eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Di, 15:13 Uhr
27.12.2011

Abschied nach 42 Jahren

Er ist ein Urgestein der Nordhäuser Berufsfeuerwehr – Brandamtmann Bernd Recknagel (rechts). Nach 42 Dienstjahren wurde jetzt der stellvertretende Leiter der Nordhäuser Berufsfeuerwehr von Bürgermeister Matthias Jendricke (Mitte) in den Ruhestand verabschiedet...


„Wir danken Bernd Recknagel für den Jahrzehnte langen Einsatz für die Sicherheit in dieser Stadt, auch im Namen jener Menschen, die ihm ihr Leben zu verdanken haben“, sagte Jendricke.

Abschied nach 42 Jahren (Foto: I. Bergmann) Abschied nach 42 Jahren (Foto: I. Bergmann) Recknagel sprach selbst bei seiner Verabschiedung „von einer spannenden Dienstzeit bei der Feuerwehr, die sich durch eine starke Kameradschaft auszeichnete“. Auf Wunsch des Bürgermeisters hin habe Recknagel sogar seine Dienstzeit noch um ein Jahr verlängert, um die Zeit bis zum Ausbildungsende eines weiteren Leitungsbeamten für die Berufsfeuerwehr abzusichern, so Jendricke.

„Und in dieser Zeit konnte er seine Erfahrung noch einmal voll unter Beweis stellen – als er unter anderem in diesem Jahr den schwierigen Gefahrguteinsatz beim Bahnunfall in Bleicherode–Ost leitete; einem der größten technischen Unfall-Einsätze der letzten Jahrzehnte.“ Die Leitung des Gefahrgutzuges wird Bernd Recknagel ehrenamtlich auch in den nächsten Jahren noch für den Landkreis weiter führen.

Recknagels Nachfolge als stellvertretender Leiter der Nordhäuser Berufsfeuerwehr tritt ab Jahresanfang Brandamtmann Thomas Schinköth (links) an. Auf der Wache der Nordhäuser Berufsfeuerwehr leisten 40 Feuerwehrbeamte ihren Dienst. Dazu gehören in Nordhausen noch weitere 14 Freiwillige Stadtteil-bzw. Ortsteilfeuerwehren mit weiteren rund 300 Feuerwehrleuten. „Damit hält Nordhausen nicht nur die einzige Berufsfeuerwehr in Nordthüringen vor, sondern bildet mit den Freiwilligen Wehren auch den größten Feuerwehrverband in dieser Nord-Region“, so Jendricke.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare
-Insider-
27.12.2011, 21:16 Uhr
42
Jahre, dass ist eine lange Zeit in der Herr Recknagel Tag für Tag sein Leben riskiert, um das anderer Menschen zu schützen und zu retten. Solche Leistungen werden heute viel zu wenig von der Gesellschaft geschätzt. Wenn man in der Zeitung von der Feuerwehr liest, dann nur hinsichtlich der verursachenden Kosten, der Stützpunktproblematik auf Grund fehlender Zusammenarbeit zwischen Kreis und Stadt...nur das diese Jungs im Notfall alles geben, dass kommt oft zu kurz. Dafür ein dickes Dankeschön und genießen Sie Ihren Ruhenstand, Herr Recknagel!
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)