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Fr, 18:30 Uhr
02.12.2011

Keine Steuer erhöhen

Wie auch dem Vorstand des Nordhäuser Unternehmerverbandes (NUV) bekannt ist, wird gegenwärtig in der Nordhäuser Stadtverwaltung sowie im Stadtrat intensiv über die Konsolidierung der öffentlichen Haushalte für die nächsten Jahre diskutiert. Hintergrund sind unter anderem die geringer werdenden Schlüsselzuweisungen seitens des Landes Thüringen. Eine intensive Diskussion wird vom NUV-Vorstand ausdrücklich begrüßt. Aber...


Allerdings warnen die Unternehmensvertreter davor, die Hebesätze für die Grund- und Gewerbesteuern noch einmal anzuheben. Mit einem Hebesatz bei der Gewerbesteuer von 400 Prozent befindet sich Nordhausen bereits im oberen Thüringer Drittel und das in einer strukturschwachen Region wie Nordthüringen. Der Blick zu den Nachbarn zeigt, wie weit die Kommune da bereits vorgeprescht ist. Während in Sondershausen und Mühlhausen noch Hebesätze von 360 Prozent gelten, weist Leinefelde-Worbis einen Gewerbesteuer-Hebesatz von 330 Prozent aus. (Quelle: Bund der Steuerzahler Thüringen)

Eine weitere Erhöhung dieser beiden Steuerarten wäre aus Sicht des NUV kontraproduktiv hinsichtlich einer zu erhoffenden wirtschaftlichen Entwicklung der Region. Insbesondere wäre dies ein überaus schlechtes Signal für Unternehmen, die sich künftig in und um Nordhausen herum ansiedeln würden, auch und gerade im Hinblick auf die zu erwartende Erschließung des Industriegebietes in der Goldenen Aue. Dieses Industriegebiet wird sich aus Sicht der Verbands-Unternehmen in den kommenden Jahren in direkter Konkurrenz zu einem Gebiet bei Sangerhausen befinden und behaupten müssen. In Sangerhausen liegt der Hebesatz für die Gewerbesteuer aktuell bei 350 Prozent.

Von den Kandidaten, die im kommenden Jahr um das Amt des Nordhäuser Oberbürgermeisters bewerben, erwartet der Vorstand des NVU schnellst möglich konkrete Aussagen, wie sie die Förderung der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung sehen. Letztlich wollen die Mitgliedsunternehmen, die immer 8.100 Frauen und Männer beschäftigen, klare Aussagen über die Zukunft dieser Region.
Autor: nnz

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Kommentare
Nordhäuserin
03.12.2011, 12:29 Uhr
Zwickmühle
Die Stadt Nordhausen muss eine Lücke von derzeit 4,3 Millionen Euro schließen. Aber wie? Zum einen soll die Straßenbeleuchtung verkauft werden, die Einnahmen daraus ermöglichen eine kurzfristige Erholung der Kasse. Aber wie soll längerfristig mehr Geld in der Kasse kommen? Steuern sollen nicht erhöht werden, Widerstand gibt es bei Gebührenerhöhungen bei der Kindertagesstätten, Garagenbesitzer leisten Widerstand, die Vereine für Jugendarbeit finden die von der Stadt zu zahlenden Fördermittel als berechtigt an. Besitzstände sollen gewahrt bleiben. Wie Einnahmen erhöhen und Ausgaben reduzieren? Da bleibt nur wenig übrig, z.B. beim Personal.
Petersdorf
03.12.2011, 15:42 Uhr
Ist Nordhausen pleite?
Ich kann Nordhäuserin nur zustimmen, wozu braucht Nordhausen z.B. zwei hauptamtliche Beigeordnete und den dazugehörigen Hofstaat?
Es ist aber auch an der Zeit endlich die Wahrheit zu sagen und zuzugeben das die Stadt die letzten Jahre über ihre Verhältnisse gelebt hat.
-Insider-
03.12.2011, 19:29 Uhr
man
sollte nicht überlegen, wo man mehr geld herbekommt, sondern wie man das was man hat klug und wirtschaftlich einsetzt! ist es nötig, dass fr rinke samt amtsleiter nach durban (südafrika fliegt)? braucht man wirklich so viele mitarbeiter bzw. kann man manche mehr belasten, weil sie bisher nicht belastet sind? ist der prunkbau hinter dem rathaus wirklich JETZT notwendig und wirtschaftlich vertretbar (auch aus sicht der planungsphase vor 3-5 jahren?

wenn man genauso ehrgeizig beim sparen wie beim ausgeben wäre, dann hätte die stadt jetzt keine probleme, sondern wäre solide aufgestellt. nur so lange man nicht belangt werden kann dafür, dass man fremdes geld verpulvert (!), solange wird sich auch nichts an der ausgabefreudigen mentalität im stadthaus ändern!
Frankledig
04.12.2011, 08:13 Uhr
Sorry.......
Sorry...So langsam wird das zum "rumnölchat "
....
Petersdorf
05.12.2011, 13:50 Uhr
Nordhausen müsste nicht pleite sein!
Ich kann den Ausführungen von Insider voll zustimmen.
NDHler
05.12.2011, 17:08 Uhr
@Petersdorf
NDH ist nicht pleite und hat nach wie vor eine der niedrigsten pro Kopf Verschuldungen in Thüringen! Hier geht es lediglich darum, einen Ausgleich für fehlende Landesmittel zu finden. Das geht zur Zeit jeder Kommune in Thüringen so. Schauen Sie sich nur im LK u, ob Eilrich, Bleicherode oder Heringen, überall muss gekürzt werden! Übrigens war Fr. Rinke zu diesem Kongress eingeladen, ob und wie viele Kosten da überhaupt der Stadt Nordhausen entstanden sind wissen weder Sie noch ich. Also sollten wir darüber hier auch nicht spekulieren!
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