Di, 09:32 Uhr
06.12.2011
Autos als Tarnladung für Abfall und Schrott
Autobahn 2, Rastplatz Waldkater bei Helmstedt: Vergangenen Mittwoch überprüfte eine mobile Zollstreife der Kontrolleinheit Verkehrswege (KEV) aus Göttingen einen mit neun Pkw beladenen Lkw. Und entdeckt Erstaunliches...
Die erste Kontrolle der Frachtpapiere gab keinen Anlass zur Beanstandung. Die Fahrzeuge sollten über Hamburg nach Afrika verschifft werden. Den erfahrenen Zollbeamten entging jedoch nicht, dass alle neun Fahrzeuge bis zum Dach mit Abfall und Schrott gefüllt waren. Die vom Fahrer vorgelegten Ausfuhrdokumente wiesen nur die Pkw, nicht aber den darin befindlichen Schrott aus.
Die hier verladenen Autos dienten regelrecht als Tarnladung für Schrott und Siedlungsabfälle. Wir fanden in den Fahrzeugen Kühlschränke, gebrauchte Fernseher, Monitore, Elektroschrott und auch alte Teppiche und Matratzen. Bei der Entladung des Lkw wurde klar, dass ein Großteil der Pkw nicht fahrbereit war. Auch diese sind daher als Schrott einzustufen, erklärt Frank Mauritz, Pressesprecher des Hauptzollamts Braunschweig.
In enger Zusammenarbeit mit dem zuständigen Umweltamt Magdeburg konnte noch vor Ort die Unzulässigkeit des getarnten Abfallexports festgestellt werden. Die Ausfuhr wurde durch die Sicherstellung der Ladung gestoppt.
Autor: nnzDie erste Kontrolle der Frachtpapiere gab keinen Anlass zur Beanstandung. Die Fahrzeuge sollten über Hamburg nach Afrika verschifft werden. Den erfahrenen Zollbeamten entging jedoch nicht, dass alle neun Fahrzeuge bis zum Dach mit Abfall und Schrott gefüllt waren. Die vom Fahrer vorgelegten Ausfuhrdokumente wiesen nur die Pkw, nicht aber den darin befindlichen Schrott aus.
Die hier verladenen Autos dienten regelrecht als Tarnladung für Schrott und Siedlungsabfälle. Wir fanden in den Fahrzeugen Kühlschränke, gebrauchte Fernseher, Monitore, Elektroschrott und auch alte Teppiche und Matratzen. Bei der Entladung des Lkw wurde klar, dass ein Großteil der Pkw nicht fahrbereit war. Auch diese sind daher als Schrott einzustufen, erklärt Frank Mauritz, Pressesprecher des Hauptzollamts Braunschweig.
In enger Zusammenarbeit mit dem zuständigen Umweltamt Magdeburg konnte noch vor Ort die Unzulässigkeit des getarnten Abfallexports festgestellt werden. Die Ausfuhr wurde durch die Sicherstellung der Ladung gestoppt.



