Fr, 09:27 Uhr
11.11.2011
Gewalt gegen Frauen im Theater
Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen veranstaltet das Frauennetzwerk des Landkreises Nordhausen einen Theaterabend. Das Frauennetzwerk hat das Freie Eisenacher Burgtheater eingeladen, die das Stück Die Wortlose von Wilfried Happel zeigen...
Los geht es am 22. November um 17 Uhr im Jugendclubhaus in Nordhausen. Der Eintritt ist frei. Größere Gruppen werden gebeten, sich bei der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Nordhausen, Stefani Müller anzumelden (Telefon 03631/696 439; E-Mail: gleichstellung@nordhausen.de). In dem etwa einstündigen Theaterstück geht es um das Thema Häusliche Gewalt: Renate, abgestempelt als stummer Schatten ihrer selbst, als ein Mauerblümchen, nimmt die Gerechtigkeit in ihre Hände.
Das Martyrium ihrer Ehe mit Reinald Rommel beendet Renate als Mörderin. Jetzt beginnt das Kapitel der Aufarbeitung. Ihr Schweigen bricht, Worte sprudeln aus ihr heraus und verwandeln sie. Voller herzzerreißender Komik und erschütternder Tragik erzählt Renate ihre Geschichte. Nach dem Stück können die Zuschauer in einer zwanglosen Diskussionsrunde mit Fachleuten aus Nordhausen ins Gespräch kommen.
Um auf den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November aufmerksam zu machen, werden die Fahnen von Terre des Femmes zu diesem Aktionstag am Rathaus und am Landratsamt wehen. Diese Fahnenaktion ist inzwischen bundesweit bekannt. Am 25. November 2001 ließ die Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes zum ersten Mal die Fahnen wehen, um ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen. Seither wird die Aktion von zahlreichen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten, Parteien, Verbänden und Ministerien aufgegriffen und weitergetragen.
Den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen hat die UN-Generalversammlung 1999 ins Leben gerufen. Damals zeigte sich die Generalversammlung beunruhigt darüber, dass Frauen nicht in den vollen Genuss ihrer Menschenrechte und Grundfreiheiten kommen, und besorgt darüber, dass es nach wie vor nicht gelungen ist, diese Rechte und Freiheiten im Falle von Gewalt gegen Frauen zu schützen und zu fördern. Alljährlich soll mit dem internationalen Gedenktag das öffentliche Interesse auf die Gewalt gegen Frauen gelenkt werden und Strategien zur Bekämpfung in den Mittelpunkt rücken.
Schon vor der offiziellen Initiierung organisierten Menschenrechtsorganisationen seit 1981 jedes Jahr zum 25. November Veranstaltungen, bei denen die Einhaltung der Menschenrechte von Frauen und Mädchen auf die Agenda gesetzt wurden. Weitere Informationen zum Thema gibt es auch unter www.frauenrechte.de oder www.un.org/womenwatch.
Autor: nnzLos geht es am 22. November um 17 Uhr im Jugendclubhaus in Nordhausen. Der Eintritt ist frei. Größere Gruppen werden gebeten, sich bei der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Nordhausen, Stefani Müller anzumelden (Telefon 03631/696 439; E-Mail: gleichstellung@nordhausen.de). In dem etwa einstündigen Theaterstück geht es um das Thema Häusliche Gewalt: Renate, abgestempelt als stummer Schatten ihrer selbst, als ein Mauerblümchen, nimmt die Gerechtigkeit in ihre Hände.
Das Martyrium ihrer Ehe mit Reinald Rommel beendet Renate als Mörderin. Jetzt beginnt das Kapitel der Aufarbeitung. Ihr Schweigen bricht, Worte sprudeln aus ihr heraus und verwandeln sie. Voller herzzerreißender Komik und erschütternder Tragik erzählt Renate ihre Geschichte. Nach dem Stück können die Zuschauer in einer zwanglosen Diskussionsrunde mit Fachleuten aus Nordhausen ins Gespräch kommen.
Um auf den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November aufmerksam zu machen, werden die Fahnen von Terre des Femmes zu diesem Aktionstag am Rathaus und am Landratsamt wehen. Diese Fahnenaktion ist inzwischen bundesweit bekannt. Am 25. November 2001 ließ die Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes zum ersten Mal die Fahnen wehen, um ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen. Seither wird die Aktion von zahlreichen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten, Parteien, Verbänden und Ministerien aufgegriffen und weitergetragen.
Den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen hat die UN-Generalversammlung 1999 ins Leben gerufen. Damals zeigte sich die Generalversammlung beunruhigt darüber, dass Frauen nicht in den vollen Genuss ihrer Menschenrechte und Grundfreiheiten kommen, und besorgt darüber, dass es nach wie vor nicht gelungen ist, diese Rechte und Freiheiten im Falle von Gewalt gegen Frauen zu schützen und zu fördern. Alljährlich soll mit dem internationalen Gedenktag das öffentliche Interesse auf die Gewalt gegen Frauen gelenkt werden und Strategien zur Bekämpfung in den Mittelpunkt rücken.
Schon vor der offiziellen Initiierung organisierten Menschenrechtsorganisationen seit 1981 jedes Jahr zum 25. November Veranstaltungen, bei denen die Einhaltung der Menschenrechte von Frauen und Mädchen auf die Agenda gesetzt wurden. Weitere Informationen zum Thema gibt es auch unter www.frauenrechte.de oder www.un.org/womenwatch.


