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So, 16:30 Uhr
04.12.2011

nnz-Ergebnisdienst: Handball

Das vorweihnachtliche Mammutprogramm mit zwanzig Partien in zwei Wochen ist Geschichte. Die Ausbeute kann sich sehen lassen. Vor allem der Nachwuchs setzte Akzente und festigte die Tabellenplätze auf dem Podium. Das Kellerduell der Männer gegen die Postler aus Gera stand jedoch im Mittelpunkt...


Thüringenliga Männer

Nordhäuser SV – Post SV Gera 34:29
Eigentlich wollten die NSV Männer erstmals seit langem mit einer kompletten Mannschaft auflaufen. Dieses Unterfangen wurde durch einen Magen-Darm-Virus vereitelt. Erwischt hat es Andre Elster, der seiner Mannschaft im Kellerduell von zu Hause aus die Daumen drückte musste.

Die Anspannung war schon lange vor dem eigentlichen Spielbeginn bei den NSV Männern zu spüren. Späße waren Mangelware, jeder konzentrierte sich auf die eigentliche Partie. Alles andere alles ein Doppelpunktgewinn war an diesem Abend nicht akzeptabel. Die Anspannung löste sich auch nicht nach dem Anpfiff der beiden Männer in schwarz aus Ilmenau. Christian Flötling eröffnete den Torreigen für die Hausherren. Was folgte war ein wahres Kellerduell.

Die Gäste aus Gera kämpften und fighteten um jeden Ball, in jeder Aktion und zu jeder Minute. Ab der 7. Spielminute gelang es den Hausherren Oberwasser zu gewinnen. Die Grundlage dafür legte Keeper Sören Ahlert, der die Angriffe der Gäste pulverisierte. Dazu stand der Deckungsverband in seiner offensiven Aufstellung ausgezeichnet. Nach 22. Spielminuten zogen sie bis auf 11:5 davon.

Trotz der beruhigenden Führung überwog die Anspannung im Spiel der Südharzer. Die Postler mit ihrer unbequemen Spielweise sorgten immer wieder für Unruhe in den NSV Reihen. So kämpften sie sich zur Halbzeit auf 16:11 heran.

Im zweiten Durchgang verwalteten die Rolandstädter den Vorsprung nur noch. Die Spielanteile wurden auf die gesamte Mannschaft ausgedehnt. Jeder Spieler sollte Gelegenheit bekommen, dass angeschlagene Selbstvertrauen aufpolieren zu können. Dem Spielfluss tat dies keinen Abbruch, war doch über weite Strecken keiner da. Nach 60. Spielminuten beim Stand von 34:29 war es geschafft, die Nordhäuser hatten die vier Punkte Partie gegen den Post SV Gera gewonnen.

Es war das typische Duell zweier Teams, die im bisherigen Saisonverlauf viele Punkte, teilwiese äußerst unglücklich, liegen ließen. Wer schon im Vorfeld dachte das die Partie gegen den Tabellenletzten ein Spaziergang werden würde, kennt die Anspannung in solch einer Situation nicht. Ein Kampfspiel gewonnen, die spielerischen Highlights jedoch verloren, so das bisherige Fazit. Der Doppelpunktgewinn war, auch wenn es optisch nicht danach aussah, großer Kampf und ein Befreiungsschlag.

Verbandsliga Männer

Nordhäuser SV 3 – Mühlhausen 3 23:28
Es war das Treffen der Generationen ab Baujahr 1960. Für beide Mannschaften steht der Spaß im Vordergrund und den hatten sie dann auch. Mit fünf mageren Zeitstrafen kamen sich nicht einmal annähernd an die Strafzeiten vergangener Derbys, trotzallem fairen, heran. Den Ausschlag gab die Summe im Altersdurchschnitt. Da hatten die Gäste vom Vfb leichte Vorteile. Das Spielergebnis war am Ende (28:24 für MHL) nebensächlich. Es war eine schöne Partie und die alten Kempen standen sich mal wieder gegenüber.

Thüringenliga männliche Jugend B 28:27

Nordhäuser SV – HSV Weimar
Bis in die Haarspitzen motiviert liefen die Hausherren auf. Abtasten war Fehlanzeige, beide Teams legten los wie die Feuerwehr. Dadurch war die Fehlerquote zwar hoch, aber ein Augenschmaus was das Tempo der Aktionen anging. Die Gastgeber dominierten den ersten Durchgang gegen einen stark aufspielenden HSV, immerhin auf Platz drei liegend. Die Gastgeber spielten wie entfesselt ließen aber schon in der ersten Halbzeit zu viele Chancen ungenutzt. Das Poster von 15:10 zur Halbzeit gab am Ende den Ausschlag für den Doppelpunktgewinn des NSV.

Denn in der zweiten Halbzeit waren die NSV Jungs nicht bei der Sache. Das Mannschaftsspiel nebensächlich, der eigene Jubel um einen erzielten Treffer überwog. Die Anzahl der nachgetrauerten Torchancen verdoppelte sich und brachte sie an den Rand einer Niederlage. Einziger verbündeter die Zeit und der Vorsprung zur Halbzeit. So siegten sie am Ende hauchdünn in einer Begegnung die in der Summe beider Halbzeiten keinen Sieger verdient hätte. Mit diesem Erfolg festigte der NSV den zweiten Tabellenplatz im Thüringer Oberhaus, vor dem HSV Weimar.

Thüringenliga männliche Jugend C

Nordhäuser SV – SV Hermsdorf 28:21
Der Erfolg über den Tabellensechsten Hermsdorf fiel deutlicher aus als erwartet und hätte deutlicher ausfallen können als es der Spielstand aussagt. Bereits Mitte der ersten Halbzeit gingen die Hausherren 11:3 in Führung und hatten damit eine deutliche Vorentscheidung erspielt. Die sich nun ergebenden Spielräume nutzte die NSV Bank um zu experimentieren. Bis zur Halbzeit (18:9) konnte das Niveau gehalten werden, im zweiten Durchgang verflachte jedoch die Partie. Angesichts der hohen Führung wurden die Südharzer leichtsinnig.

Der rote Spielfaden war nicht unbedingt erkennbar. Am Ende brachten sie den Doppelpunktgewinn mit 28:21 noch sicher über die Ziellinie. Nach Minuspunkten zweiter, nach Pluspunkten dritter (ein Spiel weniger), so die Bilanz nach diesem Spieltag. Auch in dieser Altersklasse kämpfen die Rolandstädter um Edelmetall und sind mit diesem Erfolg weiterhin auf Erfolgskurs.

Thüringenliga weibliche Jugend C

Nordhäuser SV - Kranichfeld 27:18
Auch Kranichfeld konnte den Südharzerinnen nicht die ersten Punkte abnehmen. Die Gäste wurden gleich zu Beginn eiskalt getroffen und gerieten 3:0 in Rückstand. Danach drehten sie jedoch auf und die NSV Mädchen schwächelten. Über die Stationen 4:3 und 6:4 wehrte sich Kranichfeld bis zum 9:6 nach Kräften. Diese neigten sich Ende der ersten Halbzeit und die Südharzinnern übernahmen wieder das alleinige Kommando.

Bis zur Halbzeit wuchs der Vorsprung auf sieben Tore an (15:8). Ausgeglichener verlief der zweite Durchgang, doch anbrennen konnte nichts mehr. Mit 27:18 fiel der Erfolg am Ende deutlich aus. Durch den Doppelpack schreiten die Nordhäuser Mädchen gemeinsam mit dem THC verlustpunktfrei an der Tabellenspitze.

Verbandsliga Jugend E

Nordhäuser SV 2 – Sondershausen 14:15
Ein Punktgewinn war greifbar nah. Vielleicht haben dazu am Ende ein oder zwei Minuten gefehlt. Verloren haben es die jüngsten NSV Handballerinnen in der ersten Halbzeit. Die Gäste aus Sondershausen legten ein 3:0 vor, ehe sie erwachten. Sie kämpften sich auf 3:3 heran um dann wieder mit drei Treffern in Rückstand zu geraten. Nach dem 8:4 zur Halbzeit vergrößerten die Gäste ihren Vorsprung auf 11:5. Erst danach erwachten die Mädchen vom NSV und legten eine famose Aufholjagd hin. Die Schlusssirene rettete die Gäste und durch ein haudünnes 14:15 konnten sie beide Punkte aus der Ballspielhalle entführen.

Verbandsliga weibliche Jugend D

Nordhäuser SV 1 – Schlotheim - ausgefallen

Thüringenliga weibliche Jugend B

SV Hermsdorf – Nordhäuser SV 26:22
Im Gipfeltreffen dieser Altersklasse behaupteten sich die Gastgeber über die etwas ersatzgeschwächt angereisten Nordhäuserinnen. Besonders schwer wog die Verletzung der Stammtorhüterin. Trotz einer sehr emotional geführten Partie erhielt sich der NSV die Chance bei eventueller Punktgleichheit beim Rückspiel sich zu revanchieren. Dazu benötigen einen Erfolg mit fünf Treffern.

Verbandsliga Jugend E

Thüringer HC – Nordhäuser SV 1 8:18
Der zweite Auswärtssieg in Folge für die Jungs des NSV. Diesmal mussten sie gegen den THV weitaus mehr zeigen, als eine Woche zuvor gegen Sondershausen. Unter den Anfeuerungsrufen unzähliger Eltern vom THC und NSV entwickelte sich für diese Altersklasse eine muntere Partie. Am Ende setzten sich die Südharzer mit 18:8 durch und ist nun wieder in Silber – Reichweite.

Freundschaftsspiel weibliche Jugend C

Nordhäuser SV 2 – Sangerhausen 24:19
Auch das zweite Freundschaftsspiel in Folge konnte die Reserve der Thüringenliga für sich entscheiden. Dabei boten sich der NSV viel Licht und Schatten und Ansätze zu Veränderungen.
Frank Ollech
nnz-Ergebnisdienst: Handball (Foto: Christoph Keil)
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Autor: nnz

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