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Do, 09:25 Uhr
08.12.2011

Kita wird gekündigt

Die Stadt Nordhausen kündigt zum Ende des Betreuungsjahres 2012/2013 den Rahmen- und Mietvertrag mit dem Jugendsozialwerk Nordhausen für die Kindertageseinrichtung „Regenbogen“ in der Zorgestraße 16. Warum das notwendig wurde, das hat die nnz erfahren...


Das hat der Stadtrat fasste den Beschluss im Hinblick auf den geplanten Bau einer neuen Hauptfeuerwache für die Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Nordhausen-Mitte an diesem Standort. 2010 hatte der Stadtrat die Standortverlagerung der Berufsfeuerwehr Nordhausen in die Zorgestraße 16 beschlossen.

In diesem Beschluss sei auch festgelegt worden, an diesem Standort durch die Zusammenführung von rund 20 Flurstücken eine Fläche von insgesamt etwa 12.500 Quadratmeter zum Neubau der Berufsfeuerwehr bereitzustellen, heißt es in der Begründung des Beschlusses.

„Zwischen der Stadt Nordhausen und dem Jugendsozialwerk besteht ein Rahmenvertrag zur Betreibung der Kindertageseinrichtung „Regenbogen“ in der Zorgestraße 16. Dieser Rahmenvertrag solle, aufgrund der Standortverlegung der Berufsfeuerwehr Nordhausen und der somit notwendigen Baufreiheit zum 31. Juli 2013 gekündigt werden“, heißt es hier weiter. Die Fördermittelbeantragung für den Bau der neuen Hauptfeuerwache solle im Sommer 2012 erfolgen, um den Bauablauf konkret darstellen zu können, müssen die vertraglichen Vorrausetzungen fristgerecht umgesetzt werden.

Der Träger sei bereits über die angedachte Schließung der Kindertagesstätte informiert. Die Stadt und der Träger unterstützen hierzu die Überlegung der Umlenkung der bestehenden Kindergruppen in die Kindertageseinrichtung „Kinderwelt am Frauenberg“.

Erste Gespräche zur möglichen Umsetzung hierfür gab es bereits gemeinsam mit dem Träger. Genaue Festlegungen bzgl. der Rahmenkapazitäten, eventueller Kapazitätserweiterungen sowie Vorgehensweisen zur Umlenkung der Kindergruppen in die Kita „Kinderwelt am Frauenberg“ müssen nach diesem Beschluss durch eine Bedarfsplanänderung konkret getroffen werden.
Autor: nnz

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Kommentare
Coach91
08.12.2011, 21:17 Uhr
Nicht nachvollziehbar!
Die Kindergärten sind so schon überfüllt und unterbesetzt und nun soll ein weiterer Kindergarten weichen, nur damit ein prunkvolleres Feuerwehrgebäude errichtet werden kann. Wo wird da noch an unsere Zukunft, die Kinder, gedacht? Ein weiterer Rückschritt im Bereich Bildung!
NDHler
09.12.2011, 08:36 Uhr
Nachvollziehbar!
Hier geht es nicht um Prunk sondern um Zweckmäßigkeit! Die beiden Standorte FFW Mitte und BF sind so nicht mehr halt- bzw. zumutbar! Die Investition ist längst überfällig und der Standort absolut geeignet. Gut finde ich auch, dass man hier nicht versucht das Rad neu zu erfinden, sondern auf die Erfahrungen anderer Städte (in diesem Falle Altenburg) zurückgreift.

Das spart Kosten und eventuelle Fehler können vermieden werden. Wenn man den Artikel richtig liest, sieht man auch, dass hier niemand vor die Tür gesetzt wird oder vor vollendete Tatsachen gestellt wird. Also absolut nachvollziehbar und einen Rückschritt in Sachen Bildung kann ich beim besten Willen nicht erkennen. Keines der Kinder wird anschließend ohne Betreuungsplatz dastehen und die ins Spiel gebrachten Alternativen befinden sich alle in unmittelbarer Nähe!
Coach91
09.12.2011, 12:44 Uhr
Antwort
Sollte dann aber nicht eher auch eine neue KITA errichtet werden? Ich mein, ich sprach aus Erfahrung, wenn ich sagte, dass die Kindergärten überfüllt sind. Es gibt bereits jetzt unmenschliche Wartezeiten, wenn man sein Kind unterbringen möchte. Bei manchen Kita's belaufen sich diese auf bis zu 2 Jahre, ergo müsste ich bereits einen Antrag auf einen Kita-platz stellen bevor das Kind geboren ist. Das ist doch nun wirklich kein Zustand!
NDHler
09.12.2011, 13:10 Uhr
@Coach91
Sicher wäre ein Neubau bzw. die Erweiterung einer bestehenden Einrichtung eine wünschenswerte Alternative. Das ganze wird aber immer unter Berücksichtigung der künftigen Auslastung zu sehen sein. Wenn die Wartezeiten so sind wie sie schildern ist das in der Tat nicht hinnehmbar. Da muss Abhilfe her. Wenn sie betroffen sind sollten, empfiehlt es sich die Bürgerfragestunde bei einer der kommenden Stadtratssitzungen für eine Anfrage zu nutzen. Wird eventuell schon Entlastung mit der Eröffnung der Tagesstätte in NDH Ost geschaffen? Dort wird doch momentan noch neu gebaut.
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