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Mo, 14:16 Uhr
15.09.2003

Ungewöhnliche Einblicke

Nordhausen (wf). Zum Tag des offenen Denkmals schien es, als sein ganz Nordhausen unterwegs. Es gab auch für alle was zu sehen und zu erleben. nnz hat sich für alle umgesehen, die nicht dabei sein konnten.


Das größte Programm bot sicher das Nordhäuser Theater mit seinem Fest im Haus und auf dem Theatervorplatz. Wer wollte, der konnte ab 10. 00 Uhr einer Ballettprobe zusehen. Ab Mittag hab es dann Familienprogramm mit Spielen und Basteln für Kinder, Kaffee, Kuchen und musikalischen Darbietungen für die Erwachsenen. Auch der Kinderzirkus "Zappelini" zeigte ein lustiges Programm mit Artistik und Clownereien. Wie das Theater von innen aussieht, war während Führungen durch das verwinkelte Gebäude zu erkunden.

Tief hinab steigen in Keller und geheime Gänge, leider sind sie nicht mehr zu gebrauchen, konnte man gleich nebenan, denn der Zwinger öffnete seinen vergitterten Deckel. Auch der Probsteikeller am Humboldt Gymnasium war zu besichtigen. Wen es eher in die Höhe zog, der konnte den Petriturm erklimmen und Nordhausen aus der Vogelperspektive erleben. Andere geöffnete Denkmale wie der Dom und das Meyenburgmuseum waren von dort aus gut zu erkennen und luden förmlich ein, auch sie zu besuchen.

Über den Fortgang der Bauarbeiten an der Blasii-Kirche konnten sich Interessierte ab 14.30 informieren. Es wurden Rundgänge über die Baustelle angeboten, die großen Zuspruch fanden. Den Nordhäusern liegt eben viel am Erhalt ihrer großen Stadtkirche. Von dort gibt es Erfreuliches zu berichten, denn die Arbeiten gehen trotz immer wieder auftauchender Probleme gut voran. Zur Zeit sind alle Fenster ausgebaut und zur Sanierung in einer Spezialwerkstatt. Wenn alles gut geht, dann können sie im nächsten Frühjahr wieder eingesetzt werden. Auch im gesamten Landkreis öffneten Kirchen und viele andere Denkmale, so viele, daß man sie gar nicht alle besuchen konnte. Aber es müssen ja auch noch welche für den nächsten Tag des offenen Denkmals bleiben.
Autor: nnz

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