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Mo, 16:23 Uhr
26.12.2011

nnz/kn-Tipp: Nur mit Abgleich

Der hydraulische Abgleich ist Voraussetzung für die Auszahlung von Fördermitteln der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Rahmen einer Heizungsmodernisierung. Einzelheiten dazu wie immer in unseren Wochenende-Tipps...


Hausbesitzer, die von staatlichen Zuschüssen und zinsgünstigen Krediten profitieren wollen, sind auf der sicheren Seite, wenn sie den sogenannten Leistungsinspektionsbericht der VdZ - Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e. V. von ihrem Fachhandwerker ausfüllen und abzeichnen lassen. Diese Formulare sind standardisiert und werden von der KfW akzeptiert. Unter www.intelligent-heizen.info gibt es alle Informationen zu den Fördermöglichkeiten und ihren Voraussetzungen.

Gleichmäßige Wärmeversorgung

Sinnvoll ist ein hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage aber nicht nur, um die KfW-Vorgaben zu erfüllen. Er trägt auch bei neuen Heizungsanlagen dazu bei, dass alle Teilkomponenten optimal aufeinander abgestimmt sind. In einem Heizungssystem, das nicht abgeglichen ist, werden weit von der Heizungspumpe entfernte Heizkörper oft mit deutlich weniger Wärme versorgt als näher gelegene.


Dreht man dann die Thermostate weiter auf, werden die nahe an der Pumpe gelegenen Heizkörper überversorgt - die Räume sind überhitzt und die Heizkosten steigen.

Heizkosten senken

Abhängig von der Gebäudegröße wird der hydraulische Abgleich vom Fachhandwerker schon ab 400 Euro durchgeführt. Im Rahmen des Optimierungsverfahrens gleicht der Fachmann alle Rohre und Heizkörper mit zusätzlichen Ventilen so ab, dass die Wärme in allen Räumen gleichmäßig ankommt. Im Zuge dieser Verbesserung werden alte, ungeregelte Heizungspumpen sowie nicht voreinstellbare Thermostatköpfe gegen moderne Geräte ausgetauscht oder auf elektronisch regelbare Modelle umgerüstet. Diese lassen sich bedarfsorientiert einstellen. Sie bieten mehr Komfort und tragen ebenfalls zur Senkung der Heizkosten bei.

Daten & Fakten

Ein weiteres Verfahren zur Überprüfung der Heizungsanlage ist der Heizungs-Check. Dabei nimmt der Fachhandwerker das komplette Heizungssystem eines Hauses nach einem DIN-genormten Verfahren unter die Lupe. Alle Komponenten - vom Kessel über die Dämmung der Rohrleitungen bis hin zu den Regelungseinrichtungen der Heizkörper - werden dabei untersucht. So stellt der Fachmann fest, wie effizient die Anlage arbeitet und an welchen Stellen sie sich verbessern lässt. Unter www.intelligent-heizen.info gibt es mehr Informationen.
Autor: nnz

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