Fr, 15:42 Uhr
11.11.2011
Schnelles Internet per Funk in Nordthüringen
Mit der Versteigerung der Frequenzen für den schnellen Internet-Funk LTE war die Auflage verknüpft, dass die Provider zuallererst die bisher nicht mit Breitband-Internet per Kabel versorgten Gemeinden erschließen. So auch im Landkreis Nordhausen...
Einer der drei Provider, Vodafone, berichtet von zahlreichen neu erschlossenen Gebieten auch in Thüringen. Mit dem aktuell anstehenden Paket, das in Kürze realisiert ist oder soeben freigeschaltet wurde, ist Thüringen das vierbeste mit LTE versorgte Bundesland. Allein über das LTE-Netz von Vodafone können 274.721 Haushalte in Thüringen jetzt oder kurzfristig schnelle Datenverbindungen ins Internet nutzen.
Gewinner in Nordthüringen ist Mühlhausen, wo für 9.139 Haushalte erstmals Internet per schnellem Funk zur Verfügung steht. Weitere Gemeinden des aktuellen Pakets sind (in Klammern die Anzahl der erreichten Haushalte):
Für einen erleichterten Ausbau der Breitband-Netze hatte der Bundestag jüngst das Telekommunikationsgesetz verändert. Der Bund setzt Anreize für Investitionen in neue Hochgeschwindigkeitsnetze. Bis 2018 sollen flächendeckend Internetanschlüsse mit mindestens 50 Mbit/s zur Verfügung stehen.
Mitte 2011 konnten 99 Prozent aller deutschen Haushalte mindestens eine Grundversorgung mit 1 MB/s nutzen. Als Technologien nutzt Deutschland inzwischen DSL (also Telefon-Kabel), Kabelfernsehen, Mobilfunk (UMTS, LTE), stationärer Funk (WLAN, WiMAX) und / oder Satellit.
Hausbesitzer müssen künftig Netzbetreibern erlauben, dass ihr Haus beim Ausbau neuer Netzte mit angeschlossen wird. Es spart Kosten, wenn Firmen bei der Verlegung von Breitband gleich jedes Haus erreichen können, statt später wegen eines einzelnen Hauses die Straße erneut aufreißen zu müssen. Hausbesitzer müssen dies dulden, bekommen aber eine Entschädigung.
Fähige Breitband-Infrastruktur muss investitionswilligen Unternehmen geöffnet werden. Dies betrifft unter anderem den Bund bei der Netzinfrastruktur der Bahn oder entlang von Autobahnen aber ebenso Privatunternehmen. Kommt es über die Mitnutzung zu Streit, bietet die Bundesnetzagentur Schlichtungsverfahren an.
Nach dem Telekommunikationsgesetz ist es in Deutschland künftig ausgeschlossen, dass Netzbetreiber mittels technischer Maßnahmen Inhalte ungerechtfertigt behindern. Jeder Anbieter von Informationen darf diskriminierungsfrei zu gleichen Bedingungen seine Daten anbieten. Dies nennt man Netzneutralität.
Autor: nnzEiner der drei Provider, Vodafone, berichtet von zahlreichen neu erschlossenen Gebieten auch in Thüringen. Mit dem aktuell anstehenden Paket, das in Kürze realisiert ist oder soeben freigeschaltet wurde, ist Thüringen das vierbeste mit LTE versorgte Bundesland. Allein über das LTE-Netz von Vodafone können 274.721 Haushalte in Thüringen jetzt oder kurzfristig schnelle Datenverbindungen ins Internet nutzen.
Gewinner in Nordthüringen ist Mühlhausen, wo für 9.139 Haushalte erstmals Internet per schnellem Funk zur Verfügung steht. Weitere Gemeinden des aktuellen Pakets sind (in Klammern die Anzahl der erreichten Haushalte):
- Auleben (503)
- Görsbach (121)
- Gemeinde Großlohra
- Amt Lohra (5)
- Hamma (138)
- Heringen / Helme (185)
- Hesserode (288)
- Hörningen (85)
- Stadt Nordhausen (6.403)
- Petersdorf (164)
- Steigerthal (146)
- Steinbrücken (34)
- Sundhausen (331)
- Uthleben (529)
- Gemeinde Werther
- Großwechsungen (480)
- Günzerode (48)
- Haferungen (91)
- Kleinwechsungen (129)
- Schate (15)
- Werther (210)
Für einen erleichterten Ausbau der Breitband-Netze hatte der Bundestag jüngst das Telekommunikationsgesetz verändert. Der Bund setzt Anreize für Investitionen in neue Hochgeschwindigkeitsnetze. Bis 2018 sollen flächendeckend Internetanschlüsse mit mindestens 50 Mbit/s zur Verfügung stehen.
Mitte 2011 konnten 99 Prozent aller deutschen Haushalte mindestens eine Grundversorgung mit 1 MB/s nutzen. Als Technologien nutzt Deutschland inzwischen DSL (also Telefon-Kabel), Kabelfernsehen, Mobilfunk (UMTS, LTE), stationärer Funk (WLAN, WiMAX) und / oder Satellit.
Hausbesitzer müssen künftig Netzbetreibern erlauben, dass ihr Haus beim Ausbau neuer Netzte mit angeschlossen wird. Es spart Kosten, wenn Firmen bei der Verlegung von Breitband gleich jedes Haus erreichen können, statt später wegen eines einzelnen Hauses die Straße erneut aufreißen zu müssen. Hausbesitzer müssen dies dulden, bekommen aber eine Entschädigung.
Fähige Breitband-Infrastruktur muss investitionswilligen Unternehmen geöffnet werden. Dies betrifft unter anderem den Bund bei der Netzinfrastruktur der Bahn oder entlang von Autobahnen aber ebenso Privatunternehmen. Kommt es über die Mitnutzung zu Streit, bietet die Bundesnetzagentur Schlichtungsverfahren an.
Nach dem Telekommunikationsgesetz ist es in Deutschland künftig ausgeschlossen, dass Netzbetreiber mittels technischer Maßnahmen Inhalte ungerechtfertigt behindern. Jeder Anbieter von Informationen darf diskriminierungsfrei zu gleichen Bedingungen seine Daten anbieten. Dies nennt man Netzneutralität.

