Mo, 15:19 Uhr
15.09.2003
Diskante Töne im Geldhaus
Nordhausen (nnz). Laute Stimmen und klingelnde Geräusche können in einer Sparkasse schon mal vorkommen. Aber abends nach der Schließung? Wer singt und tutet da noch am Kornmarkt?
Mit dem traditionellen Eröffnungskonzert in den Räumen der Kreissparkasse beginnt am Donnerstag, 18. September um 20 Uhr das diesjährige Jazzfest in Nordhausen. Das Jubiläumsfestival wird eine ganze Reihe von Reminiszenzen enthalten, Musiker und Komponisten präsentieren, die dem Nordhäuser Publikum in den vergangenen Jahren große Konzerte bescherten.
Zwei, die in dieser Hinsicht Garanten für ein Superkonzert sind, eröffnen das Jazzfest stilvoll. Uschi Brüning, Sängerin der Extraklasse und ihr Partner Ernst-Ludwig Petrowski, Nestor und Vorbild der deutschen Jazzszene haben auf unzähligen Bühnen in fast so vielen verschiedenen Formationen gestanden und schöpfen in ihren Duo-Konzerten aus ihrem reichhaltigen Erfahrungsschatz und ihrer überragenden Professionalität. Überarbeitete Jazzstandards werden zu hören sein, aber auch eigene Kompositionen, Texte von Kurt Schwitters stehen ebenso wie gefühlvoll vorgetragene Balladen auf dem Programm. Petrowskis filigranes Saxofonspiel ist ein absoluter Hörgenuss, Uschi Brünings voluminöse Stimme gibt der Veranstaltung einen unverwechselbaren Charakter.
Im Oktober kommen mit dem Zentralquartett, der Copenhagen Steelband, der norwegischen Psychedelic-Truppe Seid, dem Kocani Orkestar und den Tribesmen weitere Konzerthöhepunkte hinzu. Beendet wird das 20. Jazzfest in Nordhausen mit einer jazz-sinfonischen Uraufführung im Stadttheater und einer langen JazzRabazz-Nacht am 1. November.
Autor: nnz
Mit dem traditionellen Eröffnungskonzert in den Räumen der Kreissparkasse beginnt am Donnerstag, 18. September um 20 Uhr das diesjährige Jazzfest in Nordhausen. Das Jubiläumsfestival wird eine ganze Reihe von Reminiszenzen enthalten, Musiker und Komponisten präsentieren, die dem Nordhäuser Publikum in den vergangenen Jahren große Konzerte bescherten.Zwei, die in dieser Hinsicht Garanten für ein Superkonzert sind, eröffnen das Jazzfest stilvoll. Uschi Brüning, Sängerin der Extraklasse und ihr Partner Ernst-Ludwig Petrowski, Nestor und Vorbild der deutschen Jazzszene haben auf unzähligen Bühnen in fast so vielen verschiedenen Formationen gestanden und schöpfen in ihren Duo-Konzerten aus ihrem reichhaltigen Erfahrungsschatz und ihrer überragenden Professionalität. Überarbeitete Jazzstandards werden zu hören sein, aber auch eigene Kompositionen, Texte von Kurt Schwitters stehen ebenso wie gefühlvoll vorgetragene Balladen auf dem Programm. Petrowskis filigranes Saxofonspiel ist ein absoluter Hörgenuss, Uschi Brünings voluminöse Stimme gibt der Veranstaltung einen unverwechselbaren Charakter.
Im Oktober kommen mit dem Zentralquartett, der Copenhagen Steelband, der norwegischen Psychedelic-Truppe Seid, dem Kocani Orkestar und den Tribesmen weitere Konzerthöhepunkte hinzu. Beendet wird das 20. Jazzfest in Nordhausen mit einer jazz-sinfonischen Uraufführung im Stadttheater und einer langen JazzRabazz-Nacht am 1. November.


