene Varianten, die mehr oder weniger wohl eher zum Remis geführt hätten. Als ich dann in den Wettkampfraum zurück kehrte traute ich meinen Augen kaum.
Alle Partien bis auf die von Andreas Kuntze (Brett 3) waren beendet. Und die Ergebnisse waren überraschend. Markus Königsmann am Brett 6 und Rolf Schilling am Brett 7 hatten ihre Partien gewonnen. Rolf konnte trotz eines Patzer seinen Angriff realisieren, da der Gegner es versäumte die Damen vom Brett zu nehmen. Markus Gegner wusste nicht mehr weiter und machte sogenannte Routinezüge. Aber Markus Gewinnplan hatte er nicht gesehen und konnte ihn daher nicht vereiteln. Schöner Sieg für Markus! Er wird wohl der Überraschungsspieler der Thüringenliga, wenn er so weiter macht. 4 Spiele – 4 Siege! Und alles mit schwarz!!
Ulli Reichardt musste am Brett 8 kindlichem Elan begegnen. Ein Sieg sprang nicht heraus – lag wohl eher an der Eröffnungswahl. Aber zumindest Remis.
Und dann das Ergebnis am Brett 1 (Ferenz). Von wegen gewonnen? Verloren hat er die Partie, die doch eigentlich schon fast gewonnen schien für Ihn. Dafür war der Sieg von Axel Möller (Brett 4) gegen Stefan Taudte umso schöner. Obwohl der Erfurter Taudte eine glänzende Angriffstellung hatte war nicht zu sehen, wie er diese zum Sieg ausbauen konnte. Und im Bestreben es weiter krachen zu lassen übersah er die Antwort von Axel. Plötzlich drohte er Material einzustellen. Und wie es so ist, wenn dann einmal der Faden reißt greift man richtig fehl. Am Ende hatte Axel die Dame auf dem Brett übrig und Stefan nur Turm und Springer. Als dann darauf der Springer fallen musste stellte Stefan den aussichtlosen Kampf ein. Es stand damit 4:3 für Nordhausen!!
Egal wie die Partie am Brett 3 von Andreas Kuntze ausgehen würde, zumindest einen Mannschaftspunkt konnten wir als unser eigen zählen. Aber wir wollten ja gewinnen! Und das sah bei Andreas gar nicht danach aus. Eher hing das Damoklesschwert der Niederlage über ihn. Und ein Bauer war dann auch gleich weg. Aber – dafür kam ein Endspiel mit schlechten Läufer (Erfurt) gegen starken Springer (Nordhausen) zu Stande.
Alle Gewinnbemühungen des Erfurter wurde mit seiner stoischen Gelassenheit abgewehrt. Und wenn da nicht die Zeit zu Ende gewesen wäre hätte Andreas über Siegvarianten noch grübeln können. Aber er wusste, dass sein Remis den Mannschaftssieg einfährt. Also holte er sich den LETZTEN Bauern und da man mit einem Läufer nicht mehr Matt setzen kann kam es zur gerechten Punkteteilung. 4,5:3,5 für Nordhausen.
Daher ENDE GUT – ALLES GUT!!!
Gegen BW Stadtilm am 5. Februar in Stadtilm werden wir auf solches Glück nicht hoffen können. Das ist ein anderes Kaliber. Aber darüber mehr, wenn es soweit ist.
Robert Koksch
Autor: nnzAber der Reihe nach. Gegen Aufsteiger Empor Erfurt II sollte ein solider Sieg eingefahren werden um gar nicht erst in Abstiegssorgen zu kommen. Dafür waren unsere Spitzenspieler Ferenc Langheinrich und IM Nikolay Milchev vorgesehen. Nur kommt es ersten anders als man zweitens denkt. So ereilte uns die Hiobsbotschaft, dass sowohl Nikolay Milchev als dann auch der Ersatz IM Marholov auf Grund Terminverzögerungen bei der Bahn nicht rechtzeitig zum Punktspiel antreten können. Und Varvara Anisheva musste aus persönlichen Gründen das Punktspiel absagen. Und so kam es, dass nur 7 Nordhäuser Spieler den Kampf an den 8 Brettern aufnehmen konnten. Also führte Empor Erfurt II bereits 1:0!! Wo soll da noch ein Sieg für uns her kommen?
Aber – es wurde hart gekämpft. Nur dem Autor des Berichts selbst am Brett 5 sollte oder wollte nichts Richtiges gelingen. Beim Blick auf den anderen Brettern stand eigentlich nur Ferenc (Brett 1) sehr gut. Alle anderen waren ausgeglichen. Daher bot ich Remis an, was mein Gegner auch sofort annahm. 1,5:0,5 für Erfurt. Im Ananlyseraum prüften wir verschiedene Varianten, die mehr oder weniger wohl eher zum Remis geführt hätten. Als ich dann in den Wettkampfraum zurück kehrte traute ich meinen Augen kaum.
Alle Partien bis auf die von Andreas Kuntze (Brett 3) waren beendet. Und die Ergebnisse waren überraschend. Markus Königsmann am Brett 6 und Rolf Schilling am Brett 7 hatten ihre Partien gewonnen. Rolf konnte trotz eines Patzer seinen Angriff realisieren, da der Gegner es versäumte die Damen vom Brett zu nehmen. Markus Gegner wusste nicht mehr weiter und machte sogenannte Routinezüge. Aber Markus Gewinnplan hatte er nicht gesehen und konnte ihn daher nicht vereiteln. Schöner Sieg für Markus! Er wird wohl der Überraschungsspieler der Thüringenliga, wenn er so weiter macht. 4 Spiele – 4 Siege! Und alles mit schwarz!!
Ulli Reichardt musste am Brett 8 kindlichem Elan begegnen. Ein Sieg sprang nicht heraus – lag wohl eher an der Eröffnungswahl. Aber zumindest Remis.
Und dann das Ergebnis am Brett 1 (Ferenz). Von wegen gewonnen? Verloren hat er die Partie, die doch eigentlich schon fast gewonnen schien für Ihn. Dafür war der Sieg von Axel Möller (Brett 4) gegen Stefan Taudte umso schöner. Obwohl der Erfurter Taudte eine glänzende Angriffstellung hatte war nicht zu sehen, wie er diese zum Sieg ausbauen konnte. Und im Bestreben es weiter krachen zu lassen übersah er die Antwort von Axel. Plötzlich drohte er Material einzustellen. Und wie es so ist, wenn dann einmal der Faden reißt greift man richtig fehl. Am Ende hatte Axel die Dame auf dem Brett übrig und Stefan nur Turm und Springer. Als dann darauf der Springer fallen musste stellte Stefan den aussichtlosen Kampf ein. Es stand damit 4:3 für Nordhausen!!
Egal wie die Partie am Brett 3 von Andreas Kuntze ausgehen würde, zumindest einen Mannschaftspunkt konnten wir als unser eigen zählen. Aber wir wollten ja gewinnen! Und das sah bei Andreas gar nicht danach aus. Eher hing das Damoklesschwert der Niederlage über ihn. Und ein Bauer war dann auch gleich weg. Aber – dafür kam ein Endspiel mit schlechten Läufer (Erfurt) gegen starken Springer (Nordhausen) zu Stande.
Alle Gewinnbemühungen des Erfurter wurde mit seiner stoischen Gelassenheit abgewehrt. Und wenn da nicht die Zeit zu Ende gewesen wäre hätte Andreas über Siegvarianten noch grübeln können. Aber er wusste, dass sein Remis den Mannschaftssieg einfährt. Also holte er sich den LETZTEN Bauern und da man mit einem Läufer nicht mehr Matt setzen kann kam es zur gerechten Punkteteilung. 4,5:3,5 für Nordhausen.
Daher ENDE GUT – ALLES GUT!!!
Gegen BW Stadtilm am 5. Februar in Stadtilm werden wir auf solches Glück nicht hoffen können. Das ist ein anderes Kaliber. Aber darüber mehr, wenn es soweit ist.
Robert Koksch

