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Mo, 13:08 Uhr
15.09.2003

Baustelle ist Geschichte

Nordhausen (nnz). Die Sanierung des Nordhäuser Amtsgerichts ist Geschichte. Mit viel Politprominenz ist das aufgepeppte Gebäude heute offiziell übergeben worden. nnz war für Sie beim festlichen Akt dabei.


Alles geschafft - Foto: Wiethoff Mehr als sechs Jahre hatten die Handwerker in dem Bau an der Breitscheid-Straße das Sagen. Grundhafte Sanierung nennen das die Experten und für die mehr als 70 Mitarbeiter bedeutete das erschwerte Arbeitsbedingungen. Trotz Baulärm, Schutt und Staub musste die Arbeit weiter erledigt werden. So waren zum Beispiel für acht Bedienstete provisorische Arbeitsräume eingerichtete worden. Den Besuchern des Gebäudes boten sich zum Teil futuristische Sichten durch Gerüsten, metallische Laufstege oder Netze. Das seit 1869 als Sitz des Gerichts fungierende Gebäude wurde sowohl innen als auch außen nach den strengen Vorgaben des Denkmalschutzes saniert. Rund 4,6 Millionen Euro ließ sich der Freistaat Thüringen das Gesamtpaket kosten. Und bei solch einer Summe kommen auch immer mal Minister gern nach Nordhausen. Heute war es Justizminister Karl-Heinz Gasser.

31 Thüringen Firmen, davon 14 aus der Nordhäuser Region profitierten per Aufträgen von der Sanierung. Und so fügt sich das Gebäude in unmittelbarer Nähe zum Petersberg nun würdig in das Revier der Landesgartenschau ein. Doch obwohl nun alles neu im Amtsgericht ist, wird mancher nicht gern dorthin gehen wollen. Aber so ist es nun mal mit den Gerichten.
Autor: nnz

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