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Di, 11:41 Uhr
06.12.2011

Stadtwerke Mainz bauen Solarpark im Südharz

Verbraucher werden schon bald sauberen Solarstrom aus dem Südharz nutzen können. Denn in Ilfeld errichtet die Mainz Solar GmbH derzeit eine Solaranlage mit 24.000 Modulen und wir haben die Einzelheiten....


Solarpark bei Ilfeld (Foto: privat) Solarpark bei Ilfeld (Foto: privat) Mainz Solar ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Stadtwerke Mainz AG und der SCHOTT Solar AG. Projektentwickler und Generalunternehmer des Solarparks ist die 3 S Solarstrom GmbH. Nach ihrer geplanten Fertigstellung im Dezember 2011 wird die Anlage jedes Jahr etwa 5,25 Gigawattstunden Strom erzeugen und in das Netz der E.ON Thüringen einspeisen.

Damit könnten rechnerisch alle rund 3.000 Ilfelder mit grünem Strom versorgt werden. Zudem lassen sich etwa 3.200 Tonnen CO2-Ausstoß pro Jahr auf diese Weise vermeiden.

Dazu erklärt René Schröter-Appenrodt (CDU), Bürgermeister der Gemeinde: "Diese Anlage setzt ein Zeichen, das weit über Ilfeld und den Südharz hinausgeht. Sie beweist, dass mit dem entsprechenden Willen bereits heute – zumindest rechnerisch – eine hundertprozentige Versorgung der Bevölkerung unserer Gemeinde mit umweltfreundlichem Strom möglich ist. Ilfeld kann sich freuen, dass unser Name mit einem Stück Pionierarbeit verbunden ist."

Solarpark bei Ilfeld (Foto: privat) Solarpark bei Ilfeld (Foto: privat) Die beiden Geschäftsführer der Mainz Solar heben die Kooperation mit der Gemeinde Ilfeld, den Grundstückseigentümern und der 3 S Solarstrom GmbH hervor: "Dank der reibungslosen Zusammenarbeit aller Beteiligten wird das Projekt genau im Plan umgesetzt", sagen Stephan Krome und Burkhard Söhngen unisono.

Im Solarpark Ilfeld kommen Solarmodule des Typs SCHOTT PERFORM POLY zum Einsatz. Sie zeichnen sich durch eine hohe Witterungsbeständigkeit aus und wurden von der Zeitschrift Öko-Test mit dem Prädikat "Sehr gut" ausgezeichnet (Ausgabe 4/2010). Dass die Module über viele Jahre einen hohen Ertrag liefern, dessen können sich die Ilfelder sicher sein: Der Hersteller SCHOTT Solar verfügt über 53 Jahre Erfahrung in der Solartechnik und gibt auf seine Glas-Folien-Module eine lineare Leistungsgarantie von 25 Jahren.

Im Rahmen der Geschäftseinheit "SCHOTT Solar Power Projects" liefert der Hersteller die Module an Projekte und bietet darüber hinaus seine Expertise für die Planung oder Komplett-Realisierung von Solarkraftwerken an.
Autor: nnz

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Kommentare
Bodo Schwarzberg
06.12.2011, 18:56 Uhr
Solarpark ist positiv mit einigen Fragen
Ich begrüße diese Anlage als beispielhafte Möglichkeit, den CO2-Ausstoß zu senken, zumal eine derartige Anlage auch zu keiner oder nur zu einer sehr geringen Bodenversiegelung führt.

Allerdings frage ich mich, warum eine Mainzer Firma den Zuschlag erhielt, wo wir doch im Osten eine Menge Firmen kennen, die Gleiches leisten könnten. Hier denke ich nur an das "Solar-Valley" in Wolfen-Thalheim.
Natürlich ist die Fläche im Prinzip einer technischen Nutzung zugeführt worden. Aber Kompromisse müssen im Zeitalter der regenerativen Energien eingegangen werden.
Mich als Botaniker würde aber schonmal interessieren, wie sich die Flora, aber auch die Fauna im Bereich einer solchen Anlage entwickelt. Vielleicht könnte ich ja ab und zu einmal die Möglichkeit bekommen, sie zu betreten?

In diesem Zusammenhang wäre auch die Frage interessant, wie der Betreiber mit der gewiss zwischen den Modulen aufkommenden Vegetation umgeht. Wird sie mechanisch beseitigt oder chemisch? Oder kommt gar keine größere Pflanzendecke auf?
Peppone
06.12.2011, 23:04 Uhr
Grünes Stutenbeißen?
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich mich über den Solarpark oder Schwarzbergs berühmt-berüchtigte klebrige Miere freuen soll?! Beides passt offenbar nicht ganz zusammen. Zumindest läßt die Schwarzbergsche Bedenkenanmeldung und sein gefordertes Betretungsrecht darauf schließen. Aber vielleicht wird ja alles gut und findet das Wohlwollen des hiesigen botanischen Gewissens?!

Man soll die Hoffnung ja nie aufgeben! Persönlich würde ich aber ein Betretungsrecht klar verneinen! ;-)
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