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Fr, 06:35 Uhr
30.09.2011

Punkt- und Pokalspiel auswärts

Am Sonnabend gibt es die fünfte Begegnung des FSV Wacker 90 Nordhausen mit dem SV Blau-Weiß Neustadt/Orla um Punkte und am Montag, also zwei Tage später erfolgt in Gera gleich der Nachschlag bei der BSG Wismut im Achtelfinale des Thüringer Landespokals…

Lars Pohl (Foto: Wacker Nordhausen) Lars Pohl (Foto: Wacker Nordhausen)

Um 14.30 Uhr pfeift Dirk Honnef aus Gotha auf dem Sportplatz Rote Erde beim Tabellenachten Neustadt das Punktspiel des 7. Spieltages der Thüringen-Liga zwischen dem SV Blau-Weiß 90 und den Neunzigern aus Nordhausen an. Wacker fährt dorthin, um die Spitzenposition zu behaupten, obwohl jenen Rasen noch nie eine erfolgreiche Nordhäuser Mannschaft verlassen hat.

René Taute (Foto: Wacker Nordhausen) René Taute (Foto: Wacker Nordhausen) In der Landesklasse-Zeit holte sich Wacker dort im Juni 2005 eine 3:4-Niederlage ab, stieg am Ende aber trotzdem in die Thüringenliga auf. Im März dieses Jahres verloren die Südharzer 0:2 und der SV Blau-Weiß begann damit als Tabellenletzter nach dem Einbau einiger ausländischer Spieler seine doch noch erfolgreiche Aufholjagd zum Klassenerhalt. Gelingt es nun im dritten Auftritt an der Orla einmal, diesen Heimnimbus zu durchbrechen? Denn auch Wacker hat im Prinzip eine neue Mannschaft und nur René Taute und Lars Pohl vom jetzigen Stamm haben in diesen beiden Spielen schon mitgewirkt.

Ein echter Härtetest wartet auf die Wackeren, denn nur zwei Tage später, am Montag findet in Gera ab 14.00 Uhr das Achtelfinale des Thüringer Landespokals bei der BSG Wismut statt, die wiederum am darauf folgenden Sonntag um 14.00 Uhr zum fälligen Punktspiel in Nordhausen zu Gast sein wird.

Was die Nordhäuser in Gera erwartet, ist die Beantwortung der Frage: Wer von beiden darf im Pokal unter die letzten Acht einziehen, die vom 11. bis 13.11.2011 das Viertelfinale ausspielen sollen? Sowohl Wismut (gegen SCHOTT Jena) als auch Wacker hatten 48 Stunden zuvor Punktspiele zu bestreiten. Die Geraer sind allerdings im vielleicht entscheidenden Vorteil, beide Spiele zu Hause austragen zu dürfen, während Wacker beide Male auswärts antreten muss.

Im FDGB-Pokal trafen Wismut Gera und Wacker Nordhausen 1963 zum ersten Male aufeinander. Gera gewann zu Hause 3:1. 1992 gab es dann die Pokalrevanche. Wacker besiegte im Landespokal-Endspiel auf neutralem Boden in Gotha die Wismutelf mit 2:1 und zog danach erstmals in die DFB-Pokal-Hauptrunde ein. Lohn war, den 1. FC Köln als äußerst lukrativen Gegner zugelost bekommen zu haben. Will Wacker Ähnliches wiederholen, muss zunächst am Montag in Gera gewonnen werden. Schiedsrichter ist Patrick Hoffmann aus Großneuhausen, zuletzt Assistent im Wackerspiel in Sondershausen.

Viel wird davon abhängen, wie der Sonnabendauftritt in Neustadt an der Orla personell überstanden wird. Auf keinen Fall will man von beiden Spielen mit leeren Händen zurückkehren.

Nach der Nullnummer in Urbach empfängt die Wacker-Reserve am Sonntag um 15 Uhr im Albert-Kuntz-Sportpark die SG Blau-Gelb Görsbach, die zuletzt beim 1:3 im Heimspiel gegen Bad Frankenhausen ebenfalls nicht gewann.
Klaus Verkouter
Autor: nnz

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