Di, 10:45 Uhr
08.11.2011
Weiter weniger Insolvenzen
Die Thüringer Amtsgerichte meldeten 2 647 Insolvenzverfahren, über die von Januar bis August 2011 entschieden wurde. Damit ging nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik die Gesamtzahl der Insolvenzverfahren im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum um 240 Anträge bzw. 8,3 Prozent zurück...
2 450 Verfahren bzw. 92,6 Prozent aller Insolvenzanträge wurden eröffnet. 188 Verfahren bzw. 7,1 Prozent wurden mangels Masse abgewiesen und 9 Verfahren endeten mit der Annahme eines Schuldenbereinigungsplanes. Die voraussichtlichen Gläubigerforderungen bezifferten die Gerichte auf insgesamt rund 348 Millionen Euro. Pro Verfahren standen Forderungen von durchschnittlich 132.000 Euro aus.
Die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen ging im Vergleich der ersten acht Monate 2010 und 2011 um 78 bzw. 19,0 Prozent auf 333 Unternehmen zurück. Die 333 insolventen Unternehmen beschäftigten zum Zeitpunkt des Antrages noch 987 Arbeitnehmer. Der wirtschaftliche Schwerpunkt der Unternehmensinsolvenzen lag mit 86 Verfahren nach wie vor im Baugewerbe, gefolgt vom Bereich Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen mit 58 Verfahren.
Nach Wirtschaftsabschnitten betrachtet verlief die Entwicklung des Insolvenzgeschehens jedoch sehr unterschiedlich. Während die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen im Baugewerbe um 4,9 Prozent stieg, gab es im Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen einen Rückgang der Anzahl der Unternehmensinsolvenzen um 9,4 Prozent und im Verarbeitenden Gewerbe um 19,2 Prozent. Auch in einigen Dienstleistungsbereichen sank die Anzahl der insolventen Unternehmen.
Nach Rechtsformen betrachtet mussten in den ersten acht Monaten am häufigsten Gesellschaften mit beschränkter Haftung (154) sowie Einzelunternehmen, Freie Berufe und Kleingewerbe (139) Insolvenz anmelden. Es gab aber im Vergleich mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum einen deutlichen Rückgang (-15,4 bzw. 24,0 Prozent).
Bei den übrigen Schuldnern wurden 2 314 Verfahren gemeldet, 162 Verfahren bzw. 6,5 Prozent weniger als in den ersten acht Monaten 2010. 1 696 private Verbraucher nahmen in den ersten acht Monaten 2011 das Insolvenzrecht in Anspruch. Das waren 190 Verfahren bzw. 10,1 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Autor: nnz2 450 Verfahren bzw. 92,6 Prozent aller Insolvenzanträge wurden eröffnet. 188 Verfahren bzw. 7,1 Prozent wurden mangels Masse abgewiesen und 9 Verfahren endeten mit der Annahme eines Schuldenbereinigungsplanes. Die voraussichtlichen Gläubigerforderungen bezifferten die Gerichte auf insgesamt rund 348 Millionen Euro. Pro Verfahren standen Forderungen von durchschnittlich 132.000 Euro aus.
Die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen ging im Vergleich der ersten acht Monate 2010 und 2011 um 78 bzw. 19,0 Prozent auf 333 Unternehmen zurück. Die 333 insolventen Unternehmen beschäftigten zum Zeitpunkt des Antrages noch 987 Arbeitnehmer. Der wirtschaftliche Schwerpunkt der Unternehmensinsolvenzen lag mit 86 Verfahren nach wie vor im Baugewerbe, gefolgt vom Bereich Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen mit 58 Verfahren.
Nach Wirtschaftsabschnitten betrachtet verlief die Entwicklung des Insolvenzgeschehens jedoch sehr unterschiedlich. Während die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen im Baugewerbe um 4,9 Prozent stieg, gab es im Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen einen Rückgang der Anzahl der Unternehmensinsolvenzen um 9,4 Prozent und im Verarbeitenden Gewerbe um 19,2 Prozent. Auch in einigen Dienstleistungsbereichen sank die Anzahl der insolventen Unternehmen.
Nach Rechtsformen betrachtet mussten in den ersten acht Monaten am häufigsten Gesellschaften mit beschränkter Haftung (154) sowie Einzelunternehmen, Freie Berufe und Kleingewerbe (139) Insolvenz anmelden. Es gab aber im Vergleich mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum einen deutlichen Rückgang (-15,4 bzw. 24,0 Prozent).
Bei den übrigen Schuldnern wurden 2 314 Verfahren gemeldet, 162 Verfahren bzw. 6,5 Prozent weniger als in den ersten acht Monaten 2010. 1 696 private Verbraucher nahmen in den ersten acht Monaten 2011 das Insolvenzrecht in Anspruch. Das waren 190 Verfahren bzw. 10,1 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.



