Mi, 18:44 Uhr
17.09.2003
An den Grenzen der Machbarkeit
Nordhausen (nnz). Es wurde in den letzten Jahren viel für die Sanierung der Nordhäuser Schulen getan. Doch das reicht nicht. Um alle Schulen der Rolandstadt auf den derzeit erforderlichen Stand zu bringen und für die Zukunft fit zu machen, ist eine zweistellige Millionensumme nötig. Mehr dazu mit dem bekannten Klick.
Derzeit gibt es in Nordhausen fünf Grund- und vier Regelschulen. Im Zuge der Schulnetzplanung seien fünf Umzüge im vergangenen Jahr realisiert worden, sagte Amtsleiterin Dr. Cornelia Klose. Komplexe Sanierungen, allerdings finanziert durch Kredite gab und gibt es auf dem Petersberg. Die gleichnamige Regelschule soll zum Jahreswechsel fertig sein.
Was aber mit den leerstehenden Schulen anfangen? Nachnutzungen gibt es für die Regelschule Nord (evangelisches Schulzentrum), die Grundschule Krimderode (Kinder-Hospiz) und die Frauenberg-Schule (schulisches Ausweich-Terrain). Nur für die Schule in Sundhausen findet sich momentan kein Interessent, das Gebäude soll ausgeschrieben werden.
Um letztlich aber alle Schulen in Nordhausen auf Vordermann zu bringen, müssen zehn Millionen Euro her, allein vier seien dann für die betreuende Ganztagsschule in der Nebelungstraße vorgesehen. Hierfür liege ein Fördermittelantrag beim Kultusministerium in Erfurt, der sich nach Angaben der Stadtverwaltung in einer positiven Bearbeitung befinden soll. Fakt ist aber auch, dass sich die Zahl der Regelschüler bis zum Jahr 2010 von derzeit 1.538 auf 828 nahezu halbieren wird, leicht ansteigen werden hingegen die Grundschülerzahlen.
Dr. Klose berichtete des Stadträten auch von der immer weiter zunehmenden Profilierung der Schulen. Unterricht nach Fähigkeiten und eine Hochbegabten-Förderung gebe es an der Grundschule Albert Kuntz oder zur Umweltschule entwickle sich zum Beispiel die Bert-Brecht-Schule.
Die Zielstellung ist für die kommenden Jahre ist klar, doch unklar sind die Wege dorthin, vor allem die Finanzen. Die Vorsitzende des Finanzausschusses, Tily Pape, mahnte denn auch an, dass weitere Sanierungsvorhaben nur bei einer 100prozentigen Förderung seitens des Landes angegangen werden können. Für Eigenanteile fehle derzeit schlicht und ergreifend das Geld. Oder: Es muß an anderer Stelle des Haushaltes gekürzt werden.
Autor: nnzDerzeit gibt es in Nordhausen fünf Grund- und vier Regelschulen. Im Zuge der Schulnetzplanung seien fünf Umzüge im vergangenen Jahr realisiert worden, sagte Amtsleiterin Dr. Cornelia Klose. Komplexe Sanierungen, allerdings finanziert durch Kredite gab und gibt es auf dem Petersberg. Die gleichnamige Regelschule soll zum Jahreswechsel fertig sein.
Was aber mit den leerstehenden Schulen anfangen? Nachnutzungen gibt es für die Regelschule Nord (evangelisches Schulzentrum), die Grundschule Krimderode (Kinder-Hospiz) und die Frauenberg-Schule (schulisches Ausweich-Terrain). Nur für die Schule in Sundhausen findet sich momentan kein Interessent, das Gebäude soll ausgeschrieben werden.
Um letztlich aber alle Schulen in Nordhausen auf Vordermann zu bringen, müssen zehn Millionen Euro her, allein vier seien dann für die betreuende Ganztagsschule in der Nebelungstraße vorgesehen. Hierfür liege ein Fördermittelantrag beim Kultusministerium in Erfurt, der sich nach Angaben der Stadtverwaltung in einer positiven Bearbeitung befinden soll. Fakt ist aber auch, dass sich die Zahl der Regelschüler bis zum Jahr 2010 von derzeit 1.538 auf 828 nahezu halbieren wird, leicht ansteigen werden hingegen die Grundschülerzahlen.
Dr. Klose berichtete des Stadträten auch von der immer weiter zunehmenden Profilierung der Schulen. Unterricht nach Fähigkeiten und eine Hochbegabten-Förderung gebe es an der Grundschule Albert Kuntz oder zur Umweltschule entwickle sich zum Beispiel die Bert-Brecht-Schule.
Die Zielstellung ist für die kommenden Jahre ist klar, doch unklar sind die Wege dorthin, vor allem die Finanzen. Die Vorsitzende des Finanzausschusses, Tily Pape, mahnte denn auch an, dass weitere Sanierungsvorhaben nur bei einer 100prozentigen Förderung seitens des Landes angegangen werden können. Für Eigenanteile fehle derzeit schlicht und ergreifend das Geld. Oder: Es muß an anderer Stelle des Haushaltes gekürzt werden.

