Do, 14:07 Uhr
04.09.2003
Quoten leicht zurückgegangen
Nordhausen (nnz). Die Arbeitslosenquote im Landkreis Nordhausen ist im Monat August leicht zurückgegangen. Doch von Entwarnung auf dem Arbeitsmarkt kann noch keine Rede sein. Die aktuellen Daten wie immer in Ihrer nnz mit einem Klick auf MEHR.

Im Landkreis Nordhausen und im Eichsfeldkreis ist die Arbeitslosenzahl gegenüber dem Vormonat leicht zurück gegangen, nur im Kyffhäuserkreis verblieb sie auf dem Vormonatsniveau. Den größten Anstieg der Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr ist in der Geschäftsstelle Artern zu verzeichnen. Hier erhöhte sich die Arbeitslosenquote bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen um 3,3 Prozentpunkte gegenüber August 2002 auf 25,5 Prozent.
I
Im Landkreis Nordhausen waren Ende des Monats 9.833 Frauen und Männer arbeitslos, 197 weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr stellt sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt aber schwieriger dar. Vor zwölf Monaten waren noch 511 Personen weniger von Arbeitslosigkeit betroffen, wobei sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen ein fast gleich hoher Anstieg zu verzeichnen ist. Die Arbeitslosenquote auf der Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug vor einem Jahr 18,8 Prozent und wird Ende des Monats in Höhe von 20,1 Prozent ausgewiesen. Das bedeutet einen Rückgang um 0,4 Prozentpunkte gegenüber Juli 2003.
Rund 1.080 Frauen und Männer des Landkreises wurden im Monatsverlauf arbeitslos, 480 aus einer Erwerbstätigkeit im ersten Arbeitsmarkt, 90 weniger als noch im Juli. Auf dem zweiten Arbeitsmarkt hatten 65 Beschäftigte vorher einen Arbeitsplatz, so viele wie im letzten Monat. Aus der Arbeitslosigkeit gingen 1.280 Personen, rund die Hälfte nahmen eine Beschäftigung auf, 65 davon im zweiten Arbeitsmarkt. 159 Arbeitslose begannen eine berufliche oder schulische Ausbildung bzw. ein Studium.
Durch die Vermittlung auf den zweiten Arbeitsmarkt wurden im Monatsverlauf so viele Arbeitnehmer eingestellt wie aus beendeten Maßnahmen heraus gingen. Damit arbeiteten in Arbeitsbeschaffungs- oder Strukturanpassungsmaßnahmen insgesamt 639 Frauen und Männer, so viele wie im Vormonat, aber 565 weniger als vor einem Jahr. In vom Arbeitsamt geförderten Qualifizierungen befanden sich am Monatsende 684 Teilnehmer, 50 weniger als Ende Juli.
Die Quoten beziehen sich auf alle abhängig zivilen Erwerbspersonen
Autor: nnz
Im Landkreis Nordhausen und im Eichsfeldkreis ist die Arbeitslosenzahl gegenüber dem Vormonat leicht zurück gegangen, nur im Kyffhäuserkreis verblieb sie auf dem Vormonatsniveau. Den größten Anstieg der Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr ist in der Geschäftsstelle Artern zu verzeichnen. Hier erhöhte sich die Arbeitslosenquote bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen um 3,3 Prozentpunkte gegenüber August 2002 auf 25,5 Prozent.
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Im Landkreis Nordhausen waren Ende des Monats 9.833 Frauen und Männer arbeitslos, 197 weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr stellt sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt aber schwieriger dar. Vor zwölf Monaten waren noch 511 Personen weniger von Arbeitslosigkeit betroffen, wobei sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen ein fast gleich hoher Anstieg zu verzeichnen ist. Die Arbeitslosenquote auf der Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug vor einem Jahr 18,8 Prozent und wird Ende des Monats in Höhe von 20,1 Prozent ausgewiesen. Das bedeutet einen Rückgang um 0,4 Prozentpunkte gegenüber Juli 2003.
Rund 1.080 Frauen und Männer des Landkreises wurden im Monatsverlauf arbeitslos, 480 aus einer Erwerbstätigkeit im ersten Arbeitsmarkt, 90 weniger als noch im Juli. Auf dem zweiten Arbeitsmarkt hatten 65 Beschäftigte vorher einen Arbeitsplatz, so viele wie im letzten Monat. Aus der Arbeitslosigkeit gingen 1.280 Personen, rund die Hälfte nahmen eine Beschäftigung auf, 65 davon im zweiten Arbeitsmarkt. 159 Arbeitslose begannen eine berufliche oder schulische Ausbildung bzw. ein Studium.
Durch die Vermittlung auf den zweiten Arbeitsmarkt wurden im Monatsverlauf so viele Arbeitnehmer eingestellt wie aus beendeten Maßnahmen heraus gingen. Damit arbeiteten in Arbeitsbeschaffungs- oder Strukturanpassungsmaßnahmen insgesamt 639 Frauen und Männer, so viele wie im Vormonat, aber 565 weniger als vor einem Jahr. In vom Arbeitsamt geförderten Qualifizierungen befanden sich am Monatsende 684 Teilnehmer, 50 weniger als Ende Juli.
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Die Quoten beziehen sich auf alle abhängig zivilen Erwerbspersonen


